Category Archives: Gartentipps

Hochbeet selber bauen


Ein Hochbeet selber bauen kann (fast) jeder. Je nach verfügbarer Zeit, vorhandenen Geldern und handwerklichem Geschick können für den Hobbygärtner verschiedene Hochbeet-Varianten interessant sein.

Ein Hochbeet in Form eines Bausatzes ist vor allem dann interessant, wenn der Gartenfreund schnelle Ergebnisse sehen will. Das Hochbeet aus dem Baumarkt ist zwar kein Unikat, aber auch dieses Modell unter den Hochbeeten kann mit Vorteilen aufwarten, die einem Hochbeet normalerweise zugeschrieben werden. Insbesondere können in einem Hochbeet Gemüsesorten herangezogen werden, die in einem von Schnecken bevölkerten Garten keine Chance haben. Das Aufwachsen von empfindlichen Gemüsesorten gelingt in einem Hochbeet bedeutend öfter, als dies auf einem Gartenboden, der ohne Schutz auskommt, der Fall ist. Durch den Höhenunterschied sind die Pflanzen im Hochbeet relativ – wenn auch nicht hundertprozentig – sicher vor Fressfeinden. Die Arbeit, die der Aufbau eines Hochbeetes mit sich bringt, kann sich also im Hinblick auf höhere Erträge lohnen.

Doch bevor an eine reiche Ernte der Früchte aus dem Hochbeet zu denken ist, sind die Aufbauarbeiten zu bewältigen. Der Hobbygärtner hat nun die Qual der Wahl. Wenn Individualität gefragt ist und das Hochbeet ungewöhnliche Maße annehmen soll, dann wird es wohl auf „Marke Eigenbau“ hinauslaufen. Als Materialien für das Hochbeet kommen hierbei Baustoffe wie Holz, Beton oder gemauerte Steine in Frage. Wichtig beim Hochbeet selber bauen ist, dass die Beetfläche auch nach unten geschützt wird. Dann nämlich können Wühlmäuse erfolgreich von den herangezogenen Früchten ferngehalten werden, auf die sich der Mensch schon wochenlang als gesunde Speise aus dem eigenen Garten freut. Das Hochbeet sollte eine handliche Größe besitzen, so dass eventuell aufkeimendes Unkraut schnell entfernt werden kann. Im ersten Jahr kann ein Hochbeet mit stark zehrenden Gewächsen, zum Beispiel mit verschiedenen Kohlsorten, Paprika oder Kürbis, bepflanzt werden. Im weiteren Zeitablauf kann dann eine Düngung oder sogar der Austausch der Erdschichten im Hochbeet anstehen. Auf jeden Fall sollte nach der Aussaat von Starkzehrern eine weniger anspruchsvolle Pflanzenart auf dem Hochbeet seinen Platz finden, zum Beispiel Bohnen, Kresse oder Radieschen.

Gartenteich anlegen


Nach einer erfolgreichen Planungsphase, bei der grundlegende Fragen zum neuen Gartenteich geklärt wurden, kann die praktische Umsetzung in Angriff genommen werden. Das Gartenteich anlegen wird in die Tat umgesetzt.

Besonders unkompliziert ist das Anlegen eines Gartenteiches, wenn es sich bei der ausgewählten Teichvariante um einen Fertigteich handelt. Das Vorhandensein verschiedener Abstufungen innerhalb der Teichform ist wichtig, damit im Teich die unterschiedlichen Uferzonen nachgebildet werden können. Der Boden am ausgewählten Standort wird in der ungefähren Größe des Teiches aufgegraben. Wurzeln und spitze Steine sollten entfernt werden, damit der Fertigteich nicht beschädigt wird. Nachdem das Erdloch die richtige Größe hat, kann der vorgefertigte Teichrohling vorsichtig hineingehoben werden. Dabei ist es wichtig, dass die Teichform nicht wackelt und gerade in der Erde platziert wird, damit kein Wasser auslaufen kann.

Gartenteich anlegen mit Vlies und Teichfolie ist etwas arbeitsintensiver, dafür kann die Form des Gartenteiches selbst bestimmt werden. Auch hier steht am Anfang der Erdaushub. Natürlich kann das Wasser nicht direkt in den Erdaushub gekippt werden, weil es sonst – anders als in einer großflächigen Kieskuhle – nach und nach versickern würde. Also wird die Erdmulde zuunterst mit schützendem Teichvlies ausgelegt, darüber wird die Teichfolie positioniert. Für eine gute Wasserqualität sollten nur Teichfolien Verwendung finden, die frei von giftigen Schwermetallen sind. Die Randflächen am Gartenteich können mittels Ufermatten gestaltet werden, die ein Abrutschen des Sandes an der Teichböschung verhindern sollen.

Nun kann der Gartenteich mit Wasser gefüllt werden. Bei einem Gartenteich, der zwar Pflanzen, aber keine Fische beherbergen soll, ist eine Teichpumpe nicht erforderlich.

Als Teichrandbepflanzung kommen Schilf, winterharter Baumfarn, Flatterbinse oder Wasserkresse in Frage. Schwimmpflanzen auf dem Gartenteich sind beispielsweise Seerose oder Lotus.

Gartenbeet für Aussaat vorbereiten


Wenn der Frühling Einzug hält und die Temperaturen steigen, ist es an der Zeit, die Gartenbeete für die Aussaat bereit zu machen.

