Der Vorgarten


Das Gartenbuch Der Vorgarten vonTraut Graeber und Witta Betz-Schiel ist unter der ISBN 3 8001 6268 7 im Eugen Ulmer Verlag erschienen. Die Autorinnen beschäftigen sich in dem Buch mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten für einen ansprechenden Vorgarten.

Zu Beginn des Sachbuches über den Vorgarten gehen die Autorinnen auf die Aufgaben und Funktionen von Vorgärten ein. Der Leser der Gartenbücher erfährt dabei, welche unterschiedlichen Anforderungen an den Vorgarten gestellt werden – angefangen bei der Prägung des Stadtbildes bis hin zum Stellplatz oder der Unterbringungsmöglichkeit für die Müllbehälter eines Haushaltes. Dann wird die historische Entwicklung des Vorgartens thematisiert, angefangen beim Mittelalter bis hin zu den Vorgärten der Neuzeit. Die einzelnen Elemente des Vorgartens sind ebenfalls ein Thema des Buches und finden im nachfolgenden Kapitel Beachtung. Der Leser lernt dabei Gestaltungsmöglichkeiten, zu denen beispielsweise Einfriedungen, Beleuchtung, Treppenelemente und deren Einsatzmöglichkeiten gehören, kennen. Dann werden verschiedene Pflanzen vorgestellt, die zur Begrünung des Vorgartens verwendet werden können. Anhand einer Tabelle kann der Leser nachschlagen, welche Lichtverhältnisse einzelne Pflanzen benötigen, welche Farbe die Blüten haben und mit welcher Herbstfärbung zu rechnen ist. Dem folgt ein Kapitel mit praktischen Beispielen zur Planung, zum Anlegen und der Bepflanzung des Vorgartens. Unterschiedliche Wohnsituationen und Themen, wie beispielsweise der Vorgarten am Einfamilienhaus oder Vorgarten für einen Sommer, werden dabei berücksichtigt. Dann wird der Leser mit besonderen Vorgärten und deren Alleinstellungsmerkmalen, die besonders gelungen sind, bekannt gemacht. Abschließend wenden sich die Autorinnen häufig vorkommenden Problemen im Vorgarten zu und beschäftigen sich auch mit rechtlichen Aspekten, die den Vorgarten betreffen.

An dem Gartenbuch über den Vorgarten haben mir die Beschreibungen der Vorgärten mit besonderer Note besonders gut gefallen.

Gartenbeet für Aussaat vorbereiten


Wenn der Frühling Einzug hält und die Temperaturen steigen, ist es an der Zeit, die Gartenbeete für die Aussaat bereit zu machen.

Eine schattige Lage ist eher unpassend für ein Beet, auf dem Pflanzen üppig wachsen und gedeihen sollen. Besser geeignet ist ein Platz in sonniger Lage oder im Halbschatten.

Zu beachten ist außerdem, dass auf einem Beet, das im Vorjahr mit starkzehrenden Pflanzen bestückt war, im darauffolgenden Jahr nicht wieder Starkzehrer angebaut werden.

Bei Gemüsebeeten, genauso wie bei Blumenbeeten, ist es wichtig, dass der Hobbygärtner alle Stellen des Beetes von außen gut erreichen kann. So wird gewährleistet, dass er nicht die Pflanzen runtertritt, wenn er Gemüse ernten oder Blumen pflücken möchte. Deshalb sollte ein Beet nicht breiter als circa einhundertzwanzig Zentimeter sein.

Natürlich sollte die Erde im Gartenbeet vor der Aussaat locker und frei von Unkraut sein, damit sich die Wurzeln der jungen Pflanzen dort gut ausbreiten können.

Um den Boden im Gartenbeet vor der Aussaat mit Nährstoffen zu versorgen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Im Rahmen der natürlichen Düngemethoden kommen beispielsweise die Gründüngung mittels Tagetes oder Lupinen in Frage. Ebenso können Kompost, Holzasche oder Knochenmehl Verwendung finden.

Bei der Aussaat wird zwischen Dunkelkeimern und Lichtkeimern, die nicht mit einer dicken Erdschicht bedeckt werden dürfen. Damit die Samenkörner der Lichtkeimer nicht wegwehen können, sollten sie leicht auf dem Gartenbeet angedrückt werden und nur auf windgeschützten Beeten zum Einsatz kommen.

Im Zusammenhang mit Synergieeffekten haben sich Mischkulturen im Gartenbeet bewährt. Es gibt verschiedene Pflanzenarten, die sich gegenseitig fördern, zum Beispiel weil Schädlinge vertrieben oder Nützlinge angelockt werden. Bereits bei der Planung der Gartenbeete ist darauf zu achten, dass zueinander passende Pflanzenarten auf demselben Beet einen Platz finden. Gut für eine Mischkultur geeignet sind zum Beispiel Dill und Gurken oder Erdbeeren und Schalotten.

Frostkeimer


Bei den sogenannten Frostkeimern handelt es sich um Pflanzen, die für die Keimung vorübergehend Temperaturen um den Gefrierpunkt herum benötigen. Alternativ zum Begriff Frostkeimer ist auch die Bezeichnung Kaltkeimer gebräuchlich.

Die niedrigen Temperaturen werden vom Frostkeimer benötigt, damit die Keimruhe überwunden werden kann. Dies ist auch sinnvoll, denn ohne diesen Impuls durch die kalten Temperaturen würden viele Pflanzen schon im Herbst damit beginnen, in die neue Vegetationsperiode überzuwechseln. Dies hätte zur Folge, daß die dann noch sehr jungen Pflänzchen bei Eis und Schnee erfrieren könnten. So gesehen hat die Natur eine gute Lösung gefunden, damit die Frostkeimer auf Dauer überleben und sich weiter verbreiten können, wenn die Bedingungen günstig sind.

Zu den bekannten Frostkeimern gehören Pflanzen wie das Veilchen, Tränendes Herz, Akelei, Clematis, Pfingstrose und Herbstzeitlose. Aber auch seltenere oder weniger bekannte Vertreter der Frostkeimer, zu denen beispielsweise Bitterwurz, Bartfaden oder die Trollblume gehören, setzen sich im Hobbygarten durch. Wenn sich Frostkeimer im Garten oder Wildgarten selbst ausbreiten sollen, ist es wichtig, daß der Hobbygärtner den natürlichen Ablauf nicht stört.

Bei vielen der sogenannten Frostkeimer ist aber ein tatsächlicher Frost mit höheren Minusgraden gar nicht erforderlich. Hier reicht es aus, wenn die Samenkörner bei Temperaturen nahe des Gefrierpunktes ausharren. Wenn die  Frostkeimersamen nicht auf natürlichem Wege im Garten keimen, sondern in Saatschaalen ausgesäät werden, dann ist eine schnelle Unterkühlung möglichst zu verhindern. Falls die Samenkörner im Gefrierfach aufbewahrt werden, kann dies zu Erfrierungen führen, denn auch in der Natur kommt es kaum vor, daß Pflanzensamen schockgefroren wird. Vielmehr ist es wichtig, die Samen von Frostkeimern nur langsam an niedrige Temperaturen zu gewöhnen, zum Beispiel im Kühlschrank. Dabei sollte eine Austrocknung vermieden werden, damit sich im kommenden Frühjahr kräftige Jungpflanzen entwickeln können.

Winterharte exotische Pflanzen


Wer seinen Garten mit etwas Außergewöhnlichem schmücken möchte, greift gerne auf winterharte exotische Pflanzen zurück. Dabei sind diese Pflanzen gar nicht so selten, wie manch einer glaubt.

Inzwischen gibt es viele winterharte exotische Pflanzen, die in deutschen Gärten gut gedeihen. Der Gartenbesitzer kann diese Pflanzen im Garten halten, und viele Jahre an ihnen Freude haben. In vielen Fällen ist es wichtig, dass winterharte exotische Pflanzen erst ab einem bestimmten Mindestalter im Garten ausgepflanzt werden. Dies ist nötig, weil diese Pflanzen in jungen Jahren noch nicht resistent gegen Winterfrost und tiefe Temperaturen sind. Bei den meisten winterharten exotischen Palmen ist dies der Fall. Hierzu gehört beispielsweise die Hanfpalme, die bekannteste Palme, die man zu winterharte exotische Pflanzen für den Garten zuordnen kann. Wichtig bei der Hanfpalme ist, dass sie nicht sofort als Keimling in den Garten ausgepflanzt wird. Auch wenn es sich bei den Hanfpalmen um winterharte exotische Pflanzen handelt, muss die Hanfpalme zunächst einmal im Zimmer gehalten werden. Im Sommer verträgt sie eine Haltung im Garten oder auf dem Balkon. Im Winter bei Minusgraden würde diese Art der Palme in jungen Jahren den Frost im Garten voraussichtlich nicht überstehen. Erst ältere Pflanzen im Alter von drei bis fünf Jahren haben eine ausreichende Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Frost im Winter entwickelt.

