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Gartenteichplanung


Für viele Hobbygärtner ist der Gedanke, einen eigenen Gartenteich zu besitzen, eine reizvolle Perspektive. Doch bevor dieser Wunsch Wirklichkeit wird, ist eine sorgfältige Planung notwendig.

Es gibt viel zu bedenken bei der Gartenteichplanung. Zunächst stellt sich die Frage, wo sich der Teich im Garten befinden soll. Ein Platz im hinteren Teil des Gartens, der kaum einsehbar ist, kommt eher nicht in Frage für die Platzierung des Gewässers. Eine gute Sichtbarkeit ist vorteilhaft, um beispielsweise vom Wohnzimmerfenster oder der Terrasse aus Pflanzen oder Tiere am / im Teich beobachten zu können. Viele angehende Teichbesitzer entscheiden sich deshalb bei der Teichplanung für einen Gartenteich gleich neben der Terrasse. Bei dieser Nähe zum Wohnhaus muss natürlich sichergestellt werden, dass das Teichwasser bei starkem Regenfall nicht überlaufen, und in das Wohnhaus oder den Keller eindringen kann.

Wenn möglich, sollten keine Laubbäume oder Nadelbäume, wie Lärchen, in unmittelbarer Nähe des Teiches stehen. In einen Teich, der sich unmittelbar unter Laubbäumen befindet, fallen im Herbst Unmengen von Blättern. Außerdem können sich die Wurzeln der Bäume mit den Jahren ausbreiten und die Teichfolie zerstören.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Teichplanung ist die Beachtung von Licht und Schatten. Für den Gartenteich ist es günstig, wenn er im Halbschatten liegt. Dies hat den Vorteil, dass der Teich zwar von der Sonne beschienen wird, aber kein exzessives Algenwachstum, wie bei einem vollsonnigen Standort, zu erwarten ist.

Eine zentrale Frage bei der Teichplanung ist die Teichgröße. Wenn in dem Teich später einmal Fische gehalten werden sollen, wird hierfür ausreichend Platz benötigt. Darüber hinaus ist bei einem Fischteich wichtig, dass er tief genug ist, damit er im Winter nicht bis auf den Boden einfrieren kann.

Falls der Gartenbesitzer einen individuellen Teichumriss verwirklichen möchte, eignet sich ein Gartenteich, der freihändig mittels Teichfolie angelegt wird. Dem stehen Fertigteich-Sets gegenüber, die schneller aufgebaut werden können, aber dafür weniger individuell sind.

Schnee schieben


Das Schnee schieben gehört zu den Arbeiten rund um Haus und Garten, die (fast) alle Jahre wieder anfallen. Wenn es kalt wird und die ersten Schneeflocken fallen, dann ist der Winter endgültig eingezogen und auch das Schnee schieben beginnt wieder.

Aufgrund der Verkehrssicherungspflicht sind Anlieger dazu angehalten, Bürgersteige frei von Schnee zu halten und vereiste Wege durch geeignete Streumaterialien begehbar zu machen. Hundebesitzer verzichten in vielen Fällen auf den Einsatz von Streusalz, damit die Pfoten der vierbeinigen Mitbewohner geschont werden. Einzelheiten über Zeiten und Umfang der Schneebeseitigungspflicht können von Gemeinde zu Gemeinde variieren. Ob in einem Mietshaus der Vermieter oder die Mieter zur Beseitigungs des Schnees verpflichtet sind, ist in der Regel im Mietvertrag hinterlegt.

Neben den Bürgersteigen fallen oft noch weitere Flächen an, die vom Schnee befreit werden sollten. Dies können beispielsweise eine Auffahrt für das Auto, Wege von der Haustür zum Bürgersteig und weitere Gartenwege sein, die auch im Winter regelmäßig genutzt werden. Andere Regionen im Garten können durchaus vom Schneefall profitieren. Die glatte weiße Fläche auf dem Rasen oder die schneebedeckten Bäume können ein echter Hingucker sein.

