Essbare Wildpflanzen aus dem Hausgarten


Das Gartenbuch Essbare Wildpflanzen aus dem Hausgarten von Marlies Ortner ist unter der ISBN 978 3 936896 59 6 im Ökobuch Verlag erschienen. In dem Buch werden Elemente des Wildpflanzengartens beschrieben und verschiedene Wildpflanzen porträtiert.

Zu Beginn des Gartenbuches beschreibt die Autorin nach einem Vorwort die Elemente eines Wildpflanzengartens. Hierzu gehören beispielsweise Wildobsthecken, Kräuterbeete, Blumenwiesen und Kletterpflanzengärten. Dem folgt ein Vorschlag zur Flächenaufteilung. Dann werden die einzelnen Elemente des Wildgartens der Reihe nach erläutert. Der Freizeitgärtner erfährt, welche Wildobststräucher für Wildobsthecken geeignet sind und bekommt verschiedene Varianten einer Wildobsthecke vorgestellt. Als weiteres Element im Wildpflanzengarten lernt der Leser dann die Wildobstwiese kennen, die – je nach Gartengröße – aus einer geringen Anzahl von Obstbäumen oder auch einer weiträumigen Obstwiese in größeren Gärten bestehen kann. Die Blumenwiese in Form einer Magerwiese ist ebenfalls Betrachtungsgegenstand des Buches. Dabei geht die Autorin auf ökologische Aspekte ein und gibt praktische Tipps zum Anlegen und zum Bewirtschaften der Blumenwiese. Der Klettergarten, Gemüse- und Kräuterbeete, Trocken- und Feuchtbiotope, sowie Wildblumenbeete als Bestandteile des Wildgartens werden näher vorgestellt. Der Leser bekommt Hinweise zum Platzbedarf und Anbau. Ökologisch interessante Hintergründe zum jeweiligen Gartenelement runden die einzelnen Betrachtungen ab.

Der zweite Teil des Buches über essbare Wildpflanzen aus dem Hausgarten beschäftigt sich mit Pflanzenporträts. Die beschriebenen Wildpflanzen werden dabei einem Gartenelement zugeordnet. Zum jeweiligen Pflanzenporträt werden Verwendungsmöglichkeiten in der Küche genannt und der Wert der Pflanze für die Tierwelt erklärt. Durch die farbigen Abbildungen können auch Gartenneulinge die Wildpflanzen leicht identifizieren.

An dem Gartenbuch über essbare Wildpflanzen aus dem Hausgarten haben mir die Pflanzenporträts von den Wildobstbäumen gut gefallen, weil dort auch weniger bekannte Baumarten und deren Haltungsbedingungen beschrieben werden.