Nun können die Pflanzen als winterharte exotische Pflanzen in den Garten umgesiedelt werden. Der Hobbygärtner ist gespannt, ob die selbst gezogenen Exoten den Temperaturen des Winters Stand halten werden. Aber ab einem Alter von vier oder mehr Jahren besteht normalerweise sichere Frostresistenz. Der Stamm der Pflanzen, die in den Garten verpflanzt werden, ist dick genug, um normalen Frösten, wie sie in Deutschland vorkommen, zu trotzen. Pflanzen wie Hanfpalmen, oder Geleepalmen sind diesbezüglich sehr resistent. Deshalb werden sie von Gartenfreunden mit dem Wunsch nach etwas Exotischem, auch so geschätzt.

winterliches Gemüse


Gemüsesaison ist nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über. Winterliches Gemüse sorgt dafür, dass es auch in der kalten Jahreszeit noch kulinarische Genüsse in der Gemüseküche gibt.

Zum winterlichen Gemüse werden diverse Kohlsorten gezählt. Hobbygärtner, die auch im Winter frische Pflanzen aus dem eigenen Garten ernten möchten, bauen beispielsweise Grünkohl an. Dieser wird vorzugsweise nach dem ersten Frost geerntet und zusammen mit Kohlwurst und Bratkartoffeln zubereitet. In rohem Zustand verarbeitet man den an Vitamin C reiche Grünkohl auch in Smoothies, dort verleiht er den Getränken eine satte grüne Farbe.

Ebenfalls als Wintergemüse werden die kalorienarmen Steckrüben geerntet, die geschmacklich dem Kohl ähnlich sind. Steckrüben eignen sich unter anderem für die Zubereitung als Eintopf oder Steckrübenmus, sowie als Suppe. Lange Zeit galt die Steckrübe als ein Essen für arme Leute. Dies hat sich aber zum Glück geändert. Die zahlreichen Zubereitsungsmöglichkeiten dieser auch als Wruke bekannten Gemüsesorte machen sie zu einer beliebten Option in der winterlichen Küche.

Natürlich beschränkt sich winterliches Gemüse nicht nur auf Kohl und kohlähnliches Gemüse. Einige Kürbissorten zählen ebenso dazu und sind lange Zeit lagerfähig. Dadurch ist es möglich, dass Hobbygärtner auch im Winter noch in den Genuss von Kürbis-Pfannengerichten oder als Rohkost zubereitete Winterkürbisse kommen. Damit die Winterkürbisse lange haltbar bleiben, ist eine kühle, trockene und dunkle Lagerung vorteilhaft.

Je nach Typ des Gartenbodens bauen Hobbygärtner auch Rotkohl oder Weißkohl im eigenen Garten an. Die Pflanzen bevorzugen einen schweren Boden mit Lehm und vielen Nährstoffen. Wichtig ist, dass nicht mehrere Jahre hintereinander diese sogenannten Starkzehrer auf demselben Gartenbodenstück angebaut werden. Bei der Zubereitung dieser Kohlsorten gibt es wieder viele Möglichkeiten, zum Beispiel Apfelrotkohl oder Rohkostzubereitung. Weißkohl kann zu Sauerkraut verarbeitet werden und eignet sich in Verbindung mit Hack auch als Schmorkohl.

Bauerngärten schön gestaltet


Das mir zur Rezension vorliegende Gartenbuch Bauerngärten schön gestaltet von Sue Philips ist unter der ISBN 3 88472 401 0 bei Kaleidoskop Buch im Christian Verlag erschienen. Die Autorin beschäftigt sich in dem Gartenbuch mit geschichtlichen Betrachtungen und praktischen Ratschlägen für den bäuerlichen Garten.

Zu Beginn des Buches über Bauerngärten befasst sich die Autorin mit englischen Cottage-Gärten und deren Tradition. Sie beschreibt dabei die geschichtliche Entwicklung und die Nutzgärten im Mittelalter und in den darauffolgenden Jahrhunderten. Im nächsten Kapitel wird der Bauerngarten – so wie wir ihn heute kennen – näher betrachtet. Die Autorin zeigt charakteristische formale Elemente des Bauerngartens auf. Sie benennt traditionelle Blumenarten, die typischerweise in bäuerlichen Gärten anzutreffen sind. Aufteilung des Gartens und stilistisch passende Beeteinfassungen sind weitere Themen, die in diesem Buch zur Sprache kommen. Anhand von Skizzen bekommt der gartenbaulich interessierte Leser Tipps, wie eine ländliche Rabatte angelegt wird. Küchengarten und Kräutergarten sind weitere Themen des Gartenbuches. Der Leser erfährt, wie ein Saatbeet vorbereitet wird und was beim Pflanzen und beim Pflegen verschiedener Gemüsesorten zu beachten ist. Nachfolgend setzt sich die Autorin des Buches mit dekorativen und nützlichen Pflanzen aus dem Bauerngarten auseinander. Sie gibt Tipps zur Zubereitung von Kräutergelee und Hagebuttensirup, sowie zur Herstellung von Duftpotpourris. Im Kapitel über den Formschnitt bekommt der Leser Hinweise, wie im ländlichen Garten Buchs in phantasievolle Wuchsformen umgewandelt werden kann. Der richtige Schnitt von Obstbäumen und Beerenobst als Pflanzen des Bauerngartens wird beschrieben. Der Hobbygärtner erhält Hinweise zu alten Obstbaumsorten, die auch heute noch als Bestandteil eines authentischen Bauerngartens geeignet erscheinen. Am Ende des Buches beschreibt die Autorin die wichtigsten Pflanzen des Bauerngartens.

An dem Gartenbuch über den schön gestalteten Bauerngarten hat mir das Kapitel über die Gestaltung und Bepflanzung des Bauerngartens besonders gut gefallen.

Essigbaum


Der Essigbaum (Rhus thyphina) mit seinen bunten Blättern sorgt für orange, gelbe und rote Farbnuancen im herbstlichen Garten. Der farbenfrohe Laubbaum aus der Familie der Sumachgewächse stammt ursprünglich aus dem nördlichen Amerika, ist aber inzwischen längst bei uns heimisch geworden.

Sowohl als Solitärpflanze, als auch als Hintergrundbepflanzung oder Gewächs in einer Hecke ist der Essigbaum geeignet. Dabei ist zu beachten, dass der bis zu circa zehn Meter hoch werdende Baum sich durch seine Wurzeltriebe stark vermehren kann. Ähnlich wie bei vielen Bambusarten ist deshalb die Anbringung einer Wurzelsperre sinnvoll, wenn man nicht gerade einen üppigen und großflächigen Bewuchs auf dem Beet anstrebt. Wenn die Wurzeltriebe in den Rasen hinein wuchern, werden sie in der Regel beim Rasenmähen entfernt und können den Rasen nicht dichtwachsen. Früher wurde der Baum nicht nur der Zierde wegen angebaut. Vielmehr wurden seine Fiederblätter als Lieferant für Gerbstoffe genutzt, die in der Lederindustrie benötigt wurden.

Zu beachten ist, dass der Essigbaum, beziehungsweise seine Bestandteile, für den Menschen leicht giftig sind und beispielsweise Haut und Magen reizen können. Als Standort bevorzugt der kleine, oft mehrstämmig wachsende Baum einen sonnigen oder halbschattigen Platz. Die Art des Untergrundes ist dem flachwurzelnden Gewächs eher egal, es gedeiht selbst auf mageren und sandigen Böden. Als Zierpflanze im Garten wirkt er aufgrund seiner fiederblättrigen Baumkrone nicht erdrückend und kann deshalb auch gut in kleineren Gärten untergebracht werden. Regelmäßig geschnitten und in Form gebracht, bereichert der Essigbaum die Hecke und wird zum farbintensiven und kompakt wachsenden Sichtschutz. Zur Befestigung von Hanggrundstücken ist der Baum dagegen aufgrund seiner flachen Wurzeln eher bedingt geeignet. Wer keinen Garten hat, kann den Essigbaum auch als Kübelpflanze auf dem Balkon halten. Wichtig dabei ist, dass die Wurzeln genug Platz haben und sich im Pflanzkübel ausbreiten können.

Hochbeet selber bauen


Ein Hochbeet selber bauen kann (fast) jeder. Je nach verfügbarer Zeit, vorhandenen Geldern und handwerklichem Geschick können für den Hobbygärtner verschiedene Hochbeet-Varianten interessant sein.