Nach all den Wintern mit reichlich Schnee, haben viele Menschen schon Routine, was das Schnee schieben anbelangt. Neulinge beim Schieben des Schnees können Anfängerfehler vermeiden und sich die Beseitigung des Schnees so leicht wie möglich machen. Wenn es draußen schneit und die Luft sehr kalt und trocken ist, fällt das Schnee schieben nicht schwer. Der Schnee ist locker und kann meistens sogar mit einem Besen weggefegt werden. Bei Temperaturen nur knapp unter dem Nullpunkt ist der Schnee eher schwer und klebrig. Dadurch wird das Schnee schippen erschwert. Mit Hilfe eines beschichteten Schneeschiebers kann die Arbeit erleichtert werden. Nun stellt sich noch die Frage: Wohin mit dem ganzen Schnee? Um weder Passanten noch Autofahrer zu behindern oder ihnen die Sicht zu nehmen, sollte der Schnee auf einer nicht versiegelten Fläche des eigenen Grundstücks geschippt werden. Das hat den Vorteil daß Kinder, soweit vorhanden,  aus dem Schneeberg einen Iglu bauen können oder einen kleinen Rodelberg. Wenn der Schnee schmilzt, kann er im unversiegelten Boden versickern.

Laubverfaerbung


Im Herbst zeigen sich viele Bäume und Sträucher in bunter Farbenpracht. Die Laubverfärbung bewirkt ein buntes Schauspiel der Blätter, bevor der kalte Winter Einkehr hält.

Dabei gibt es Laubbäume, bei denen die Farben besonders üppig sind. Die vormals sattgrünen Blätter färben sich im September und Oktober gelb und tiefrot. Zu diesen Farbkünstlern unter den belaubten Pflanzen, die den Hobbygärtner Jahr für Jahr begeistern können, zählen beispielsweise Ahorn oder Wilder Wein und Jungfernrebe. In der Neuen Welt, insbesondere in Canada, spricht man vom sogenannten „Indian Summer“. Die Laubverfärbung ist dort zum Tourismusmagneten geworden.

Aber auch in Schleswig-Holstein gibt es viele Regionen, in denen die Laubverfärbung großflächig beobachtet werden kann. Im Segeberger Forst und in den Möllner Wäldern im Naturpark Lauenburgische Seen gibt es ebenfalls sehenswerte Laubverfärbungen.

Die Laubverfärbung kommt dadurch zustande, daß sich die Zusammensetzung der Farbstoffe in den Blättern im Herbst mengenmäßig verändert. Während bis zum Sommer das für die grüne Blattfarbe verantwortliche Chlorophyll überwiegt, gewinnt im Herbst der Farbstoff für gelbe, rote und orange Blattfärbung die Oberhand. Pflanzenfarbstoffe wie Xanthophylle und Karotinoide bewirken, daß die Blätter herbstlich bunt aussehen. Anthocyane schützen zudem das für die Photosynthese wichtige Chlorophyll vor zu starker Sonneneinstrahlung.

Hobbygärtner können sich den Indian Summer in den Garten holen, indem sie gezielt Pflanzen auswählen, deren Blätter eine farbenfrohe herbstliche Verfärbung aufweisen. Zu den Pflanzen mit gelber Blattverfärbung gehört beispielsweise die Birke, die auch auf eher kargen Böden gut wächst. Eine intensive rote Laubverfärbung im Herbst weist der Essigbaum auf. Zu den Ziersträuchern mit interessanter Laubverfärbung gehört die Felsenbirne, die in vielen Gärten einen herbstlichen Blickfang bildet.

Dachbegruenung


Viele Hobbygärtner wollen mehr aus ihrem Dach machen – Dachbegrünung kann hier eine Lösung sein, um lebendiges Grün auf das Dach zu bringen.

Aber nicht alle Dächer und auch nicht alle Pflanzen sind geeignet für die Dachbegrünung. Dächer mit starker Dachneigung sind für die Dachbegrünung eher nicht geeignet. Flachdächer und Dächer mit geringer Dachneigung müssen eine ausreichende Tragkraft ausweisen, damit sie die Pflanzenerde auch im nassen Zustand halten können, ohne daß das Dach einbricht. Bei Schrägdächern ist eine sogenannte Schubsicherung nötig, die verhindern soll, daß Erde und Pflanzen vom Dach abrutschen. Außerdem wird eine Wurzelsperre auf dem Dach benötigt, damit die Wurzeln der Dachbegrünungspflanzen das  Dach nicht beschädigen. Damit die Erde, bzw. das Substrat, und die Pflanzen nicht vom Dach abrutschen, müssen außen am Dach Kanten angebracht werden, die für einen Rutschschutz sorgen. Eine funktionierende Entwässerung über Abläufe und gegebenfalls über die Regenrinne ist wichtig, damit sich das Wasser nicht auf dem Dach staut.

