Laub harken


Im Herbst kommt es alle Jahre wieder zu vermehrtem Laubfall. Deshalb ist auch im Garten Laub harken angesagt, wenn der Sommer zuende ist und die Blätter fallen .

Es gibt Bereiche im Garten, in denen das Laub nicht stört und sogar nützlich sein kann. Dies ist zum Beispiel unter Gehölzen der Fall, wenn das Laub dort nicht gerade auf eine Rasenfläche fällt. Laub, das unter Gehölzen verrotten kann, bildet zunächst eine Schutzschicht und wird dann nach und nach von Kleinstlebewesen abgebaut, so daß innerhalb weniger Monate von dem Laub nichts mehr übrig bleibt. Es bildet sich eine nährstoffreiche Schicht aus verrotteten Blättern auf der Erde, von der im kommenden Frühjahr die heranwachsenden Pflanzen zehren können. Das herabfallende Laub bleibt – wenn auch in veränderter Form – als Bestandteil eines biologischen Kreislaufs erhalten.

Aber auch wenn herabfallendes Laub nicht an Ort und Stelle liegengelassen wird, kann es sinnvolle Funktionen im Garten übernehmen. Zusammengeharktes Laub, besonders in Verbindung mit Gehölzschnitt, kann Tieren im Garten als Winterschutz dienen. Ebenso gibt es frostempfindliche Gartenpflanzen, die eine dicke schützende Laubschicht als Schutz vor allzuniedrigen Temperaturen gut vertragen.

In Bereichen, in denen herabfallendes Laub eher stört, hilft meistens nur eins: Laub harken. Wenn eine Rasenfläche massiv mit herabfallenden Blättern verdeckt wird, kann sich dies negativ auf den Rasen und dessen Wachstum auswirken. Den Gräsern fehlt es an Licht und sie werden durch die dicke Laubschicht nicht ausreichend mit Wasser versorgt. Deshalb sollten Rasenflächen möglichst von Laub befreit werden. Mit der fächerförmigen Laubharke ist dies auch auf einem großflächigen Rasen mühelos möglich. Als Alternative kann ein Laubsauger zum Einsatz kommen.

Wenn es sich nicht gerade um Laub handelt, das mit Pilzen oder anderen Krankheitserregern befallen ist, kann das Laub auch auf den Komposthaufen geschüttet werden und dort verrotten. Mit Pilzen verunreinigtes Laub, zum Beispiel von Rosenpflanzen oder von Birnenbäumen, die mit Birnengitterrost infiziert wurden, sollte nicht auf dem Kompost entsorgt werden, um im kommenden Jahr keine erneute Infektion herbeizuführen.