Eine schattige Lage ist eher unpassend für ein Beet, auf dem Pflanzen üppig wachsen und gedeihen sollen. Besser geeignet ist ein Platz in sonniger Lage oder im Halbschatten.

Zu beachten ist außerdem, dass auf einem Beet, das im Vorjahr mit starkzehrenden Pflanzen bestückt war, im darauffolgenden Jahr nicht wieder Starkzehrer angebaut werden.

Bei Gemüsebeeten, genauso wie bei Blumenbeeten, ist es wichtig, dass der Hobbygärtner alle Stellen des Beetes von außen gut erreichen kann. So wird gewährleistet, dass er nicht die Pflanzen runtertritt, wenn er Gemüse ernten oder Blumen pflücken möchte. Deshalb sollte ein Beet nicht breiter als circa einhundertzwanzig Zentimeter sein.

Natürlich sollte die Erde im Gartenbeet vor der Aussaat locker und frei von Unkraut sein, damit sich die Wurzeln der jungen Pflanzen dort gut ausbreiten können.

Um den Boden im Gartenbeet vor der Aussaat mit Nährstoffen zu versorgen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Im Rahmen der natürlichen Düngemethoden kommen beispielsweise die Gründüngung mittels Tagetes oder Lupinen in Frage. Ebenso können Kompost, Holzasche oder Knochenmehl Verwendung finden.

Bei der Aussaat wird zwischen Dunkelkeimern und Lichtkeimern, die nicht mit einer dicken Erdschicht bedeckt werden dürfen. Damit die Samenkörner der Lichtkeimer nicht wegwehen können, sollten sie leicht auf dem Gartenbeet angedrückt werden und nur auf windgeschützten Beeten zum Einsatz kommen.

Im Zusammenhang mit Synergieeffekten haben sich Mischkulturen im Gartenbeet bewährt. Es gibt verschiedene Pflanzenarten, die sich gegenseitig fördern, zum Beispiel weil Schädlinge vertrieben oder Nützlinge angelockt werden. Bereits bei der Planung der Gartenbeete ist darauf zu achten, dass zueinander passende Pflanzenarten auf demselben Beet einen Platz finden. Gut für eine Mischkultur geeignet sind zum Beispiel Dill und Gurken oder Erdbeeren und Schalotten.

Winterharte exotische Pflanzen


Wer seinen Garten mit etwas Außergewöhnlichem schmücken möchte, greift gerne auf winterharte exotische Pflanzen zurück. Dabei sind diese Pflanzen gar nicht so selten, wie manch einer glaubt.

Inzwischen gibt es viele winterharte exotische Pflanzen, die in deutschen Gärten gut gedeihen. Der Gartenbesitzer kann diese Pflanzen im Garten halten, und viele Jahre an ihnen Freude haben. In vielen Fällen ist es wichtig, dass winterharte exotische Pflanzen erst ab einem bestimmten Mindestalter im Garten ausgepflanzt werden. Dies ist nötig, weil diese Pflanzen in jungen Jahren noch nicht resistent gegen Winterfrost und tiefe Temperaturen sind. Bei den meisten winterharten exotischen Palmen ist dies der Fall. Hierzu gehört beispielsweise die Hanfpalme, die bekannteste Palme, die man zu winterharte exotische Pflanzen für den Garten zuordnen kann. Wichtig bei der Hanfpalme ist, dass sie nicht sofort als Keimling in den Garten ausgepflanzt wird. Auch wenn es sich bei den Hanfpalmen um winterharte exotische Pflanzen handelt, muss die Hanfpalme zunächst einmal im Zimmer gehalten werden. Im Sommer verträgt sie eine Haltung im Garten oder auf dem Balkon. Im Winter bei Minusgraden würde diese Art der Palme in jungen Jahren den Frost im Garten voraussichtlich nicht überstehen. Erst ältere Pflanzen im Alter von drei bis fünf Jahren haben eine ausreichende Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Frost im Winter entwickelt.

Nun können die Pflanzen als winterharte exotische Pflanzen in den Garten umgesiedelt werden. Der Hobbygärtner ist gespannt, ob die selbst gezogenen Exoten den Temperaturen des Winters Stand halten werden. Aber ab einem Alter von vier oder mehr Jahren besteht normalerweise sichere Frostresistenz. Der Stamm der Pflanzen, die in den Garten verpflanzt werden, ist dick genug, um normalen Frösten, wie sie in Deutschland vorkommen, zu trotzen. Pflanzen wie Hanfpalmen, oder Geleepalmen sind diesbezüglich sehr resistent. Deshalb werden sie von Gartenfreunden mit dem Wunsch nach etwas Exotischem, auch so geschätzt.

Gartengestaltung für Haustierbesitzer


Gartengestaltung geht für Haustierbesitzer mit einigen Herausforderungen einher. Sie wollen es nicht dem Zufall überlassen, daß sich menschliche und tierische Bewohner wohlfühlen im Garten.

Vor allem sollte der Garten eines Haustierbesitzers so gestaltet sein, daß beispielsweise ein Hund nicht unbemerkt das Gartengrundstück verlassen kann. Hierzu sind entsprechend hohe Einzäunungen um den Garten herum oder eingezäunte Flächen innerhalb des Gartens sinnvoll, in denen sich der Hund frei bewegen kann.