Für die extensive Dachbegrünung eignen sich robuste Gräser und Kräuter, sowie Pflanzen, die gut Wasser speichern können, vor allem Sedumpflanzen. Mischkulturen sind bei der Dachbegrünung üblich und lockern das Gesamtbild auf. Pflanzen mit tief wurzelnder Pfahlwurzel sind für die Dachbegrünung eher ungeeignet.

Neben dem optischen und naturnahen Aspekt hat die Dachbegrünung den Vorteilt, daß die Dämmung des Daches verbessert wird, was sich positiv bei den  Heizkosten bemerkbar macht. Häuser mit begrüntem Dach kühlen im Winter nicht so schnell aus und sind im Sommer kühler. Wenn die extensive Begrünung des Daches erst einmal ausgeführt wurde, hält sich der Pflegeaufwand für den Hobbygärtner in überschaubaren Grenzen. Pflege ist vor allem dann erforderlich, wenn es zuviel oder zuwenig geregnet hat. In Trockenzeiten kann eine zusätzliche Wasserzufuhr erforderlich werden. Nach Zeiten mit viel Regen kann sich Moos auf dem Dach bilden, das entfernt werden sollte, damit es die Dachbegrünungspflanzen nicht verdrängt. Damit der Regen ungehindert abfliessen kann, sollten die Abflüsse regelmäßig kontrolliert werden. Interessant ist auch die Beobachtung der Pflanzenentwicklung im Verlauf mehrerer Jahre. Je nach Verlauf kann hier eine Nachbepflanzung notwendig werden.

Pflanzenvermehrung


Hobbygärtner mit ausreichend Platz und Zeit können viel Geld sparen, indem sie die Pflanzenvermehrung selbst in die Hand nehmen. Welche Pflanzen vermehrt werden sollen, hängt von den Zielen ab, die der Pflanzenfreund mit der Hobbyzucht verfolgt. Für die Pflanzenvermehrung kommen einheimische und exotische Blühpflanzen, sowie Nutzpflanzen in Frage.

Meistens liegt der richtige Zeitpunkt für die Aussaat im Frühjahr. Dadurch wird sichergestellt, daß die Jungpflanzen genug Licht erhalten. ( Eine Pflanzenvermehrung im Winter ist eher ungeeignet, da bei zu geringer Tageslichtzufuhr die Pflanzen nicht optimal wachsen. ) Als Utensilien werden Pflanzensamen und Anzuchterde benötigt. Einige Hobbygärtner dagegen bevorzugen Torfquelltöpfe. Desweiteren benötigt man Anzuchtschalen oder besser noch Minigewächshäuser, in denen die Feuchtigkeit nicht so leicht entweichen kann. Bei besonders wärmeempfindlichen exotischen Samen werden außerdem noch Wärmematten eingesetzt, damit die Temperatur bei der Keimung gleichbleibend hoch bleibt. Zum Glück sind die heimischen Blühpflanzen und Nutzpflanzen nicht so anspruchsvoll, so daß der Hobbygärtner sich die energiefressende Prozedur mit der Wärmematte sparen kann.

Bei der Pflanzenvermehrung sollten unbedingt die unterschiedlichen Ansprüche von Dunkelkeimern und Lichtkeimern beachtet werden. Dunkelkeimende Samen gehören unter die Erde, während die Lichtkeimer nur auf die Erde aufgestreut und leicht angedrückt werden sollten. Frostkeimer, oder vielmehr Kaltkeimer, beginnen erst zu keimen, nachdem die Samen eine Zeit lang niedrigen Temperaturen ausgesetzt waren. Diese Kälteperiode kann auch im Kühlschrank simuliert werden, wo die Samen, vermischt mit etwas Erde, in einer Tüte für ein oder besser zwei Wochen kühl gelagert werden.