Ein Hochbeet in Form eines Bausatzes ist vor allem dann interessant, wenn der Gartenfreund schnelle Ergebnisse sehen will. Das Hochbeet aus dem Baumarkt ist zwar kein Unikat, aber auch dieses Modell unter den Hochbeeten kann mit Vorteilen aufwarten, die einem Hochbeet normalerweise zugeschrieben werden. Insbesondere können in einem Hochbeet Gemüsesorten herangezogen werden, die in einem von Schnecken bevölkerten Garten keine Chance haben. Das Aufwachsen von empfindlichen Gemüsesorten gelingt in einem Hochbeet bedeutend öfter, als dies auf einem Gartenboden, der ohne Schutz auskommt, der Fall ist. Durch den Höhenunterschied sind die Pflanzen im Hochbeet relativ – wenn auch nicht hundertprozentig – sicher vor Fressfeinden. Die Arbeit, die der Aufbau eines Hochbeetes mit sich bringt, kann sich also im Hinblick auf höhere Erträge lohnen.

Doch bevor an eine reiche Ernte der Früchte aus dem Hochbeet zu denken ist, sind die Aufbauarbeiten zu bewältigen. Der Hobbygärtner hat nun die Qual der Wahl. Wenn Individualität gefragt ist und das Hochbeet ungewöhnliche Maße annehmen soll, dann wird es wohl auf „Marke Eigenbau“ hinauslaufen. Als Materialien für das Hochbeet kommen hierbei Baustoffe wie Holz, Beton oder gemauerte Steine in Frage. Wichtig beim Hochbeet selber bauen ist, dass die Beetfläche auch nach unten geschützt wird. Dann nämlich können Wühlmäuse erfolgreich von den herangezogenen Früchten ferngehalten werden, auf die sich der Mensch schon wochenlang als gesunde Speise aus dem eigenen Garten freut. Das Hochbeet sollte eine handliche Größe besitzen, so dass eventuell aufkeimendes Unkraut schnell entfernt werden kann. Im ersten Jahr kann ein Hochbeet mit stark zehrenden Gewächsen, zum Beispiel mit verschiedenen Kohlsorten, Paprika oder Kürbis, bepflanzt werden. Im weiteren Zeitablauf kann dann eine Düngung oder sogar der Austausch der Erdschichten im Hochbeet anstehen. Auf jeden Fall sollte nach der Aussaat von Starkzehrern eine weniger anspruchsvolle Pflanzenart auf dem Hochbeet seinen Platz finden, zum Beispiel Bohnen, Kresse oder Radieschen.

Schnittblumen aus dem eigenen Garten


Ein Strauß mit Schnittblumen bringt lebendiges Grün in die Wohnräume. Dabei sind Schnittblumen aus dem eigenen Garten bei den Hobbygärtnern besonders beliebt.

Bei naturbelassenen Blumen, die selbst im Ziergarten angebaut wurden, kann sich der Gartenbesitzer relativ sicher sein, dass die Pflanzen nicht mit irgendwelchen Rückständen von Pflanzenschutzmitteln belastet sind.

Bei der Anzucht von Schnittblumen kann der Hobbygärtner selbst entscheiden, welche Blumen er in seinem Garten anbauen möchte. Natürlich wächst nicht jede exotische und wärmeliebende Schnittblume in unserem Klima. Trotzdem ist die Auswahl an Schnittblumen, die selbst im Garten herangezogen werden können, riesig. Der Hobbygärtner hat die Qual der Wahl. Wenn dann noch ein Gewächshaus zur Verfügung steht, haben selbst exotische Blumen eine Chance auf ein Heranwachsen unter wohltemperierten Bedingungen.

Die Auswahl der Blumenarten für den Schnitt sollte sich auch an praktischen Gesichtspunkten orientieren. Beispielsweise ist es sinnvoll, wenn man das ganze Jahr über als Schnittblumen geeignete Pflanzen zur Verfügung hat. Es macht dagegen wenig Sinn, die Blumen so auszuwählen, dass alle Arten im selben Monat blühen. Auch dem Garten kommt diese Strategie zugute, denn der Gartenbesitzer wird nicht alle Schnittblumen für die Vase nutzen, sondern auch einige Blühpflanzen im Garten lassen, so dass dort das ganze Jahr über immer etwas am Blühen ist.

Natürlich ist auch der finanzielle Aspekt ein wichtiges Argument für Schnittblumen aus dem eigenen Garten. Hochwertige Blumensträuße sind nicht gerade billig. Wer oft für die eigene Vase oder als Mitbringsel einen Strauß benötigt, kann durch den Eigenanbau Geld sparen.

Auch unter ökologischen Gesichtspunkten können die Blühpflanzen wertvoll sein, weil sie Insekten anlocken und diesen Nahrung bieten. Wenn Blumen in Mischkultur mit Obst und Gemüse angebaut werden, können die Erträge durch den vermehrten Insektenanflug gesteigert werden.

Gartenteich anlegen


Nach einer erfolgreichen Planungsphase, bei der grundlegende Fragen zum neuen Gartenteich geklärt wurden, kann die praktische Umsetzung in Angriff genommen werden. Das Gartenteich anlegen wird in die Tat umgesetzt.

Besonders unkompliziert ist das Anlegen eines Gartenteiches, wenn es sich bei der ausgewählten Teichvariante um einen Fertigteich handelt. Das Vorhandensein verschiedener Abstufungen innerhalb der Teichform ist wichtig, damit im Teich die unterschiedlichen Uferzonen nachgebildet werden können. Der Boden am ausgewählten Standort wird in der ungefähren Größe des Teiches aufgegraben. Wurzeln und spitze Steine sollten entfernt werden, damit der Fertigteich nicht beschädigt wird. Nachdem das Erdloch die richtige Größe hat, kann der vorgefertigte Teichrohling vorsichtig hineingehoben werden. Dabei ist es wichtig, dass die Teichform nicht wackelt und gerade in der Erde platziert wird, damit kein Wasser auslaufen kann.

Gartenteich anlegen mit Vlies und Teichfolie ist etwas arbeitsintensiver, dafür kann die Form des Gartenteiches selbst bestimmt werden. Auch hier steht am Anfang der Erdaushub. Natürlich kann das Wasser nicht direkt in den Erdaushub gekippt werden, weil es sonst – anders als in einer großflächigen Kieskuhle – nach und nach versickern würde. Also wird die Erdmulde zuunterst mit schützendem Teichvlies ausgelegt, darüber wird die Teichfolie positioniert. Für eine gute Wasserqualität sollten nur Teichfolien Verwendung finden, die frei von giftigen Schwermetallen sind. Die Randflächen am Gartenteich können mittels Ufermatten gestaltet werden, die ein Abrutschen des Sandes an der Teichböschung verhindern sollen.

Nun kann der Gartenteich mit Wasser gefüllt werden. Bei einem Gartenteich, der zwar Pflanzen, aber keine Fische beherbergen soll, ist eine Teichpumpe nicht erforderlich.

Als Teichrandbepflanzung kommen Schilf, winterharter Baumfarn, Flatterbinse oder Wasserkresse in Frage. Schwimmpflanzen auf dem Gartenteich sind beispielsweise Seerose oder Lotus.

Gartenteichplanung


Für viele Hobbygärtner ist der Gedanke, einen eigenen Gartenteich zu besitzen, eine reizvolle Perspektive. Doch bevor dieser Wunsch Wirklichkeit wird, ist eine sorgfältige Planung notwendig.

Es gibt viel zu bedenken bei der Gartenteichplanung. Zunächst stellt sich die Frage, wo sich der Teich im Garten befinden soll. Ein Platz im hinteren Teil des Gartens, der kaum einsehbar ist, kommt eher nicht in Frage für die Platzierung des Gewässers. Eine gute Sichtbarkeit ist vorteilhaft, um beispielsweise vom Wohnzimmerfenster oder der Terrasse aus Pflanzen oder Tiere am / im Teich beobachten zu können. Viele angehende Teichbesitzer entscheiden sich deshalb bei der Teichplanung für einen Gartenteich gleich neben der Terrasse. Bei dieser Nähe zum Wohnhaus muss natürlich sichergestellt werden, dass das Teichwasser bei starkem Regenfall nicht überlaufen, und in das Wohnhaus oder den Keller eindringen kann.

Wenn möglich, sollten keine Laubbäume oder Nadelbäume, wie Lärchen, in unmittelbarer Nähe des Teiches stehen. In einen Teich, der sich unmittelbar unter Laubbäumen befindet, fallen im Herbst Unmengen von Blättern. Außerdem können sich die Wurzeln der Bäume mit den Jahren ausbreiten und die Teichfolie zerstören.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Teichplanung ist die Beachtung von Licht und Schatten. Für den Gartenteich ist es günstig, wenn er im Halbschatten liegt. Dies hat den Vorteil, dass der Teich zwar von der Sonne beschienen wird, aber kein exzessives Algenwachstum, wie bei einem vollsonnigen Standort, zu erwarten ist.