Wenn es sich bei den Haustieren hauptsächlich um Nager handelt, nehmen diese vorlieb mit Freilaufgehegen, die auf der Rasenfläche abgesteckt werden können. Hier ist zu beachten, daß Katzen oder Greifvögel nicht unbemerkt auf die Kleintiere zugreifen können. Deshalb sollte ein Freilaufgehege im Garten eine Abdeckung haben und am besten vom Haus aus beobachtet werden können.

Besitzer von Kanarienvögeln, Wellensittichen oder größeren Papageien, nutzen den Sommer, um ihren gefiederten Haustieren an der frischen Luft Ausflug zu bieten. Eine Zimmervoliere auf Rollen ist schnell auf die Terrasse geschoben. Hier ist zu beachten, daß die Voliere fest steht und nicht wegrollen oder umkippen kann. Ausreichender Sonnenschutz ist selbstverständlich, denn die direkte Sonneneinstrahlung im Garten ist nicht zu vergleichen mit indirekter Bestrahlung in der Wohnstube.

Damit Vergiftungen und Verletzungen im Garten ausbleiben, sollten Gewächse mit Dornen oder giftige Pflanzen, wie zum Beispiel Fingerhut oder Riesenbärenklau, eher nicht in einem Garten mit Haustieren angepflanzt werden. Zu fast allen Pflanzen, die giftig sind oder Dornen tragen, gibt es Alternativen, von denen keine Gefahr für Mensch und Tier ausgeht. Der Einsatz von Rattengift oder sonstigen Mitteln zu Vernichtung von Schädlingen hat nicht in Bereichen zu erfolgen, die für Haustiere zugänglich sind.

Die Aufteilung des Gartens in mehrere Themenbereiche oder Areale bietet sich an, wenn der Gartenbesitzer nicht auf dem Anbau von beispielsweise seltenen Blumen verzichten möchte, die nicht von tobenden Hundepfoten umgepflügt werden sollen. Auch viele Gemüsesorten sind zumindest als Jungpflanzen empfindlich und können etwas Schutz gut vertragen. Für solche Szenarien ist die Einteilung des Gartens in einem für Haustiere freigegebenen Bereich und einem geschützten Bereich für bestimmte Pflanzen sicher sinnvoll.

Laub harken


Im Herbst kommt es alle Jahre wieder zu vermehrtem Laubfall. Deshalb ist auch im Garten Laub harken angesagt, wenn der Sommer zuende ist und die Blätter fallen .

Es gibt Bereiche im Garten, in denen das Laub nicht stört und sogar nützlich sein kann. Dies ist zum Beispiel unter Gehölzen der Fall, wenn das Laub dort nicht gerade auf eine Rasenfläche fällt. Laub, das unter Gehölzen verrotten kann, bildet zunächst eine Schutzschicht und wird dann nach und nach von Kleinstlebewesen abgebaut, so daß innerhalb weniger Monate von dem Laub nichts mehr übrig bleibt. Es bildet sich eine nährstoffreiche Schicht aus verrotteten Blättern auf der Erde, von der im kommenden Frühjahr die heranwachsenden Pflanzen zehren können. Das herabfallende Laub bleibt – wenn auch in veränderter Form – als Bestandteil eines biologischen Kreislaufs erhalten.

Aber auch wenn herabfallendes Laub nicht an Ort und Stelle liegengelassen wird, kann es sinnvolle Funktionen im Garten übernehmen. Zusammengeharktes Laub, besonders in Verbindung mit Gehölzschnitt, kann Tieren im Garten als Winterschutz dienen. Ebenso gibt es frostempfindliche Gartenpflanzen, die eine dicke schützende Laubschicht als Schutz vor allzuniedrigen Temperaturen gut vertragen.

In Bereichen, in denen herabfallendes Laub eher stört, hilft meistens nur eins: Laub harken. Wenn eine Rasenfläche massiv mit herabfallenden Blättern verdeckt wird, kann sich dies negativ auf den Rasen und dessen Wachstum auswirken. Den Gräsern fehlt es an Licht und sie werden durch die dicke Laubschicht nicht ausreichend mit Wasser versorgt. Deshalb sollten Rasenflächen möglichst von Laub befreit werden. Mit der fächerförmigen Laubharke ist dies auch auf einem großflächigen Rasen mühelos möglich. Als Alternative kann ein Laubsauger zum Einsatz kommen.

Wenn es sich nicht gerade um Laub handelt, das mit Pilzen oder anderen Krankheitserregern befallen ist, kann das Laub auch auf den Komposthaufen geschüttet werden und dort verrotten. Mit Pilzen verunreinigtes Laub, zum Beispiel von Rosenpflanzen oder von Birnenbäumen, die mit Birnengitterrost infiziert wurden, sollte nicht auf dem Kompost entsorgt werden, um im kommenden Jahr keine erneute Infektion herbeizuführen.

Immergruener Garten


Der immergrüne Garten ist der Traum von vielen Hobbygärtnern. Auch wenn im Winter keine, oder nur wenige, Blumen im Garten blühen, so soll der Garten trotzdem immergrün und belebt sein.

