Jun 24 2012

Kapuzinerkresse

Kategorie: Buecherpark, Pflanzenadmin @ 12:19


Die Kapuzinerkresse als Pflanzengattung (Tropaeolum) umfasst rankende und nicht rankende Kapuzinerkressearten.

Für die Aussaat der Kapuzinerkresse eigenen sich am besten magere Böden, die gut durchlässig sind. Staunässe wird nicht vertragen. Der Standort sollte vorzugsweise sonnig sein, Halbschatten wird in der Regel auch vertragen. Gegen Ende April, wenn es keinen Bodenfrost mehr gibt, können die schrumpeligen runden Saatkörner circa einen Zentimeter tief in den Boden ausgesät werden. Wichtig ist ein ausreichender Reihenabstand von zwanzig bis 30 Zentimetern, damit sich die Pflanzen ausdehnen und wachsen können.

Die rankenden Arten der Kapuzinerkresse können bis zu zwei Metern an Zäunen, Mauern oder Gerüsten und Bäumen hochranken. Die niedrigen Arten sind als Bodendecker mit gelben und orangen Blüten zu beobachten. Es gibt viele unterschiedliche Züchtungen der Kapuzinerkresse mit panaschierten Blättern oder auch dunkelgrünen Laubblättern. Hybriden mit mehrfarbigen Blüten und auch tiefroten dunklen oder lachsrosa Blüten sind bei experimentierfreudigen Hobbygärtnern inzwischen ebenso beliebt, wie die ursprünglichen Sorten. Die ehemals im südlichen und mittleren Amerika beheimateten Gewächse haben inzwischen ihren Platz als Zierpflanze in den europäischen Gärten erobert.

Neben der Funktion als Zierpflanze, kommt der Kapuzinerkresse noch eine weitere Funktion zu: Als Zierde für sommerliche Salate können die bunten Blüten der Kapuzinerkresse genutzt werden. Sowohl die farbenfrohen Blüten als auch die Blätter der Pflanzen können verspeist werden. Am appetitlichsten wirken die Blüten, wenn sie unmittelbar vor dem Verzehr gepflückt, vorsichtig abgespült und dann frisch auf den Salat gestreut werden. Ebenfalls zum Essen geeignet sind die noch nicht ausgereiften Samen und die verschlossenen Knospen der Blumen, die in einer salzig-sauren Lake eingelegt werden können. Wegen ihrer antibakteriellen Bestandteile wird der Großen Kapuzinerkresse auch eine im pharmazeutischen Bereich nachgefragte Wirkung zugeschrieben.

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