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Es gruent so gruen


Das Gartenbuch Es grünt so grün von Ulrike Lindner ist unter der ISBN 3 7919 0508 2 erschienen. Das Buch beschäftigt sich mit Außergewöhnlichem im Nutzgarten.

Zu Beginn des Buches erhält der Hobbygärtner allgemeine Anbauhinweise, die bei Gartenarbeiten im Nutzgarten hilfreich erscheinen. Hierzu gehören Tips zur Düngung, die wichtig für einen nährstoffreichen Boden im Garten sind. Kompostherstellung, Fruchtfolge und Mischkultur werden erklärt. Der Leser wird über verschiedene Düngepläne und Fruchtfolgen informiert und kann diese auf seinen eigenen Garten übertragen. Vorteile der Mischkultur werden beschrieben. Dann wird der Leser mit Spezialanbauverfahren wie Hügelbeet und Hochbeet vertraut gemacht. Die Autorin nennt dabei positive und negative Eigenschaften dieser Anbauverfahren, so daß der Leser für sich selbst eine Entscheidungshilfe bekommt und abschätzen kann, ob Hügelbeet oder Hochbeet im eigenen Garten sinnvolle Alternativen zu konventionellen Anbaumethoden sind. Dann richtet die Autorin das Augenmerk auf Maßnahmen zur Ernteverfrühung. Dabei werden neben dem Frühbeetkasten und dem Gewächshaus vor allem Vlies und Folie betrachtet, deren Anschaffung weniger aufwändig ist.

Desweiteren geht die Autorin auf die Schädlingsbekämpfung ein. Sie beschreibt, wie der Hobbygärtner mit Hilfe von Netzen Gemüse vor Wurmstichen schützen kann und welche Mittel und Maßnahmen für die Schneckenbekämpfung sinnvoll sind. Dazu gehören Bierfallen und Schneckenzäune. Im darauf folgenden Kapitel erhält der Leser Infomationen zu weniger bekannten Obst- und Gemüsorten. Raritäten wie Pastinaken und Schwarzwurzel werden beschrieben. Die Autorin geht außerdem ein auf Blattgemüse wie Mangold und Melde. Ebenso werden Kohl- und Zwiebelarten betrachtet. Zu den Fruchtgemüsesorten, die in dem Gartenbuch eine Rolle spielen, zählen unter anderem Paprika und Zucchini. Seltene Beerenobststräuchen wie Kiwi und Jostabeeren werden ebenfalls näher behandelt im Gartenbuch. Spezielle Baumschnitt-Techniken für Obstbäume sind weiterhin Bestandteil des Buches.

An dem Gartenbuch hat mir besonders die Darstellung der verschiedenen Fruchtgemüsearten gefallen, weil diese in der Küche gut verwertet werden können.

Gartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten in Farben


Das GartenbuchGartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten in Farben“ von Heinz Schröder ist unter der ISBN 3 473 46120 2 im Otto Maier Verlag Ravensburg erschienen. Zur Buchrezension liegt mir die zeitlose Ausgabe aus dem Jahr 1975 vor, die in der Reihe der Ravensburger Naturbücher in Farbe von Hans Joachim Conert herausgegeben wurde. Das Gartenbuch beschäftigt sich mit dem Erkennen und Bekämpfen von Pflanzenschädlingen im Ziergarten.

Wohl jeder Gartenliebhaber stand einmal vor zerfressenen Blättern oder kümmerlichen Zierpflanzen in seinem Garten. Hieran können Gartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten schuld sein. Damit diese richtig erkannt und effizient behandelt werden können, lohnt sich ein Blick in das Gartenbuch von Heinz Schröder. Denn Pflanzenkrankheiten und Schädlinge sind keine Naturgewalt, der sich der Hobbygärtner hilflos ausgesetzt sehen muss. Wichtig ist, dass die Pflanzenkrankheiten und Gartenschädlinge erkannt werden, damit Abhilfe geschaffen werden kann. An dieser Stelle setzt das Gartenbuch ein. Anhand von Farbtafeln kann der interessierte Hobbygärtner verschiedene Schadbilder identifizieren. Diese Schadbilder werden differenziert in Farbe dargestellt, so dass eine Zuordnung zu den einzelnen Schadinsekten und Pflanzenkrankheiten möglich wird.

Das Gartenbuch über Gartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten ist untergliedert in verschiedene Abschnitte zu Viruserkrankungen, Pilzerkrankungen sowie durch Bakterien verursachte Krankheitsbilder. Als tierische Schädlinge im Garten werden verschiedene Insekten, Milben, Würmer, Schnecken und Mäuse genannt. Dem Hobbygärtner werden im Gartenbuch verschiedene Gegenmaßnahmen vorgestellt, mit denen er sich effizient gegen Gartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten zur Wehr setzen kann. Dazu geht der Autor auf den Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und integrierten Pflanzenschutz ein.

An dem Gartenbuch über Gartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten hat mir besonders die Sorgfalt gefallen, mit der die vielen verschiedenen Schädlingssorten und Krankheitsbilder in Zeichnungen verdeutlicht wurden.

Der Obstgarten


Das Gartenbuch „Der Obstgarten“ von Joachim Zech ist unter der ISBN 3 8068 5100 X im Falken-Verlag erschienen. Zur Gartenbuchrezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 1980 vor. In dem Gartenbuch über den Obstgarten beschäftigt sich der Autor mit Pflanzung, Pflege, Baumschnitt, sowie Neuheiten im Obstgarten.

In dem Gartenbuch über den Obstgarten informiert der Autor über das richtige Anpflanzen von Obstbäumen im Garten und über die Veredlung der Obstbäume. Bewährte Methoden der Veredlung im Obstgarten (Aufpfropfen) werden vorgestellt, die auch für den Hobbygärtner in Frage kommen.

Im Kapitel über den Obstbaumschnitt erhält der interessierte Hobbygärtner Informationen über den erforderlichen Sommerschnitt, den er in seinem Obstgarten durchführen sollte. Ebenso hält das Gartenbuch Anleitungen zum Schnitt von Beerenobst bereit. Der Hobbygärtner kann in dem Gartenbuch über den Obstgarten nachlesen, wie Himbeere, Brombeere, Stachelbeere, genauso wie die schwarze oder rote Johannisbeere, geschnitten werden sollten. Dann stellt sich der Autor in dem Gartenbuch die Frage, ob man im Obstgarten Pflanzenschutzmittel einsetzen sollte oder nicht. Der Autor betont hier, dass mit Pflanzenschutzmitteln sparsam und bedacht umgegangen werden sollte. Er verweist darauf, dass zwischen Spritzung der Pflanzen im Garten, und Verzehr der Früchte, bestimmte Wartezeiten eingehalten werden müssen. Mit dem Thema Pflanzenschutzmittel setzt sich der Autor in dem Gartenbuch über den Obstgarten differenziert auseinander.

Dann stellt der Autor verschiedene Pflanzenarten in seinem Gartenbuch über den Obstgarten vor. Der Hobbygärtner erfährt Details über die Standortansprüche von verschiedenen Arten Kern-, Stein, Beeren-, sowie Schaalenobstsorten. Im Terminplan für den Obstgarten werden Gartenarbeiten in den zwölf unterschiedlichen Kalendermonaten beschrieben.

An dem Gartenbuch über den Obstgarten hat mir besonders die Darstellung der verschiedenen Obstarten, sowie deren Standortansprüche, gefallen.