Ein Garten, der immergrün ist, wirkt auch im Winter lebendig. Selbst wenn die bunten Farben des Sommers fehlen, erwecken immergrüne Pflanzen den Garten aus dem Winterschlaf. Zu den Bepflanzungselementen im immergrünen Garten gehört bei vielen Hobbygärtnern der Rasen. Ein Rasen verliert auch im Winter nicht seine grüne Farbe und ist meistens großflächig angelegt. Desweiteren hat der Rasen den Vorteil, daß er im Winter nicht gemäht werden muß, weil das Wachstum des Rasens sich auf die wärmeren Monate des Jahres beschränkt. Natürlich ist der Rasen nicht das einzige Element im immergrünen Garten. Bei Schneefall ist der niedrig wachsende Rasen schnell bedeckt und nur noch als ebenmäßige weiße Fläche wahrnehmbar. Der Hobbygärtner mit Wunsch nach einem immergrünen Garten wird deshalb auch höherwüchsige, immergrüne Pflanzen in seinem Garten ansiedeln, die dem Garten auch bei Schnee und Eis ein immergrünes Aussehen verleihen.

Dabei ist es wichtig, daß sich die immergrünen Pflanzen von der Höhe und der Struktur her unterscheiden, damit im Garten Abwechslung herrscht und nicht eine einzige Pflanzenart den Garten dominiert oder zuwuchert. Zu den höher wachsenden immergrünen Pflanzen gehören beispielsweise viele Nadelgehölze. Tannen oder Kiefern können im Hintergrund des immergrünen Gartens, oder als Solitärgehölz, ihren Platz finden. Ebenso gehört die Thujapflanze zu den immergrünen Pflanzen, die auch als Heckenpflanze sinnvoll eingesetzt werden kann. Kirschlorbeer mit seinen glänzend grünen Blättern oder der im Bauerngarten weit verbreitete Buchsbaum sind weitere Kandidaten für den immergrünen Garten. Desweiteren ist Rhododendron im immergrünen Garten beliebt, wobei auch die Blüten den Garten farblich bereichern. Überhaupt sollte der immergrüne Garten mit Farbtupfern durch Blumen und Früchten bereichert werden. Zumindest in den Sommermonaten ist dies leicht möglich.

Gruenduengungspflanzen im Garten


Ursprünglich wurde die Gründüngung in der Landwirtschaft genutzt, aber auch für Gründüngungspflanzen im Garten gibt es viele Einsatzmöglichkeiten.

Gründüngungspflanzen in der landwirtschaftlichen Nutzung sollten Ackerflächen mit natürlichen Nährstoffen versorgen. Ebenso wurde der Boden durch den Bewuchs vor Austrocknung durch die Sonne geschützt. Abtragung des Bodens durch Wind oder Wasser wurde weitestgehend verhindert und Erosion hatte keine Chance, weil die Wurzeln der Gründüngungspflanzen den Boden zusammenhielten. Der Boden bekommt durch die Begrünung gerade im Herbst und Winter Schutz. Auch beim Anbau von Weinreben greifen viele Winzer auf Gründüngungspflanzen zurück.

Im Garten ist es ebenfalls wichtig, daß der Boden mit Nährstoffen, insbesondere Stickstoff, versorgt wird, damit Zierpflanzen und Nutzpflanzen gut gedeihen können. Außerdem wird der Boden durch die Gründüngung aufgelockert. Auch in optischer Hinsicht bringen Gründüngungspflanzen für den Hobbygärtner einige Vorteile mit sich. Da sie meistens schnellwüchsig sind, können sie kurzfristig kahle Stellen im Garten bedecken. Sattes Grün wirkt lebendiger als kahler, vertrockneter Gartenboden.

Wo sich Gründüngungspflanzen im Garten ausbreiten, haben Unkräuter nur geringe Chancen. Der Arbeitsaufwand, den das Unkrautjäten mit sich bringt, kann durch rechtzeitige Aussaat von Gründüngungspflanzen deutlich reduziert werden.

Doch Gründüngungspflanzen können noch weiteren Nutzen im Garten spenden. Pflanzen wie Tagetes, auch unter dem Namen Studentenblume bekannt, wirken sich hemmend auf Ungeziefer wie Nematoden aus. Wenn Nematoden die Tagetespflanzen als Wirtspflanze nutzen, werden sie durch für sie schädliche Stoffe in der Tagetespflanze vernichtet. Dies ist auch unter dem Stichwort Biofumigation bekannt. Weitere Pflanzen zur Gründüngung im Garten sind beispielsweise Wicken, Senfpflanzen oder Lupinen. Phacelia oder Sonnenblumen werden ebenfalls gerne als Gründüngungspflanzen im Garten genutzt und erfreuen den Hobbygärtner durch ihre bunten Blüten.

Moorbeet


In den meisten Gärten gibt es verschiedene Beettypen. Das Moorbeet ist dabei eine exotische Variante, um den Garten phantasievoll und abwechslungsreich zu gestalten.

Das Moorbeet erinnert dabei an eine ursprüngliche Sumpflandschaft im kleineren Format. Der Hobbygärtner holt sich dabei dieses Szenario in den eigenen Garten und bildet die Sumpflandschaft nach. Hierzu sind besondere Voraussetzungen erforderlich. Der Boden und die Bewässerung beispielsweise müssen zu den Pflanzen im Sumpfbeet passen.

