Futterpflanzen im Garten


Ein abwechslungsreich gestalteter Garten sorgt bei Menschen und Tieren für Nahrung. Dabei bieten Futterpflanzen im Garten auch den tierischen Bewohnern eine gesunde Grundlage für die Ernährung.

In vielen Betrachtungen über den Garten als Quelle einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung werden die Nahrungsmittel für menschliche Bewohner in den Vordergrund gestellt. Das hat sicher eine Berechtigung und ist ein interessanter, alltäglicher Blickwinkel, unter der man die Nutzung des Gartens sehen kann. Doch neben den vielen Sorten Obst und Gemüse, die für die Menschen von Bedeutung sind, gibt es zahlreiche Pflanzen, die für die Ernährung tierischer Bewohner eine Rolle spielen.

Eine wichtige Futterpflanze für Meerschweinchen ist beispielsweise der Löwenzahn. Hobbygärtner, die einen tadellos gepflegten englischen Rasen als oberstes Ziel ihrer gärtnerischen Bemühungen anstreben, würden den Löwenzahn wohl eher dem Unkraut zuordnen, und eine Vermehrung dieser Pflanze zu verhindern wissen. Haustierhalter dagegen, die frisches Grün für das Meerschweinchen suchen, freuen sich über Löwenzahn, den sie für ihren tierischen Liebling frisch ernten können. Ebenso kann Gras verfüttert werden. Viele Kräuter, wie Huflattich, Wegerich oder Giersch werden von Meerschweinchen gerne gefressen. Selbst Brennessel können, wenn sie vorher getrocknet werden, in geringen Mengen an die Nager verfüttert werden. Kaninchen und Hasen mögen (meistens) die gleichen Futterpflanzen.

Wer Wellensittiche hält, hat vielleicht schon beobachtet, daß die Vögel sich über eine tägliche Portion Vogelmire freuen. Sauerampfer oder Wegerich ist ebenfalls beliebt als Futterpflanze bei Wellensittichen und in vielen Gärten vorhanden.

Ein Hobbygärtner, der gleichzeitig Haustiere besitzt, wird deshalb wohl wenig Unkraut im Garten haben. Vielmehr werden Pflanzen als Futterpflanzen ihre Verwendung finden und einer sinnvollen Bestimmung zugeführt werden.