Eine zentrale Frage bei der Teichplanung ist die Teichgröße. Wenn in dem Teich später einmal Fische gehalten werden sollen, wird hierfür ausreichend Platz benötigt. Darüber hinaus ist bei einem Fischteich wichtig, dass er tief genug ist, damit er im Winter nicht bis auf den Boden einfrieren kann.

Falls der Gartenbesitzer einen individuellen Teichumriss verwirklichen möchte, eignet sich ein Gartenteich, der freihändig mittels Teichfolie angelegt wird. Dem stehen Fertigteich-Sets gegenüber, die schneller aufgebaut werden können, aber dafür weniger individuell sind.

Gartengestaltung für Haustierbesitzer


Gartengestaltung geht für Haustierbesitzer mit einigen Herausforderungen einher. Sie wollen es nicht dem Zufall überlassen, daß sich menschliche und tierische Bewohner wohlfühlen im Garten.

Vor allem sollte der Garten eines Haustierbesitzers so gestaltet sein, daß beispielsweise ein Hund nicht unbemerkt das Gartengrundstück verlassen kann. Hierzu sind entsprechend hohe Einzäunungen um den Garten herum oder eingezäunte Flächen innerhalb des Gartens sinnvoll, in denen sich der Hund frei bewegen kann.

Wenn es sich bei den Haustieren hauptsächlich um Nager handelt, nehmen diese vorlieb mit Freilaufgehegen, die auf der Rasenfläche abgesteckt werden können. Hier ist zu beachten, daß Katzen oder Greifvögel nicht unbemerkt auf die Kleintiere zugreifen können. Deshalb sollte ein Freilaufgehege im Garten eine Abdeckung haben und am besten vom Haus aus beobachtet werden können.

Besitzer von Kanarienvögeln, Wellensittichen oder größeren Papageien, nutzen den Sommer, um ihren gefiederten Haustieren an der frischen Luft Ausflug zu bieten. Eine Zimmervoliere auf Rollen ist schnell auf die Terrasse geschoben. Hier ist zu beachten, daß die Voliere fest steht und nicht wegrollen oder umkippen kann. Ausreichender Sonnenschutz ist selbstverständlich, denn die direkte Sonneneinstrahlung im Garten ist nicht zu vergleichen mit indirekter Bestrahlung in der Wohnstube.

Damit Vergiftungen und Verletzungen im Garten ausbleiben, sollten Gewächse mit Dornen oder giftige Pflanzen, wie zum Beispiel Fingerhut oder Riesenbärenklau, eher nicht in einem Garten mit Haustieren angepflanzt werden. Zu fast allen Pflanzen, die giftig sind oder Dornen tragen, gibt es Alternativen, von denen keine Gefahr für Mensch und Tier ausgeht. Der Einsatz von Rattengift oder sonstigen Mitteln zu Vernichtung von Schädlingen hat nicht in Bereichen zu erfolgen, die für Haustiere zugänglich sind.

Die Aufteilung des Gartens in mehrere Themenbereiche oder Areale bietet sich an, wenn der Gartenbesitzer nicht auf dem Anbau von beispielsweise seltenen Blumen verzichten möchte, die nicht von tobenden Hundepfoten umgepflügt werden sollen. Auch viele Gemüsesorten sind zumindest als Jungpflanzen empfindlich und können etwas Schutz gut vertragen. Für solche Szenarien ist die Einteilung des Gartens in einem für Haustiere freigegebenen Bereich und einem geschützten Bereich für bestimmte Pflanzen sicher sinnvoll.

Schnee schieben


Das Schnee schieben gehört zu den Arbeiten rund um Haus und Garten, die (fast) alle Jahre wieder anfallen. Wenn es kalt wird und die ersten Schneeflocken fallen, dann ist der Winter endgültig eingezogen und auch das Schnee schieben beginnt wieder.

Aufgrund der Verkehrssicherungspflicht sind Anlieger dazu angehalten, Bürgersteige frei von Schnee zu halten und vereiste Wege durch geeignete Streumaterialien begehbar zu machen. Hundebesitzer verzichten in vielen Fällen auf den Einsatz von Streusalz, damit die Pfoten der vierbeinigen Mitbewohner geschont werden. Einzelheiten über Zeiten und Umfang der Schneebeseitigungspflicht können von Gemeinde zu Gemeinde variieren. Ob in einem Mietshaus der Vermieter oder die Mieter zur Beseitigungs des Schnees verpflichtet sind, ist in der Regel im Mietvertrag hinterlegt.

Neben den Bürgersteigen fallen oft noch weitere Flächen an, die vom Schnee befreit werden sollten. Dies können beispielsweise eine Auffahrt für das Auto, Wege von der Haustür zum Bürgersteig und weitere Gartenwege sein, die auch im Winter regelmäßig genutzt werden. Andere Regionen im Garten können durchaus vom Schneefall profitieren. Die glatte weiße Fläche auf dem Rasen oder die schneebedeckten Bäume können ein echter Hingucker sein.

Nach all den Wintern mit reichlich Schnee, haben viele Menschen schon Routine, was das Schnee schieben anbelangt. Neulinge beim Schieben des Schnees können Anfängerfehler vermeiden und sich die Beseitigung des Schnees so leicht wie möglich machen. Wenn es draußen schneit und die Luft sehr kalt und trocken ist, fällt das Schnee schieben nicht schwer. Der Schnee ist locker und kann meistens sogar mit einem Besen weggefegt werden. Bei Temperaturen nur knapp unter dem Nullpunkt ist der Schnee eher schwer und klebrig. Dadurch wird das Schnee schippen erschwert. Mit Hilfe eines beschichteten Schneeschiebers kann die Arbeit erleichtert werden. Nun stellt sich noch die Frage: Wohin mit dem ganzen Schnee? Um weder Passanten noch Autofahrer zu behindern oder ihnen die Sicht zu nehmen, sollte der Schnee auf einer nicht versiegelten Fläche des eigenen Grundstücks geschippt werden. Das hat den Vorteil daß Kinder, soweit vorhanden,  aus dem Schneeberg einen Iglu bauen können oder einen kleinen Rodelberg. Wenn der Schnee schmilzt, kann er im unversiegelten Boden versickern.

Heizkosten senken


In den meisten Haushalten ist man bemüht, die Heizkosten möglichst gering zu halten. Heizkosten senken ist deshalb ein Thema von Interesse, besonders in der kalten Jahreszeit.

Doch welche Möglichkeiten gibt es, um die Heizkosten gering zu halten und dadurch die Haushaltskasse zu entlasten?

Wer einen Kaminofen oder Kamin besitzt, kann durchgängig oder stundenweise die primäre Heizung entlasten. Damit sich diese Vorgehensweise auch rechnet, sollte eine günstige Einkaufsmöglichkeit für das Kaminholz vorhanden sein. Im wohl günstigsten Fall haben Kaminbesitzer einen Motorsägenführerschein und können selbst Holz für den Kamin sägen.

Kaminofenbesitzer, die einen wasserführenden Kaminofen zur Verfügung haben, können ebenfalls langfristig Heizkosten sparen, da sie autark sind. Anbieter von Gas und Öl als Brennmaterial und deren Preispolitik laufen bei Besitzern von wasserführenden Kaminöfen ins Leere. Wichtig ist auch hier, daß langfristig der Bezug von preisgünstigem Brennholz sichergestellt ist.

Eine durchdachte Lüftungstechnik ist ebenfalls wichtig, weil niemand gerne „für draußen“ heizt. Dabei ist zu beachten, daß die Fenster nicht längere Zeit auf Kipp gestellt werden, sondern daß durch eine Stoßlüftung von fünf bis zehn Minuten Dauer ein schneller aber gründlicher Austausch der Raumluft stattfindet. Dadurch kann eine Auskühlung der Wohnräume weitestgehend vermieden werden und die Heizkosten halten sich in überschaubaren Grenzen. Außerdem ist eine durchdachte Lüftungstechnik wichtig, um gesundheitsschädliche Schimmelbildung in den Räumen zu vermeiden und die Feuchtigkeit in der Raumluft zu reduzieren.

Eine automatische Regulierung der Heizung per Thermostat, die manuelle Steuerung weitestgehend überflüssig macht, ist ebenfalls eine sinnvolle Errungenschaft zur Einsparung von Heizkosten. Mittlerweile gibt es schon Steuerungsvorrichtungen mit Anbindung ans Smartphone.

Als weitere, eher längerfristige  Möglichkeit zum Heizkosten senken, kommen Dämmungsmaßnahmen in Frage. Diese können in vielen Fällen (Stichwort: Energieeffizientes Sanieren) staatlich gefördert werden können.