Als Boden für das Moorbeet gibt es spezielle Moorbeeterde zu kaufen, die den für das Moorbeet typischen sauren ph-Wert hat. Wer seine Erde für das Moorbeet selbst anmixen möchte, kann diesen sauren ph-Wert durch die Hinzugabe von Torfmull erreichen. Dabei wird die vorhandene Gartenerde auf vierzig bis fünfzig Zentimeter Tiefe mit etwas Lehm und reichlich Torfmull gemischt. Beim Wässern der Pflanzen sollte der Hobbygärtner auf kalkfreies Wasser achten, damit der ph-Wert im Boden nicht kippt und das saure Milieu in der Erde erhalten bleibt.

Als Pflanzen im Moorbeet eignen sich verschiedene Heidekräuter,  Rhodedendren, Heidelbeeren  und das weiße, buschige Wollgras. Ebenso passen Sumpfiris oder Azaleen ins Moorbeet. Besondere pflanzliche Kostbarkeiten sind Moororchideen oder fleischfressende Pflanzen. Moorbeetpflanzen, die unter Naturschutz stehen, dürfen natürlich nicht in der Wildnis ausgebuddelt und im Garten eingesetzt werden, sondern stehen im Gartenfachhandel oder Baumarkt als Nachzuchten zum Verkauf bereit. Eine Düngung der Moorbeetpflanzen ist in der Regel nicht erforderlich. Moore sind nährstoffarm – und daran haben sich die typischen Moorpflanzen angepasst. Eine regelmäßige Düngung mit großen Mengen Dünger würde dieses Gleichgewicht nur durcheinanderbringen und den Moorbeetpflanzen eher schaden als ihnen nützen. Wichtig ist vielmehr, daß das Heidekraut zurückgeschnitten wird, damit es nicht verholzt. Damit sich die Pflanzen beim Wachsen ausreichend ausbreiten können, sollte man beim Anlegen des Moorbeetes auf ausreichende Pflanzabstände zwischen den einzelnen Pflanzen achten.

Beetstauden pflanzen und pflegen


Bei Beetstauden handelt es sich um Pflanzen, die im Winter überirdisch absterben und mit ihrer Wurzel unter der Erde überleben. Dadurch sind die Stauden mehrjährige Pflanzen und geben somit einem Beet Kontinuität.

Die Beetstauden fühlen sich, je nach Art, an den unterschiedlichsten Plätzen im Garten wohl: Es gibt Stauden, die magere oder fette Böden mögen. Wasserliebende Beetstauden siedeln sich am Teichrand an, manchmal auch zwischen Koifutter und Teichtechnik .  Ebenso findet der Hobbygärtner unter den Beetstauden Exemplare / Arten, die sich in der Sonne, im Schatten oder eher an halbschattigen Standorten optimal entfalten können. Zu den beliebten Stauden zählen beispielsweise so verschiedene Pflanzen wie  Pfingstrose, Engelwurz, Blaukissen oder Während Stauden (meistens) zu den dauerhaften Bestandteilen eines Beetes gehören, sorgen zum Beispiel einjährige Pflanzen für Abwechslung. Durch die Bepflanzung zwischen den Stauden verleihen einjährige oder auch zweijährige Blühpflanzen dem Beet Jahr für Jahr ein neues Gesicht.

Damit das Staudenbeet harmonisch wirkt, sollten gleich bei der Planung einige Punkte berücksichtigt werden. Die einzelnen Beetstauden sollten so aufeinander abgestimmt werden, daß sie sich nicht gegenseitig verdecken und nicht alle zur selben Zeit blühen. Pflanzen, die zur selben Zeit blühen, sollten von den Blütenfarben her zueinander passen. Wichtig ist auch, daß junge Stauden nicht zu dicht beieinander gepflanzt werden, damit sich die Pflanzen während des Wachstums ausbreiten können und sich nicht gegenseitig behindern.

Auch sollte ein Staudenbeet gut von Unkraut zu befreien sein. Deshalb sollte es nicht zu dicht bepflanzt werden. Bei großflächigen Bepflanzungen mit Beetstauden hat sich das Anlegen eines Weges durch das Beet bewährt. Dies hat auch den Vorteil, daß das Beet von allen Seiten im Sommer gewässert werden kann. Die Pflanzen in der Mitte des Beetes werden mit der Giesskanne erreicht und Unkraut kann auch noch in der Mitte des Beetes bequem befreit werden, ohne daß Beetstauden oder Sommerblumen versehentlich zertreten werden. Zur Pflege der Stauden gehört außerdem das Zurückschneiden der verblühten Blüten und, bei einigen Stauden in frostigeren Regionen, ein geeigneter Winterschutz.

Kuebelpflanzen ueberwintern


Die allermeisten Kübelpflanzen vertragen keine hohen Minusgrade. Damit diese Kübelpflanzen überwintern können, sollte der Hobbygärtner die artgerechten Voraussetzungen beachten.

Viele Kübelpflanzen entstammen dem Mittelmeerklima, beziehungsweise subtropischen oder sogar tropischen Regionen. Im Sommer, wenn die Sonne scheint und angenehme Temperaturen vorherrschen, fühlen sich diese Pflanzen wohl auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Die Haltung der Kübelpflanzen ist im Sommer unproblematisch, da die Pflanzen im Freien Platz finden und dem Garten- oder Balkonbesitzer mit üppigem Grün und manchmal auch bunten Blüten erfreuen. Das ist die Situation, wie sie sich dem Pflanzenfreund im Sommer darstellt. Im Herbst, wenn es kälter wird, kommen dann erste Überlegungen auf, wie Kübelpflanzen überwintern können.

