Petersilie


Das Küchenkraut Petersilie (petroselinum crispum) hat in vielen Bauerngärten und Küchengärten einen Stammplatz. Die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende krautige Pflanze findet in verschiedenen Gerichten Verwendung.

Petersilie kann ab Mai ins Freiland ausgesät werden. Wer seine Petersilienpflanzen schon früher auf der Fensterbank heranziehen möchte, kann diese ab März im Zimmergewächshaus oder in Saatschalen aussäen. Petersilie mag einen hellen bis halbschattigen Standort, jedoch keine pralle Sonne. Die Keimung im Freiland dauert, je nach Außentemperatur, zwischen zwei und fünf Wochen. Um die Pflanzreihen besser zu erkennen, säen manche Hobbygärtner rascher keimende Pflanzen, wie zum Beispiel Radieschen, zwischen die Petersiliepflanzen. Die zweijährigen Pflanzen können eine Höhe von bis zu einem Meter erreichen. Beim Giessen ist zu beachten, daß die Pflanzen keine Staunässe vertragen. Um geschmackliche Beeinträchtigungen zu vermeiden, sollte man auf Kunstdünger verzichten. Petersilie verfeinert geschmacklich verschiedenste Nahrungsmittel. Sie passt zu Fleisch, Gemüse, Salaten und Eierspeisen. Als Küchenkraut wird die Petersilie nicht nur in der deutschen Küche, sondern auch beispielsweise bei der Zubereitung von türkischen Rezepten gerne genutzt.

Neben der krausen Petersilie gibt es noch die glatte Petersilie und die Wurzelpetersilie, die als Bestandteil des Suppengrüns Verwendung findet. Die glatte Petersilie kann leicht mit der giftigen Hundspetersilie verwechselt werden, die unter anderem gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Übelkeit und Erbrechen beim Menschen bewirkt. Deshalb verwenden einige Hobbygärtner lieber die leichter zu erkennende krause Petersilie. In größeren Mengen genossen wirken Bestandteile der Petersilie harntreibend und können bei schwangeren Frauen Wehen auslösen.

Um ganzjährig Petersilie ernten zu können, bietet sich die Haltung einiger Petersiliepflanzen in Pflanztöpfen auf der Fensterbank an. Außerdem ist es möglich, Petersilie einzufrieren.