Nachdem die Pflanzen aufgegangen sind, ist die Pflanzenvermehrung fast geschafft. Nun sollten die Minigewächshäuser ausreichend gelüftet werden. Zugluft ist unbedingt zu vermeiden. Wenn sich die ersten zwei bis vier Keimblätter gebildet haben, können die Jungpflanzen pikiert werden und in eigenen Pflanztöpfen heranwachsen.

winterharter Garten


Wenn der Herbst vorübergeht und die Ernte eingebracht ist, stimmt sich der Hobbygärtner auf den Winter ein. Ein winterharter Garten ist dann das Thema der Wahl.

Doch was gehört zu den Voraussetzungen, damit ein winterharter Garten entstehen kann? Natürlich hängt dies auch von den Bestandteilen ab, aus denen sich der jeweilige Garten zusammensetzt. Wenn in dem Garten ein Teich mit Fischen enthalten ist, so muß der Gartenteich auf die frostige Periode vorbereitet werden. Mit Reisig wird der Gartenteich an einigen Stellen frostfrei gehalten. Gegebenenfalls werden empfindliche Fischarten ins frostfreie Winterquartier im Haus umgesiedelt. Kübelpflanzen oder Balkonpflanzen werden ins Winterquartier im Haus oder ins Gewächshaus umgesiedelt. Gartenmöbel und nicht winterharte Accessoires können im Schuppen oder Keller eingelagert werden.

Nachdem der Rasen von abgefallenen Blättern befreit wurde und diese Blätter als Schutzschicht oder als mulchige Masse zur Unkrautvermeidung verteilt wurden, kann auch der Rasen den Winterschlaf beginnen. Nicht winterharte Zwiebeln und Knollen werden dem Gartenboden entnommen. Ein winterharter Garten enthält keine Bestandteile, die die Minustemperaturen nicht vertragen. Hierzu zählen zum Beispiel Gladiolen und Dahlien, die die winterlichen Fröste im Gartenboden nicht gut verkraften. Einige Zwiebelgewächse, wie zum Beispiel Krokusse, sind sicher im winterlichen Gartenboden eingelagert. Auch die Zwiebeln für Narzissen, Tulpen oder Hyazinthen sind sicher im Gartenboden vergraben. Schneeglanz, Perlhyazinthen, Schneeglöckchen und Winterlinge warten auf die nächste Wachstumsperiode im Frühjahr. Das Gartenjahr neigt sich dem Ende zu und der Hobbygärtner konzentriert sich vielleicht mehr auf die Pflanzen, die auf der Fensterbank wachsen und gedeihen. Im nächsten Gartenjahr werden erneut Blumen und Früchte heranwachsen. Ein winterharter Garten macht dies alle Jahre wieder möglich.

Zimmergewaechshaus


Das Zimmergewächshaus bietet dem Hobbygärtner die Möglichkeit, Pflanzen bereits zu Beginn des Jahres, wenn es im Garten noch kalt ist, vorzuziehen.

Pflanzensamen werden im Zimmergewächshaus ausgesät, wenn es im Garten noch kalt ist und dort frostige Temperaturen herrschen. Das Zimmergewächshaus bietet den dortigen Jungpflanzen einen enormen Wachstumsvorsprung. Man muss als Hobbygärtner nicht erst warten, bis es im Garten warm genug ist, um die Pflanzen auszusäen.

Jungpflanzen, die ganz konventionell im Garten heranwachsen, werden oft erst im April oder Mai ausgesät, damit der Hobbygärtner sicher sein kann, dass die kleinen Pflänzchen im Garten nicht den Nachtfrösten ausgesetzt sind. Nachtfrost kann junge Pflanzen im Garten zerstören, so dass die ganze Mühe für den Hobbygärtner umsonst war. Deshalb wird gerne auf das Zimmergewächshaus zurückgegriffen. Unter kontrollierten Bedingungen können hier Samen von frostempfindlichen Pflanzen keimen, die zu diesem Zeitpunkt im winterlichen Garten noch keine Chance auf Wachstum und Überleben gehabt hätten.