Bei weniger frostempfindlichen Arten, wie zum Beispiel Hanfpalme oder Mazaripalme, reicht in vielen Fällen ein leichter Winterschutz. Der Pflanzkübel sollte frostunempfindlich sein und der Ballen kann mit schützenden Materialien gedämmt werden. Besonders in wärmeren Regionen, zum Beispiel dort, wo auch Weinbau erfolgreich betrieben wird, reichen bei weniger frostempfindlichen Pflanzen diese Vorkehrungen aus, damit Kübelpflanzen überwintern können.

Empfindlichere Arten geben sich mit einem Ballenschutz, frostunempfindlichen Kübeln und einer Lagerung in unmittelbarer Nähe des schützenden Wohnhauses nicht zufrieden. Vielmehr gibt es Kübelpflanzen, die einer Einlagerung in frostfrei erwärmten Gewächshaus bedürfen oder die in einem frostfreien Raum im Wohnhaus Unterschlupf benötigen. Wichtig beim Kübelpflanzen überwintern ist hierbei, daß die Pflanzen nicht im dunkelen Keller untergebracht werden. Kübelpflanzen benötigen bei der Überwinterung Licht, Frischluft und im mäßigen Umfang auch Bewässerung. Zugluft ist zu vermeiden. Wenn unter anderem diese Voraussetzungen erfüllt sind, dann sollte der Pflanzenbesitzer auch in der neuen Saison viel Freude an seinen Kübelpflanzen haben.

Urbaner Gartenbau


Unter dem urban gardening – dem urbanem Gartenbau- bzw. dem – Gärtnern in der Stadt – tun sich viele interessante Aspekte auf, die hier einmal näher betrachtet werden sollen.

Das urban gardening ist ein Schlagwort, unter dem die Aspekte des Gärtnerns in der städtischen Region zusammengefaßt werden. Dieses Phänomen ist nicht so leicht auf einzelne Bestandteile des Gartenbaus oder des Hobbygartens herunterzubrechen. Vielmehr ist das urban gardening ein sehr komplexes Phänomen, das hier von unterschiedlichen Seiten her betrachtet werden soll.

Zum einen gibt es auch in größeren Städten den Wunsch, sich natürlich und ohne viele künstliche Inhaltsstoffe zu ernähren. Dem steht der Mangel an Raum für den Anbau von Obst und Gemüse in Ballungszentren entgegen. Anhänger des urban gardening haben hierfür Lösungen gefunden, wo Gartenfrüchte – oft auf engstem Raum – auch in städtisch verdichteten Regionen angebaut werden können. Die für den Gartenbau gefundenen Lösungen sind oftmals kreativ und befinden sich an Orten, die viele konventionelle Hobbygärtner nicht in ihre Planung mit einbeziehen würden. Doch „Not“ macht erfinderisch. Diese Devise gilt auch beim urban gardening. Wenn nicht viel Platz für den Anbau frischer gartenbaulicher Produkte zur Verfügung steht, dann muß eben der Platz genutzt werden, der vorhanden ist. So ist es auch nicht verwunderlich, daß einige Anbauflächen des urban gardening sich auf Dachterrassen befinden. Die dort vorhandenen Anbauflächen sind – gemessen an den Anbauflächen ländlicher Gärten – eher überschaubar. Doch sieht der städtische Hobbygärtner hier einen Anfang, um sich mit gartenbaulichen Produkten des täglichen Bedarfs zu versorgen. Je nach Vorliebe, werden im urbanen Gartenbau verschiedene gartenbauliche Produkte angebaut. Insbesondere Obst und Gemüse, zum Beispiel Salat, Zucchini, Erbsen , Wurzeln und Kartoffeln, finden ihren Weg in die Stadtgärten. Auch viele Kinder in städtischen Regionen haben Spaß am Anbau von Lebensmitteln, die noch in derselben Saison geerntet und verzehrt werden können.

Koi Teich


Wasser ist, nicht nur im japanischen Garten, ein wichtiges Gestaltungselement. Ein Koi Teich im Garten, am besten in der Nähe der Terrasse, ist ein Ort, an dem sich der Gartenbesitzer gerne aufhält und entspannt.

Bei der Anlage des Teichs sollte bedacht werden, dass der Koi Teich vorzugsweise im Halbschatten liegt. Er sollte nur kurze Zeit am Tag von der Sonne beschienen werden. Wenn der Koi Teich nur wenig Sonnenbestrahlung abbekommt, dann ist die Algenbildung in diesem Gartenteich geringer. Das Wasser bleibt klarer – was gut ist, denn Koi Karpfen mögen klares Wasser.

Außerdem sollte der Koi Teich eine ausreichende Tiefe aufweisen. Denn die Winter sind nicht nur mild, in besonders kalten Wintern könnte ein zu niedrig ausgehobener Gartenteich bis zum Grund gefrieren. Um dies zu vermeiden, sollte der Koi Teich ausreichend tief sein, circa zwei Meter an der tiefsten Stelle. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dass die Fische den Winter gut überstehen, kann eine Teichheizung nutzen, wobei die Heizkosten für den winterlichen Gartenteich aber nicht zu unterschätzen sind. Solange die Koi Karpfen noch klein sind, kommt auch eine Überwinterung in einem größeren Aquarium im Wohnhaus in Frage.