Um Gas und Strom nicht zu überhöhten Preisen einzukaufen, sollten die Konditionen der in Frage kommenden Zulieferer verglichen werden.

Haushaltsroboter


Es gibt Arbeiten im Haushalt, die monoton sind und immer wiederkehren. Um Hausmänner und Hausfrauen davon zu entlasten, kann ein Haushaltsroboter  hilfreich sein.

Der Begriff Haushaltsroboter hört sich zunächst einmal abenteuerlich an. Aber genau genommen sind Haushaltsroboter gar nicht so neu. Denn vor vielen Jahren, als Waschmaschinen, Wäschetrockner und Geschirrspüler Einzug hielten in die Haushalte, gab es bereits eine Entsprechung zu den Haushaltsrobotern. Auch damals übernahmen Geräte Hausarbeiten, die vorher von Menschen erledigt wurden.

Die Funktionen, die von Haushaltsrobotern übernommen werden, sind mittlerweile vielfältig. So gibt es inzwischen Exemplare verschiedener Hersteller, die als Staubsaugerroboter Verwendung finden. Staubsaugerroboter werden meistens in Form von Scheiben gebaut und funktionieren ähnlich wie Staubsauger mit Walzen oder Bürsten. Allerdings sind sie in der Lage, eine Wohnung weitestgehend selbständig zu reinigen. Manche Roboter fahren selbständig an ihre Aufladebuchse und entsorgen dort auch den aufgekehrten Schmutz. Wischroboter sind für die Reinigung von Böden ohne Teppichbelag geeignet und können den Boder einsprühen und schrubben.

Sehr verbreitet sind Roboter, die im Garten den Rasen mähen. Rasenmähroboter haben jedoch den Nachteil, daß sie nur eher niedriges Gras mähen können, was dazu führt, daß sie sehr oft eingesetzt werden müssen. Weitere Haushaltsroboter, die für den Einsatz im Garten genutzt werden können, sind der Poolreinigungsroboter und der Dachrinnenreinigungsroboter.

Zu den noch eher seltenen Haushaltsrobotern gehören die Poolroboter. Diese werden in einen Swimmingpool eingesetzt und geben einen lauten Warnton von sich, wenn sich im Wasser starke Wellen bilden, die auf einen Badeunfall hindeuten können. Ein weiterer Haushaltsroboter ist der Fensterputzroboter, der weitestgehend selbständig Fenster putzen kann. Zu beachten ist, daß die Fensterscheibe nicht zu dick sein darf, weil ein Teil des Roboters an der Innenscheibe und der zweite Teil an der Außenscheibe angebracht wird. Bei kleineren Fensterscheiben ist die Zeitersparnis durch den Fensterputzroboter fraglich. Bei größeren Glasflächen, die nur schwer zugänglich sind, ist der Fensterputzroboter eine echte Hilfe im Haushalt.

Weihnachtskaktus


Der Weihnachtskaktus ist eine beliebte Zimmerpflanze, die der Pflanzenfamilie der Kakteengewächse zugeordnet wird. Bei richtiger Pflege kann der Weihnachtskaktus über viele Jahre hinweg seine Blütenpracht in der kalten Jahreszeit entfalten.

Die Blüten beim Weihnachtskaktus können, rot, pink, orange-rot oder auch gelblich aussehen. Damit die Pflanze blüht, braucht sie ab Herbst für die Blütenbildung einen kühlen Standort, an dem sich der Weihnachtskaktus von der vorangegangenen Vegetationsperiode etwas erholen kann. In dieser Phase sollte das Giessen reduziert werden, Düngung ist dann ebenfalls nicht notwendig.

Wenn sich nach einigen Wochen die Blüten bilden, kann der Kaktus langsam an dem für die Blütezeit vorgesehenen Standort untergebracht werden. Der Standort sollte halbschattig oder auch sonnig sein, wobei pralle Sonneneinstrahlung zu vermeiden ist. Wenn bis zur Bildung aller Blüten die Umgebungstemperatur unterhalb der Zimmertemperatur bleibt, kann sich dies vorteilhaft auf die Anzahl der Blüten auswirken. Nun kann die Pflanze auch wieder gedüngt und gegossen werden. Wichtig ist, daß sich keine Staunässe bildet, denn das mag der Weihnachtskaktus überhaupt nicht. Außerdem sollte das Wasser zum Giessen nicht kalkhaltig sein. Das Besprühen mit zimmerwarmem Wasser dagegen ist zu empfehlen, denn auch in seiner südamerikanischen Heimat werden diese Kakteen mit einer höheren Luftfeuchtigkeit konfrontiert. Wenn der Ballen austrocknet oder der Weihnachtskaktus zu oft gegossen wird, kann es vorkommen, daß er einzelne Blätter abwirft. Nach der Blütezeit im Winter sollte der Weihnachtskaktus vorsichtig umgetopft werden, damit die Wurzeln wieder genug Platz im Blumentopf haben. Den Sommer über kann der Weihnachtskaktus an einem windgeschützten Ort im Freien untergebracht werden. Dabei sollte er allerdings nicht im prallen Sonnenlicht stehen, damit die Blätter der Pflanze nicht verbrennen.

Laub harken


Im Herbst kommt es alle Jahre wieder zu vermehrtem Laubfall. Deshalb ist auch im Garten Laub harken angesagt, wenn der Sommer zuende ist und die Blätter fallen .

Es gibt Bereiche im Garten, in denen das Laub nicht stört und sogar nützlich sein kann. Dies ist zum Beispiel unter Gehölzen der Fall, wenn das Laub dort nicht gerade auf eine Rasenfläche fällt. Laub, das unter Gehölzen verrotten kann, bildet zunächst eine Schutzschicht und wird dann nach und nach von Kleinstlebewesen abgebaut, so daß innerhalb weniger Monate von dem Laub nichts mehr übrig bleibt. Es bildet sich eine nährstoffreiche Schicht aus verrotteten Blättern auf der Erde, von der im kommenden Frühjahr die heranwachsenden Pflanzen zehren können. Das herabfallende Laub bleibt – wenn auch in veränderter Form – als Bestandteil eines biologischen Kreislaufs erhalten.

Aber auch wenn herabfallendes Laub nicht an Ort und Stelle liegengelassen wird, kann es sinnvolle Funktionen im Garten übernehmen. Zusammengeharktes Laub, besonders in Verbindung mit Gehölzschnitt, kann Tieren im Garten als Winterschutz dienen. Ebenso gibt es frostempfindliche Gartenpflanzen, die eine dicke schützende Laubschicht als Schutz vor allzuniedrigen Temperaturen gut vertragen.

In Bereichen, in denen herabfallendes Laub eher stört, hilft meistens nur eins: Laub harken. Wenn eine Rasenfläche massiv mit herabfallenden Blättern verdeckt wird, kann sich dies negativ auf den Rasen und dessen Wachstum auswirken. Den Gräsern fehlt es an Licht und sie werden durch die dicke Laubschicht nicht ausreichend mit Wasser versorgt. Deshalb sollten Rasenflächen möglichst von Laub befreit werden. Mit der fächerförmigen Laubharke ist dies auch auf einem großflächigen Rasen mühelos möglich. Als Alternative kann ein Laubsauger zum Einsatz kommen.

Wenn es sich nicht gerade um Laub handelt, das mit Pilzen oder anderen Krankheitserregern befallen ist, kann das Laub auch auf den Komposthaufen geschüttet werden und dort verrotten. Mit Pilzen verunreinigtes Laub, zum Beispiel von Rosenpflanzen oder von Birnenbäumen, die mit Birnengitterrost infiziert wurden, sollte nicht auf dem Kompost entsorgt werden, um im kommenden Jahr keine erneute Infektion herbeizuführen.

Graeser


Das Gartenbuch Gräser von Jaromir Sikula ist unter der ISBN 3 7684 2819 2 im Verlag Werner Dausien erschienen. In dem Bestimmungsbuch für Gartenfreunde und Naturliebhaber werden verschiedene Gräser beschrieben, die für den Garten geeignet sind oder in freier Natur anzutreffen sind.

Zu Beginn des Buches beschreibt der Autor den Bau der Gräser. Anhand verschiedener Zeichnungen werden der Querschnitt durch ein Blatt, verschiedene Fruchttypen, sowie Blüten und Ähren von Gräsern vorgestellt. Dann beschreibt der Autor Entwicklung und Wuchs der Gräser und setzt sich mit den Verbreitungsgebieten auseinander. Besondere Praxisrelevanz für den Hobbygärtner hat das nachfolgende Kapitel über die Anlage und Pflege von Rasenplätzen. Hier erfährt der Leser, welche Grassorten häufig für den Rasen im Garten Verwendung finden und welche Zusammensetzungen der Saatmischungen sich für bestimmte Rasentypen eignen. In diesem Zusammenhang findet auch der Rasen mit überwiegend schattigem Standort Beachtung. Desweiteren wird der Zierrasen und der viel beanspruchte Rasen im Sinne eines Sportrasens genannt. Neben den Tipps zur richtigen Saatmischung und Aussaat erhält der Leser auch Hinweise zur Rasenpflege.