Dabei ist das Zimmergewächshaus in mehreren Varianten für den Hobbygärtner verfügbar. Es gibt verschiedene Größen, die sich den individuellen Wünschen des Hobbygärtners und dem vorhandenen Platz auf der heimischen Fensterbank anpassen. Neben den verschiedenen Größen ist es auch möglich, zwischen einem Zimmergewächshaus mit und ohne Beheizung zu wählen. Die Beheizung findet meistens mit Hilfe einer Heizmatte statt, die das Zimmergewächshaus mit einer bestimmten Temperatur ausstattet. Dadurch wird es für den Hobbygärtner möglich, nicht nur heimische Blumen und heimisches Gemüse auf der Fensterbank des Einfamilienhauses bequem vorzuziehen.

Auch exotische Samen haben längst ihren Platz im beheizten Zimmergewächshaus gefunden. Durch ideale Keimtemperaturen findet die Keimung und Anzucht von Palmenarten, die früher eher selten waren in Europa, ideale Bedingungen vor. Aber auch dem Verbraucher vertraute Pflanzen, wie Tomaten und Paprika und diverse Chili-Variationen, werden im Zimmergewächshaus von Hobbygärtnern herangezogen.

Wasser als Gestaltungselement


Der Garten besteht nicht nur aus Erde und Pflanzen. Der Hobbygärtner weiß, daß auch Wasser als Gestaltungselement im Garten eine Rolle spielt. Dies kann in Form eines Bachlaufs, oder auch als Gartenteich umgesetzt werden.

Das Wasser als Gestaltungselement im Garten verleiht der Behausung, und dem darumliegenden Garten eine lebendige Note. Wasser fliesst und ist beständig in Bewegung. Ein Bachlauf im Garten kann an der Terrasse vorbeiplätschern und dort für Auflockerung inmitten der Terrassensteine und der eher konservativen Planung des Szenarios sorgen.

Besonders interessant wird Wasser als Gestaltungselement im Garten, wenn ein Teich eingerichtet werden soll. Der Teich im Garten kann als Schwimmteich angelegt werden, und dient den Bewohnern des Hauses als Freizeitobjekt, wenn sie im Sommer das Gewässer zum Baden und zum Schwimmen nutzen möchten. Dabei ist ein nicht unerheblicher Planungsaufwand erforderlich, denn der Schwimmeich soll nicht versanden, und er muss gepflegt werden. Natürlich ist der Schwimmteich nicht die einzige Option, wenn das Wasser als Gestaltungselement für den Garten vom Hobbygärtner entdeckt wird.

Der Teich, dem das Wasser als Gestaltungselement zugrunde liegt, kann auch als Fischteich angelegt werden. Der Fischteich im Garten ist Heimat für Pflanzen, wie beispielsweise Seerose oder Lotuspflanze. Außerdem bietet der Fischteich vielen Tieren einen Lebensraum. Es liegt im Interesse des Hobbygärtners, welche Fische im Gartenteich angesiedelt werden sollen. Hier gibt es die unterschiedlichsten Vorstellungen: Es gibt Hobbygärtner, die einen Gartenteich bevorzugen, in dem vorwiegend Pflanzen beheimatet sind, und der eher wenig Pflegeaufwand verursacht. Und es gibt Gartenfreunde, die Wasser als Gestaltungselement für den Garten so begreifen, dass möglichst viele gesunde Fische im Gartenteich beheimatet sein sollen. So gesehen dient der Gartenteich sowohl dem manchmal teuren Koi, als auch den weitverbreiteten Goldfischen, als Heimat. Dies obliegt den Vorlieben des Gartenbesitzers.

Der Garten im Herbst


Der Garten im Herbst erblüht in seiner vollen Pracht und lädt zur Ernte der Früchte ein, die der Hobbygärtner im Frühjahr und Sommer angepflanzt hat.

Doch der Garten im Herbst ist nicht nur ein Sinnbild für die Ernte der Früchte im herbstlichen Garten. Vielmehr gibt es auch unzählige blühenden Pflanzen im Herbstgarten, die dieser Jahreszeit einen besonderen Reiz verleihen. Viele im Herbst blühenden Stauden bringen Farbe in den Herbstgarten. Dazu zählen zum Beispiel die Herbstastern. Mit ihren bunten Blüten bringen diese Stauden Abwechslung ins herbstliche Blumenbeet des Gartens. Aber auch die Sonnenblume mit ihren strahlend gelben Blüten blüht bis tief in den Herbst hinein. Inwischen gibt es Züchtungen der Sonnenblume, die in rostroten oder weinroten Farbschattierungen den ganzen Herbst über im Garten blüht. Als weitere Stauden im herbstlichen Hobbygarten trifft man auch auf die Staudenpflanzen Sonnenbraut oder Mädchenauge.