Zu beachten ist jedoch langfristig, dass man für einen ausgewachsenen Koi eine Menge von circa eintausend Litern Wasser einplanen sollte, die dem Fisch zum Schwimmen im Koi Teich zu Verfügung stehen sollten. Das hört sich erst einmal nach viel Wasser für einen einzelnen Fisch an. Aber in Anbetracht der Größe, die ein ausgewachsener Koi Karpfen erreichen kann, ist das gar nicht viel. Es gibt Kois, die bis zu einem Meter lang werden und ein Alter von mehreren Jahrzehneten erreichen können. Das Erreichen eines hohen Lebensalters setzt allerdings optimale Haltungsbedingungen im Koi Teich voraus. Neben einer hochwertigen Ernährung der Fische, mit allen wichtigen Inhaltsstoffen, sind klares Wasser und eine funktionierende Teichtechnik im Gartenteich wichtig.

Japanischer Garten


Wenn es um Individualität geht bei der Gartengestaltung, dann haben besondere Varianten des Gartens die Nase vorn. Zu diesen eher außergewöhnlichen Gartenvariationen zählt auch ein Japanischer Garten mit seinen individuellen Gestaltungsmerkmalen.

Ein Japanischer Garten unterscheidet sich in manchen Komponenten vom Garten, wie wir ihn in Nordwesteuropa kennen. Bestimmte Pflanzen dominieren diesen Garten. So hat ein Japanischer Garten pflanzliche Bewohner, die in Europa erst seit einiger Zeit Einzug gehalten haben. Dazu zählt der Bambus, der durch seine immergrünen und winterharten Blätter Leben in den Japangarten bringt, auch im Winter, wenn viele Laubbäume die Blätter abgeworfen haben. Als weitere Pflanzen für den Japangarten kommen Kiefern in Frage, denn ein Japanischer Garten lebt von seiner Individualität, den ihm diese eigenwilligen und dennoch / oder gerade deswegen schönen Nadelgehölze verleihen. Als weitere Pflanzen für den Japangarten kommen Azaleen, Kirschbäume oder Kamelien, die hierzulande nicht winterfest sind und deshalb besser als Kübelpflanze in den Japanischen Garten eingebettet werden sollten, in Betracht. Die Entscheidung liegt hier beim Hobbygärtner: Will man alle Pflanzen fest einpflanzen? Oder sind mobile Kübelpflanzen als Gestaltungselement erwünscht, wenn ein Japanischer Garten mit Leben gefüllt wird?

Eine weitere Pflanzvariante sind die Garten Bonsai Pflanzen, die als Miniaturausgabe im Japangarten ihren Platz finden. Das ist Geschmackssache, jeder Hobbygärtner entscheidet selbst, ob er Bonsai oder natürlich gewachsene Pflanzen – oder eine Mischung daraus – in seinem Garten anpflanzen möchte.

Der Garten im japanischen Stil strahlt Ruhe aus. Meistens ist ein Japanischer Garten mit einem Wasserlauf oder einem Teich ausgestattet. Besonders zu erwähnen ist der Koi Teich, der sich in Japan großer Beliebtheit erfreut und auch in Europa bereits viele Fans gefunden hat. Wenn sich der Hobbygärtner nach einem arbeitsreichen Tag erholen möchte, setzt er sich auf die Terrasse, in Blickweite zum Koi Teich – und entspannt sich.

Bauerngarten


Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, einen Garten individuell zu gestalten. Der Bauerngarten ist eine beliebte Gestaltungsalternative für traditionsbewusste und dennoch moderne Hobbygärtner.

Um einen Bauerngarten anzulegen braucht man nicht unbedingt viel Platz im Garten, denn ein Bauerngarten kann ( – muss aber nicht – ) auch auf einer kleineren Fläche angelegt werden. Als Grenze des Bauerngartens dienen meistens ein nostalgischer Holzzaun oder eine immergrüne Buchsbaumhecke.

Der Bauerngarten ist gekennzeichnet durch klare Formen. Die Wege dort verlaufen rechtwinklig und einzelne Beete eines größeren Bauerngartens sind symmetrisch angeordnet. Früher diente der Bauerngarten dem Zweck, eine größere Bauersfamilie und deren Mitarbeiter zu ernähren. Deshalb befanden sich im bäuerlichen Garten verschiedenste Gemüsesorten, Kräuter zum Würzen der Speisen und Heilpflanzen, die als Hausmittel gegen unterschiedliche Krankheiten halfen. Außerdem gehören Blumen in den Bauerngarten.

Die Blumen im Bauerngarten hatten nicht nur den Zweck, gut auszusehen und in der bäuerlichen Vase zu landen. Bei den Sonnenblumen konnen die Kerne verzehrt werden. Die gelben und orangen Ringelblumen wurden als Schnittblumen, genauso wie als Zutat für selbst gemachte Hautcremes, verwendet. Aus Kamillenblüten und den getrockneten Blättern der Pfefferminze wurden gesunde Tees für die langen Winterabende gekocht. Kapuzinerkresse machte sich nicht nur gut als rankende Blühpflanze am Zaun des Bauerngartens, vielmehr waren auch die leuchtenden Blüten eßbar.

