Schnittblumen aus dem eigenen Garten


Ein Strauß mit Schnittblumen bringt lebendiges Grün in die Wohnräume. Dabei sind Schnittblumen aus dem eigenen Garten bei den Hobbygärtnern besonders beliebt.

Bei naturbelassenen Blumen, die selbst im Ziergarten angebaut wurden, kann sich der Gartenbesitzer relativ sicher sein, dass die Pflanzen nicht mit irgendwelchen Rückständen von Pflanzenschutzmitteln belastet sind.

Bei der Anzucht von Schnittblumen kann der Hobbygärtner selbst entscheiden, welche Blumen er in seinem Garten anbauen möchte. Natürlich wächst nicht jede exotische und wärmeliebende Schnittblume in unserem Klima. Trotzdem ist die Auswahl an Schnittblumen, die selbst im Garten herangezogen werden können, riesig. Der Hobbygärtner hat die Qual der Wahl. Wenn dann noch ein Gewächshaus zur Verfügung steht, haben selbst exotische Blumen eine Chance auf ein Heranwachsen unter wohltemperierten Bedingungen.

Die Auswahl der Blumenarten für den Schnitt sollte sich auch an praktischen Gesichtspunkten orientieren. Beispielsweise ist es sinnvoll, wenn man das ganze Jahr über als Schnittblumen geeignete Pflanzen zur Verfügung hat. Es macht dagegen wenig Sinn, die Blumen so auszuwählen, dass alle Arten im selben Monat blühen. Auch dem Garten kommt diese Strategie zugute, denn der Gartenbesitzer wird nicht alle Schnittblumen für die Vase nutzen, sondern auch einige Blühpflanzen im Garten lassen, so dass dort das ganze Jahr über immer etwas am Blühen ist.

Natürlich ist auch der finanzielle Aspekt ein wichtiges Argument für Schnittblumen aus dem eigenen Garten. Hochwertige Blumensträuße sind nicht gerade billig. Wer oft für die eigene Vase oder als Mitbringsel einen Strauß benötigt, kann durch den Eigenanbau Geld sparen.

Auch unter ökologischen Gesichtspunkten können die Blühpflanzen wertvoll sein, weil sie Insekten anlocken und diesen Nahrung bieten. Wenn Blumen in Mischkultur mit Obst und Gemüse angebaut werden, können die Erträge durch den vermehrten Insektenanflug gesteigert werden.