Damit der Garten nicht nur im Herbst in voller Blüte steht ist es wichtig, schon an das nächste Gartenjahr zu denken. Denn schließlich möchte der Hobbygärtner auch im nächsten Frühjahr wieder viele bunte Blumen in seinem Garten blühen sehen. Bevor der erste Frost Einzug hält, müssen Blumenzwiebeln im Beet verbuddelt werden. Das Vergraben von Blumenzwiebeln gehört zu den typischen Arbeiten im herbstlichen Garten. Zwiebeln von Tulpen, Narzissen von Schneeglöckchen und Krokus werden verbuddelt. Kübelpflanzen, die nicht winterhart sind, werden aus dem Garten geholt und an ihren Standort für die frostfreie Überwinterung gebracht. Dies ist bei vielen exotischen Pflanzen, zum Beispiel Bananenstauden oder vielen Palmenarten, der Fall. Wer den Garten im Frühjahr noch nicht ausreichend belüftet hat, kann dies mit Hilfe des Vertikutierers noch im Herbst nachholen.

Irgendwann ist es dann soweit, und der Garten im Herbst ist bereit, um den Winter zu empfangen. Doch der Winter stellt nur eine kurze Ruhephase dar, bevor im Frühjahr neues Leben im Garten erwacht.

Ernte


Das Gartenjahr nimmt seinen Lauf und neigt sich dem Ende zu. Im Herbst können die Früchte, die im Laufe des Jahres ausgesät wurden oder heranreiften, geerntet werden. Die Ernte ist der Höhepunkt im Gartenjahr.

Dabei kommt dem Hobbygärtner zugute, dass die Früchte im Garten zu verschiedenen Zeitpunkten reif für die Ernte sind. Während Erdbeeren beispielsweise bereits im Juni ihren Zeitpunkt der Reife und Ernte erlangt haben, brauchen Himbeeren und Kirschen etwas länger, bis sie für die Ernte bestimmt sind.

Darüber hinaus gibt es Pflanzen im Garten, die über einen langen Zeitraum hinweg geerntet werden können. Hierzu zählt beispielsweise der Schnittsalat, der über mehrere Monate hinweg dem Gartenbesitzer reiche Erträge bescheren kann. Es wird nur soviel geerntet, wie auch zeitnah verzehrt werden kann. Neben dem Schnittsalat stehen auch verschiedene Pflanzen, wie zum Beispiel Zucchini, über einen längeren Zeitraum für die Ernte bereit. Die Zucchinifrüchte wachsen über einen längeren Zeitraum nach, und können über Wochen hinweg vom Gartenbesitzer für verschiedenste delikate Gerichte geerntet werden.

Wichtig ist die Auswahl von Pflanzen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten geerntet werden, und die zu den Ernährungsgewohnheiten der Gartenbesitzer passen. Dann ist die Ernte ein Kinderspiel und wird zum Highlight im Gartenjahr. Der Hobbygärtner denkt vielleicht zurück an die vielen Arbeiten im Garten, die erforderlich waren, um eine reiche Ernte zu gewährleisten. Doch wenn der Gartenfreund die reifen Erträge der Ernte vor sich sieht, sind alle Mühen vergessen, die im Frühjahr und Sommer vorangegangen sind. Es wird kein Gedanke mehr verschwendet an das Zupfen von Unkraut, das Absammeln von Schnecken, oder das Verscheuchen von Vögeln, die es auf Erdbeeren oder Kirschen abgesehen hatten.

Doch bei aller Freude über eine reiche Ernte sollte man nicht vergessen, dass auch eine ordentliche Lagerung und Verarbeitung der Früchte aus dem eigenen Garten wichtig ist.

Gartensauna


Der Garten dient vielen Hausbesitzern als Ort der Ruhe und Erholung. Dies kann unterstützt werden durch Besonderheiten, die nicht in jedem Garten anztutreffen sind: Hierzu zählt beispielsweise die Gartensauna.

Die Gartensauna ist für den Gartenfreund ein Ort der Ruhe und Entspannung. Nach einem langen Arbeitstag kann der Haus- und Gartenfreund den Streß eines langen Arbeitstages hinter sich lasen und den Feierabend in der Gartensauna so richtig geniessen.