Welche Gemüsesorten in den Bauerngarten gepflanzt werden, sollte man davon abhängig machen, was die eigene Familie gerne ißt. Denn es gibt kaum Gemüsepflanzen, die nicht in den Bauerngarten passen. Wichtig ist grundsätzlich, dass man die Pflanzen im Garten so anordnet, dass sie sich gegenseitig im Wachstum fördern und nicht hemmen. Als Mischkulturpartner für Bohnen kommen beispielsweise Kartoffeln oder Salat in Frage, während Zwiebeln oder Erbsen weniger geeignet sind.

Gartenarbeiten im Herbst


Für den Hobbygärtner ist der Herbst die Zeit der Ernte. Die Früchte, die im Gartenjahr herangezogen wurden, können eingebracht werden. Welche Gartenarbeiten fallen im Herbst für den Hobbygärtner an?

Zunächst wird sich der Gartenbesitzer mit der Ernte der Früchte auseinandersetzen. Im Herbst steht die Apfelernte an. Ebenso sind Birnen und Pflaumen reif. Natürlich hat nicht jeder Gartenfreund alle Obstsorten in seinem Garten. Und das ist auch gut so. Denn längst nicht alles Obst kann nach der Ernte frisch verzehrt werden. Deshalb ist es wichtig, dass das geerntete Obst richtig eingelagert wird. Wer einen Keller oder einen frostfreien Schuppen hat, kann dies meistens gut bewerkstelligen. Wo die Lagermöglichkeiten fehlen, ist Kreativität gefragt.

Nach den Gartenarbeiten für die Obsternte folgen dann Aktionen wie Einwecken oder Einfrieren von Obst. Diese Methoden ermöglichen es dem Hobbygärtner, seine Ernte auf mittlere Sicht haltbar zu machen. Dadurch wird innerhalb kurzer Zeit aus dem sauren Apfel, wie beispielsweise dem Boskop, schmackhaftes Apfelmus. Dieses eingeweckte Apfelmus ist auch noch im darauffolgenden Winter haltbar. Es kann hervorragend für gedeckten Apfelkuchen benutzt werden. Eine weitere Variante ist das Apfelmus als Dessert, in Form von Apfelmus mit Vanillesauce, was besonders bei Kindern sehr beliebt ist.

Neben der Obsternte stehen weitere Gartenarbeiten für den Hobbygärtner im Herbst an. Knollen von Pflanzen, die nicht winterhart sind, müssen ausgegraben und verstaut werden. Dies ist beispielsweise bei Gladiolen und Dahlien der Fall. Diese Stauden sind zwar mehrjährig, vertragen aber keine Fröste. Ebenso werden Kübelpflanzen, die auf Terrasse oder Balkon standen, an einen frostfreien und luftigen Ort gelagert. Desweiteren können Pflanzen, wie Thujen oder andere Heckenpflanzen, im Herbst vom Hobbygärtner zurückgeschnitten werden. Einige Gartenfreunde nutzen den Herbst, um den Rasen zu vertikutieren. Bevor der Winter anbricht, graben viele Hobbygärtner die Beete um.

Rasen – immergrün und winterhart


Der Rasen ist immergrün und winterhart. Er ist pflegeleicht, und wegen seiner frischen Farbe ein wichtiges Gestaltungselemtent für den Garten. Traditionell gibt es in den meisten Gärten einen Rasen.

Als Gestaltungselement, das die Vorteile hat immergrün und winterhart zu sein, ist der Rasen aus den meisten Gärten nicht wegzudenken. Bauherren beziehen den Rasen bereits frühzeitig in die Planung des Grundstücks ein. Schließlich wollen sie beizeiten frisches Grün im Garten sehen. Noch bevor Blumen oder Sträucher im frisch angelegten Garten erblühen, sieht man die ersten Gräser des Rasens immergrün und winterhart sprießen. Dabei ist die Auswahl der Rasensaat wichtig. Je nachdem, ob ein bloßer Zierrasen, oder ein strapazierfähiger Rasen für spielende Kinder gewünscht wird, fällt die Wahl auf unterschiedliche Mischungen für den Rasen.

Gartenfreunde freuen sich, wenn es lebendig in ihrem Garten aussieht. Wer nicht so geduldig ist, und den Rasen aussäen möchte, braucht auf den immergrün und winterhart sprießenden Gartenklassiker zu warten. Was im Fußballstadion zum Alltag gehört und dort bereits selbstverständlich ist, kann sich auch der Hobbygärtner aneignen. Gemeint ist der Rollrasen. Er ist, genauso wie der konventionelle Rasen, immergrün und winterhart. Dabei hat der Rollrasen den Vorteil, dass er nicht vom Gartenbesitzer ausgesät werden muß. Er kann, bereits fertig ausgewachsen, im Garten ausgerollt werden. Natürlich muß auch hier der Gartenboden vorbereitet werden, damit der Rollrasen gut anwachsen kann. Der Boden darf nicht zu sehr verdichtet sein, damit die Wurzeln der Gräser im Untergrund Halt finden. Außerdem sollte der Untergrund eben, ohne unregelmäßige Vertiefungen, sein, damit der Rollrasen später in einer ebenen Fläche wachsen kann. Dadurch wird auch das Rasenmähen für den Hobbygärtner einfacher. Genauso wie bei der Aussaat des konventionellen Rasens ist es wichtig, dass in der Rasenfläche keine größeren Steine liegen. So können Beschädigungen des Rasenmähers im Vorfeld vermieden werden.