Einen großen Teil des Buches nehmen die Bildtafeln mit einzelnen Gräsern ein. Die unterschiedlichen Grasarten werden dabei nach Gattungen und Art des Blütenstandes sortiert, damit sie leichter auffindbar sind. Zu den über achtzig Grasarten gibt es farbige Abbildungen, so daß der Leser im Garten wachsende Gräser anhand der Bilder zuordnen kann. Außerdem werden die Haupterkennungsmerkmale der jeweiligen Gräser bei vielen Pflanzen im Text näher beschrieben. Dem botanisch interessierten Leser wird so eine Pflanzenbestimmung auch von seltenen, im Wald oder am Wegesrand gefundenen Grassorten, ermöglicht.

An dem Buch über Gräser und deren Bestimmung haben mir besonders die Tipps zum Anlegen und zur Pflege des Rasens gut gefallen.

Ritterstern


Der Ritterstern ist eine großblumige Zimmerpflanze, die zur Weihnachtszeit so manche Fensterbank ziert. Die zwiebeligen Pflanzen gehören zur Familie der Amaryllisgewächse und haben ihre Ursprünge im subtropischen Süd- und Mittelamerika.

Besonders auffällig am Ritterstern ist seine große Blüte, die insensiv rot, rot-weiß oder auch rosa aussehen kann. Durch verschiedene Züchtungen sind diverse Farbvarianten entstanden. Im Handel werden manchmal im November oder Anfang Dezember Zwiebeln des Rittersterns angeboten, bei denen die Blüte noch nicht ausgebildet ist. Die eingetopfte Zwiebel sollte dann nach dem Kauf gleich angegossen, und an einem Ort mit Zimmertemperatur platziert werden. Innerhalb kurzer Zeit erscheint dann mindestens ein Blütenstiel, an dem sich die großblumige Blüte im noch geschlossenen Zustand befindet. Mit etwas Glück treiben auch mehrere Blütenstiele aus. Dabei ist zu beachten, daß beim Austrieb mehrerer Blütenstiele die Kraft der Pflanze auf mehrere Blüten verteilt wird. Wer also eine besonders große Blüte am Ritterstern bevorzugt, wird vielleicht nur einen Blütenstiel samt Knospe ausreifen lassen.

Bei der Pflege des Rittersterns ist außerdem zu beachten, daß die Pflanze keine Staunässe mag. Überschüssiges Gießwasser benötigt daher einen Abfluß an der Topfunterseite, damit es nicht zur Fäulnisbildung kommt. Ein möglichst heller Standort wird vom Ritterstern bevorzugt. Wenn der Ritterstern – meistens erst nach mehreren Wochen Blütezeit bei Zimmertemperatur – verblüht ist, sollte er noch eine Zeit lang weiter regelmäßig gegossen und gedüngt werden. Bei Temperaturen deutlich oberhalb der Zimmertemperatur verblüht die Pflanze deutlich schneller. Die Blüte sollte nach dem Verblühen entfernt werden, wenn die Pflanze im nächsten Jahr erneut blühen soll. Spätestens im Spätsommer sollte der Ritterstern dann etwas kühler und dunkel untergebracht werden. Vertrocknete Blätter werden jetzt entfernt. Während der Ruhezeit benötigt der Ritterstern kein Wasser. Im November oder Dezember beginnt dann die nächste Wachstumsphase und eine neue Ritterstern-Blüte ziert die Fensterbank.

Essbare Wildpflanzen aus dem Hausgarten


Das Gartenbuch Essbare Wildpflanzen aus dem Hausgarten von Marlies Ortner ist unter der ISBN 978 3 936896 59 6 im Ökobuch Verlag erschienen. In dem Buch werden Elemente des Wildpflanzengartens beschrieben und verschiedene Wildpflanzen porträtiert.

Zu Beginn des Gartenbuches beschreibt die Autorin nach einem Vorwort die Elemente eines Wildpflanzengartens. Hierzu gehören beispielsweise Wildobsthecken, Kräuterbeete, Blumenwiesen und Kletterpflanzengärten. Dem folgt ein Vorschlag zur Flächenaufteilung. Dann werden die einzelnen Elemente des Wildgartens der Reihe nach erläutert. Der Freizeitgärtner erfährt, welche Wildobststräucher für Wildobsthecken geeignet sind und bekommt verschiedene Varianten einer Wildobsthecke vorgestellt. Als weiteres Element im Wildpflanzengarten lernt der Leser dann die Wildobstwiese kennen, die – je nach Gartengröße – aus einer geringen Anzahl von Obstbäumen oder auch einer weiträumigen Obstwiese in größeren Gärten bestehen kann. Die Blumenwiese in Form einer Magerwiese ist ebenfalls Betrachtungsgegenstand des Buches. Dabei geht die Autorin auf ökologische Aspekte ein und gibt praktische Tipps zum Anlegen und zum Bewirtschaften der Blumenwiese. Der Klettergarten, Gemüse- und Kräuterbeete, Trocken- und Feuchtbiotope, sowie Wildblumenbeete als Bestandteile des Wildgartens werden näher vorgestellt. Der Leser bekommt Hinweise zum Platzbedarf und Anbau. Ökologisch interessante Hintergründe zum jeweiligen Gartenelement runden die einzelnen Betrachtungen ab.

Der zweite Teil des Buches über essbare Wildpflanzen aus dem Hausgarten beschäftigt sich mit Pflanzenporträts. Die beschriebenen Wildpflanzen werden dabei einem Gartenelement zugeordnet. Zum jeweiligen Pflanzenporträt werden Verwendungsmöglichkeiten in der Küche genannt und der Wert der Pflanze für die Tierwelt erklärt. Durch die farbigen Abbildungen können auch Gartenneulinge die Wildpflanzen leicht identifizieren.

An dem Gartenbuch über essbare Wildpflanzen aus dem Hausgarten haben mir die Pflanzenporträts von den Wildobstbäumen gut gefallen, weil dort auch weniger bekannte Baumarten und deren Haltungsbedingungen beschrieben werden.

Es gruent so gruen


Das Gartenbuch Es grünt so grün von Ulrike Lindner ist unter der ISBN 3 7919 0508 2 erschienen. Das Buch beschäftigt sich mit Außergewöhnlichem im Nutzgarten.

Zu Beginn des Buches erhält der Hobbygärtner allgemeine Anbauhinweise, die bei Gartenarbeiten im Nutzgarten hilfreich erscheinen. Hierzu gehören Tips zur Düngung, die wichtig für einen nährstoffreichen Boden im Garten sind. Kompostherstellung, Fruchtfolge und Mischkultur werden erklärt. Der Leser wird über verschiedene Düngepläne und Fruchtfolgen informiert und kann diese auf seinen eigenen Garten übertragen. Vorteile der Mischkultur werden beschrieben. Dann wird der Leser mit Spezialanbauverfahren wie Hügelbeet und Hochbeet vertraut gemacht. Die Autorin nennt dabei positive und negative Eigenschaften dieser Anbauverfahren, so daß der Leser für sich selbst eine Entscheidungshilfe bekommt und abschätzen kann, ob Hügelbeet oder Hochbeet im eigenen Garten sinnvolle Alternativen zu konventionellen Anbaumethoden sind. Dann richtet die Autorin das Augenmerk auf Maßnahmen zur Ernteverfrühung. Dabei werden neben dem Frühbeetkasten und dem Gewächshaus vor allem Vlies und Folie betrachtet, deren Anschaffung weniger aufwändig ist.

Desweiteren geht die Autorin auf die Schädlingsbekämpfung ein. Sie beschreibt, wie der Hobbygärtner mit Hilfe von Netzen Gemüse vor Wurmstichen schützen kann und welche Mittel und Maßnahmen für die Schneckenbekämpfung sinnvoll sind. Dazu gehören Bierfallen und Schneckenzäune. Im darauf folgenden Kapitel erhält der Leser Infomationen zu weniger bekannten Obst- und Gemüsorten. Raritäten wie Pastinaken und Schwarzwurzel werden beschrieben. Die Autorin geht außerdem ein auf Blattgemüse wie Mangold und Melde. Ebenso werden Kohl- und Zwiebelarten betrachtet. Zu den Fruchtgemüsesorten, die in dem Gartenbuch eine Rolle spielen, zählen unter anderem Paprika und Zucchini. Seltene Beerenobststräuchen wie Kiwi und Jostabeeren werden ebenfalls näher behandelt im Gartenbuch. Spezielle Baumschnitt-Techniken für Obstbäume sind weiterhin Bestandteil des Buches.