Die Sauna im Garten ist eigentlich das Spiegelbild der Sauna im Wohnhaus. Dabei hat die Sauna im Garten den Vorteil, dass die teure Wohnfläche des Hauses nicht für den Bau der Sauna beansprucht wird. So bleibt dem Hausbesitzer die Möglichkeit, das Saunabad im eigenen Garten zu geniessen. Das Saunabaden im Garten hat nicht nur etwas mit Kostenbewußtsein, sondern auch mit Naturverbundenheit zu tun. Auch in Skandinavien gibt es seit langer Zeit die Gartensauna. Dort hat das Saunieren eine lange Tradition. Die Menschen dort schätzen es seit alters her, in der Sauna im Garten oder auf dem Freizeitgrundstück zu baden, und sich dann in den Seen dort abzukühlen.

Natürlich hat nicht jeder Besitzer einer Gartensauna auch einen eigenen See vor der eigenen Haustür, um sich nach dem Gang in die Sauna abzukühlen. Aber das gehört auch nicht zum Standard, wenn man in Deutschland eine Sauna im eigenen Garten aufbaut. Vielmehr ist es der Reiz des Besonderen. Viele Menschen haben in ihrem Garten ein Gartenhaus stehen, einen Swimmingpool aufgebaut oder den kleinen Gartenteich mit Goldfischen darin angelegt. Die Gartensauna ist etwas, was nicht jeder hat. Aber unabhängig von der Exklusivität, die der Besitz einer Sauna im Garten bietet, ist der Besuch in der Gartensauna gut für den Kreislauf und bietet einen hohen Entspannungsfaktor. Deshalb gibt es immer mehr Gartenbesitzer, die auf ihre Gartensauna und die dortigen Saunagänge inmitten der Natur schwören.

Wintergarten


Der Wintergarten ist ein Bindeglied zwischen Haus und Garten. Durch den Wintergarten gewinnt das Haus mehr Raum. Pflanzen, die nicht für die ganzjährige Haltung im Garten geeignet sind, können dort ihren Platz finden.

Das ist zunächst einmal sehr praktisch. Denn durch den Wintergarten erhält ein Wohnhaus mehr Fläche, die von den Bewohnern genutzt werden kann. Es besteht zum Beispiel die Möglicheit, Kübelpflanzen im Wintergarten während der kalten Monate unterzubringen. Dabei sollte der Wintergarten niedrige, frostfreie Temperaturen gewährleisten, und ausreichend Helligkeit aufweisen. Durch die vielen Fensterelemente ist das Kriterium der Helligkeit in der Regel gegeben. Die meisten Wintergärten werden beheizt, wenn die kalte Jahreszeit heranrückt. Dadurch wird sichergestellt, dass durch den Wintergarten keine eiskalte Luft in das Haus zieht. Baustoffe für den Wintergarten sind Glas, Holz oder Aluminium. Für welche Ausgestaltungsform sich der Hausbesitzer entscheidet, bleibt seinem eigenem Geschmack überlassen.

Wichtig ist, dass der Wintergarten über eine gute Dämmung / Abdichtung verfügt. Dadurch wird sichergestellt, dass kein Frost in die Erweiterung des Hauses eindringen kann. Selbst an kalten Herbsttagen bietet der Wintergarten noch wohlige Wärme für die Bewohner des Hauses. Im frostfreien Wintergarten können Pflanzen, die für die Minusgrade des westeuropäischen Winters nicht geeignet sind, gut untergebracht werden. Das ist beispielsweise bei vielen Palmenarten oder Bananenstauden der Fall. Im Sommer, wenn die Sonne für hohe Temperaturen sorgt, stehen diese Pflanzen auf der Terrasse. Im Winter besiedeln sie den Wintergarten. Dort sorgen sie für ein tropisches Flair im Wintergarten, auch wenn draußen im Garten bereits Minusgrade herrschen. Im Sommer dagegen ist es empfehlenswert, eine Deckenklappe im Wintergarten zur Belüftung zu öffnen. Dadurch wird ein angnehmes Raumklima sichergestellt, in dem sich menschliche und pflanzliche Bewohner wohlfühlen.