An dem Gartenbuch hat mir besonders die Darstellung der verschiedenen Fruchtgemüsearten gefallen, weil diese in der Küche gut verwertet werden können.

Schefflera


Die Schefflera, auch unter dem Namen Strahlenarelie bekannt, ist eine beliebte Zimmerpflanze. An sonnigen und halbschattigen Standorten im Zimmer zeichnet sich Schefflera durch ein gutes Wachstum aus.

Damit sich die auch als Strahlenarelie bezeichnete Pflanze wohl fühlt, sollte sie keinen zu niedrigen Temperaturen ausgesetzt werden. Auf dem Balkon als Kübelpflanze gehalten, sollte die Schefflera im Herbst umgesiedelt werden, so daß die Umgebungstemperatur dauerhaft nicht unter die Zimmertemperatur absinkt. Das liegt darin begründet, daß die Pflanzen in ihrer ursprünglichen Heimat, in Asien und Australien, eher in gemäßigten Temperaturzonen heranwachsen. Dort werden aus den Araliengewächsen nicht nur handliche Pflanzen, die als Zimmerpflanzen taugen. Vielmehr wachsen dort die Strahlenarelien zu stattlichen Bäumen heran. In „freier Wildbahn“ und in exotischen Gartenanlagen mag dieses Höhenwachstum der Schefflera durchaus wünschenswert sein. Doch was geschieht mit der Strahlenarelie als Zimmerpflanze, wenn sie zu sehr in die Höhe wächst? Zum Glück können Strahlenarelien zurückgeschnitten werden, ohne daß die Pflanze in der Regel Schaden nimmt. Vielmehr wurde schon beobachtet, daß sich die Schefflera, die allzusehr in die Höhe wuchs, nach einem Rückschnitt gut erholte und den Hobbygärtner durch verzweigtes Wachstum und kompakten Wuchs erfreute.

Zur Vermehrung der Schefflera können Stecklinge gewässert werden, wozu aber etwas Geduld erforderlich ist, bis die Stecklinge erste Wurzeln bilden und eingetopft werden können. Der Schefflera wird nachgesagt, daß sie das Raumklima verbessert, indem sie Umweltgifte aus der Raumluft herausfiltert.

Schefflera kommt mit grünen und mit gelbbunten Blättern vor. Für welche Art sich der Pflanzenfreund entscheidet, hängt weitestgehend von persönlichen Präferenzen ab. In manchen Haushalten stellt die Strahlenarelie eine neutrale Beimischung auf der Fensterbank dar. Zwischen bunten Blühpflanzen ist sie ein eher ruhender Pol mit sattgrünen Blättern. Auch Liebhaber von Bonsaipflanzen können im Zusammenhang mit der Strahlenarelie auf ihre Kosten kommen. Inzwischen gibt es die Schefflerapflanze auch als Miniaturausgabe, bei der es nicht zu einem übermäßigen Höhenwachstum in der Wohnstube kommen sollte.

Laubverfaerbung


Im Herbst zeigen sich viele Bäume und Sträucher in bunter Farbenpracht. Die Laubverfärbung bewirkt ein buntes Schauspiel der Blätter, bevor der kalte Winter Einkehr hält.

Dabei gibt es Laubbäume, bei denen die Farben besonders üppig sind. Die vormals sattgrünen Blätter färben sich im September und Oktober gelb und tiefrot. Zu diesen Farbkünstlern unter den belaubten Pflanzen, die den Hobbygärtner Jahr für Jahr begeistern können, zählen beispielsweise Ahorn oder Wilder Wein und Jungfernrebe. In der Neuen Welt, insbesondere in Canada, spricht man vom sogenannten „Indian Summer“. Die Laubverfärbung ist dort zum Tourismusmagneten geworden.

Aber auch in Schleswig-Holstein gibt es viele Regionen, in denen die Laubverfärbung großflächig beobachtet werden kann. Im Segeberger Forst und in den Möllner Wäldern im Naturpark Lauenburgische Seen gibt es ebenfalls sehenswerte Laubverfärbungen.

Die Laubverfärbung kommt dadurch zustande, daß sich die Zusammensetzung der Farbstoffe in den Blättern im Herbst mengenmäßig verändert. Während bis zum Sommer das für die grüne Blattfarbe verantwortliche Chlorophyll überwiegt, gewinnt im Herbst der Farbstoff für gelbe, rote und orange Blattfärbung die Oberhand. Pflanzenfarbstoffe wie Xanthophylle und Karotinoide bewirken, daß die Blätter herbstlich bunt aussehen. Anthocyane schützen zudem das für die Photosynthese wichtige Chlorophyll vor zu starker Sonneneinstrahlung.

Hobbygärtner können sich den Indian Summer in den Garten holen, indem sie gezielt Pflanzen auswählen, deren Blätter eine farbenfrohe herbstliche Verfärbung aufweisen. Zu den Pflanzen mit gelber Blattverfärbung gehört beispielsweise die Birke, die auch auf eher kargen Böden gut wächst. Eine intensive rote Laubverfärbung im Herbst weist der Essigbaum auf. Zu den Ziersträuchern mit interessanter Laubverfärbung gehört die Felsenbirne, die in vielen Gärten einen herbstlichen Blickfang bildet.

Petersilie


Das Küchenkraut Petersilie (petroselinum crispum) hat in vielen Bauerngärten und Küchengärten einen Stammplatz. Die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende krautige Pflanze findet in verschiedenen Gerichten Verwendung.

Petersilie kann ab Mai ins Freiland ausgesät werden. Wer seine Petersilienpflanzen schon früher auf der Fensterbank heranziehen möchte, kann diese ab März im Zimmergewächshaus oder in Saatschalen aussäen. Petersilie mag einen hellen bis halbschattigen Standort, jedoch keine pralle Sonne. Die Keimung im Freiland dauert, je nach Außentemperatur, zwischen zwei und fünf Wochen. Um die Pflanzreihen besser zu erkennen, säen manche Hobbygärtner rascher keimende Pflanzen, wie zum Beispiel Radieschen, zwischen die Petersiliepflanzen. Die zweijährigen Pflanzen können eine Höhe von bis zu einem Meter erreichen. Beim Giessen ist zu beachten, daß die Pflanzen keine Staunässe vertragen. Um geschmackliche Beeinträchtigungen zu vermeiden, sollte man auf Kunstdünger verzichten. Petersilie verfeinert geschmacklich verschiedenste Nahrungsmittel. Sie passt zu Fleisch, Gemüse, Salaten und Eierspeisen. Als Küchenkraut wird die Petersilie nicht nur in der deutschen Küche, sondern auch beispielsweise bei der Zubereitung von türkischen Rezepten gerne genutzt.

Neben der krausen Petersilie gibt es noch die glatte Petersilie und die Wurzelpetersilie, die als Bestandteil des Suppengrüns Verwendung findet. Die glatte Petersilie kann leicht mit der giftigen Hundspetersilie verwechselt werden, die unter anderem gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Übelkeit und Erbrechen beim Menschen bewirkt. Deshalb verwenden einige Hobbygärtner lieber die leichter zu erkennende krause Petersilie. In größeren Mengen genossen wirken Bestandteile der Petersilie harntreibend und können bei schwangeren Frauen Wehen auslösen.

Um ganzjährig Petersilie ernten zu können, bietet sich die Haltung einiger Petersiliepflanzen in Pflanztöpfen auf der Fensterbank an. Außerdem ist es möglich, Petersilie einzufrieren.

Pastinake


Die Pastinake ist ein Gemüse, das mit der Mohrrübe verwandt ist. Pastinaken sind als Wintergemüse eine mögliche Alternative zu den herkömmlichen Gemüsesorten und stellen eine Bereicherung des Speiseplanes dar.

Während Gemüsesorten wie Erbsen, Mohrrüben oder Bohnen altbekannt sind, ist die Pastinake eher eine exotisch anmutende Pflanze, die aber in so manchem Hobbygarten angebaut wird. Viele Mütter kennen die Pastinake als verträgliche Babykost im Glas, die als Säuglingsnahrung angeboten wird. Babys vertragen den Gemüsebrei in der Regel gut, der Nitratgehalt im Pastinakenbrei ist gering und für Babys gut bekömmlich. Doch was verbirgt sich wirklich hinter der Pastinake? Mit der Pastinake als Lebensmittel ist die Wurzel der Pastinake gemeint. Diese Pastinakenwurzel ist von der Farbe her dunkelweiß. Geschmacklich ist sie schwer zu beschreiben. Sie ähnelt zum Teil der Karotte und ist auch würzig-herb.

Als alte Gemüsesorte kann Pastinake auch im Hobbygarten kultiviert werden. Pastinake mag lehmigen Boden, auf dem sie besonders gut gedeiht. Frosteinwirkung ist für Pastinaken eher vorteilhaft, denn dadurch werden die Wurzeln milder und besser im Geschmack. Die zweijährige Pflanze kann eßbare Wurzeln hervorbringen, die mehr als ein Kilo wiegen. Neben dem gesunden Gehalt an Vitamin C, wird der Pastinake außerdem eine harntreibende Wirkung nachgesagt. Ballaststoffe  und gesunde Mineralien sorgen außerdem für das Wohlbefinden, wenn die Pastinake verzehrt wird…

Pastinake wird in der modernen Küche in vielen Variationen verwendet. Als delikate Zutat für Salate kommt Pastinake besonders in fein geschnittener oder geraspelter Form in Frage. Damit es nicht zur Austrocknung kommt, sollte Pastinake am besten trocken und kühl gelagert werden. Für die Pastinake gibt es vielfältige Varianten der Verarbeitung. Hierzu gehört beispielsweise der Babybrei auf Basis der Pastinake, verschiedene Gratins oder auch Pastinake in Verbindung mit Hähnchenbrust oder Lamm. Der Phantasie und dem Erfindungsgeist für Rezepte rund um die Pastinake sind dabei keine Grenzen gesetzt – Hauptsache, es ist gesund und schmeckt.

Immergruener Garten


Der immergrüne Garten ist der Traum von vielen Hobbygärtnern. Auch wenn im Winter keine, oder nur wenige, Blumen im Garten blühen, so soll der Garten trotzdem immergrün und belebt sein.

Ein Garten, der immergrün ist, wirkt auch im Winter lebendig. Selbst wenn die bunten Farben des Sommers fehlen, erwecken immergrüne Pflanzen den Garten aus dem Winterschlaf. Zu den Bepflanzungselementen im immergrünen Garten gehört bei vielen Hobbygärtnern der Rasen. Ein Rasen verliert auch im Winter nicht seine grüne Farbe und ist meistens großflächig angelegt. Desweiteren hat der Rasen den Vorteil, daß er im Winter nicht gemäht werden muß, weil das Wachstum des Rasens sich auf die wärmeren Monate des Jahres beschränkt. Natürlich ist der Rasen nicht das einzige Element im immergrünen Garten. Bei Schneefall ist der niedrig wachsende Rasen schnell bedeckt und nur noch als ebenmäßige weiße Fläche wahrnehmbar. Der Hobbygärtner mit Wunsch nach einem immergrünen Garten wird deshalb auch höherwüchsige, immergrüne Pflanzen in seinem Garten ansiedeln, die dem Garten auch bei Schnee und Eis ein immergrünes Aussehen verleihen.

Dabei ist es wichtig, daß sich die immergrünen Pflanzen von der Höhe und der Struktur her unterscheiden, damit im Garten Abwechslung herrscht und nicht eine einzige Pflanzenart den Garten dominiert oder zuwuchert. Zu den höher wachsenden immergrünen Pflanzen gehören beispielsweise viele Nadelgehölze. Tannen oder Kiefern können im Hintergrund des immergrünen Gartens, oder als Solitärgehölz, ihren Platz finden. Ebenso gehört die Thujapflanze zu den immergrünen Pflanzen, die auch als Heckenpflanze sinnvoll eingesetzt werden kann. Kirschlorbeer mit seinen glänzend grünen Blättern oder der im Bauerngarten weit verbreitete Buchsbaum sind weitere Kandidaten für den immergrünen Garten. Desweiteren ist Rhododendron im immergrünen Garten beliebt, wobei auch die Blüten den Garten farblich bereichern. Überhaupt sollte der immergrüne Garten mit Farbtupfern durch Blumen und Früchten bereichert werden. Zumindest in den Sommermonaten ist dies leicht möglich.

Dahlien


Mit ihren üppigen bunten Blüten bringen Dahlien Farbe in das spätsommerliche Blumenbeet. Die beliebten Zierpflanzen stammen ursprünglich aus Mexico und erfreuen sich in verschiedensten Zuchtformen seit Jahren auch in europäischen Gärten großer Beliebtheit.

Die Knollen der Dahlien können gepflanzt werden, wenn nicht mehr mit Nachtfrösten zu rechnen ist. Das ist etwa ab Anfang Mai der Fall. Die Gartenerde sollte locker und nährstoffreich sein. Dahlien fühlen sich wohl, wenn sie sich an einem sonnigen Standort ohne viel Zugluft befinden. Kleinere Sorten sind auch als Kübelpflanzen geeignet. Bei den größeren Dahlien kann es erforderlich werden, daß der Hobbygärtner eine Stütze anbringt, damit die schweren Blüten nicht auseinander fallen. Verblühte Blüten und Samenkapseln sollten abgetrennt werden. Außerdem sollten Schnecken abgesammelt werden, noch bevor sie die Pflanzen anfressen / befallen können.

Zu beachten ist, daß Dahlien nicht winterhart sind. Die empfindlichen Knollen müssen deshalb im Spätherbst aus dem Boden entfernt werden. Vorher sollten die Dahlienstängel zurückgeschnitten werden. Es wird sichergestellt, daß die Knollen keinem Frost ausgesetzt werden. Bei der Lagerung der Knollen sollte beachtet werden, daß sie nach der Herausnahme aus dem Boden abtrocknen können und danach luftig und frostfrei, bei Temperaturen ab vier Grad Celsius, gelagert werden. Die Lagerung in Kisten mit Kies oder Sand hat sich dabei als vorteilhaft erwiesen. Schimmelbildung kann durch ausreichende Lüftung und geringer Luftfeuchtigkeit vorgebeugt werden.

Weil Dahlien in vielen bunten Farben blühen und optisch sehr ansprechend wirken, sind sie besonders als Schnittblumen geeignet. Aber auch als Kübelpflanzen auf dem Balkon oder auf der Terrasse machen Dahlien eine gute Figur. Durch die Zucht von vielen verschiedenen Sorten hat der Hobbygärtner die Qual der Wahl. Denn bei den nicht-winterharten Knollen gibt es Jahr für Jahr verschiedene Kombinationsmöglichkeiten, wie und wo die unterschiedlichen Dahlien in den Beeten platziert werden können.

Dachbegruenung


Viele Hobbygärtner wollen mehr aus ihrem Dach machen – Dachbegrünung kann hier eine Lösung sein, um lebendiges Grün auf das Dach zu bringen.

Aber nicht alle Dächer und auch nicht alle Pflanzen sind geeignet für die Dachbegrünung. Dächer mit starker Dachneigung sind für die Dachbegrünung eher nicht geeignet. Flachdächer und Dächer mit geringer Dachneigung müssen eine ausreichende Tragkraft ausweisen, damit sie die Pflanzenerde auch im nassen Zustand halten können, ohne daß das Dach einbricht. Bei Schrägdächern ist eine sogenannte Schubsicherung nötig, die verhindern soll, daß Erde und Pflanzen vom Dach abrutschen. Außerdem wird eine Wurzelsperre auf dem Dach benötigt, damit die Wurzeln der Dachbegrünungspflanzen das  Dach nicht beschädigen. Damit die Erde, bzw. das Substrat, und die Pflanzen nicht vom Dach abrutschen, müssen außen am Dach Kanten angebracht werden, die für einen Rutschschutz sorgen. Eine funktionierende Entwässerung über Abläufe und gegebenfalls über die Regenrinne ist wichtig, damit sich das Wasser nicht auf dem Dach staut.

Für die extensive Dachbegrünung eignen sich robuste Gräser und Kräuter, sowie Pflanzen, die gut Wasser speichern können, vor allem Sedumpflanzen. Mischkulturen sind bei der Dachbegrünung üblich und lockern das Gesamtbild auf. Pflanzen mit tief wurzelnder Pfahlwurzel sind für die Dachbegrünung eher ungeeignet.

Neben dem optischen und naturnahen Aspekt hat die Dachbegrünung den Vorteilt, daß die Dämmung des Daches verbessert wird, was sich positiv bei den  Heizkosten bemerkbar macht. Häuser mit begrüntem Dach kühlen im Winter nicht so schnell aus und sind im Sommer kühler. Wenn die extensive Begrünung des Daches erst einmal ausgeführt wurde, hält sich der Pflegeaufwand für den Hobbygärtner in überschaubaren Grenzen. Pflege ist vor allem dann erforderlich, wenn es zuviel oder zuwenig geregnet hat. In Trockenzeiten kann eine zusätzliche Wasserzufuhr erforderlich werden. Nach Zeiten mit viel Regen kann sich Moos auf dem Dach bilden, das entfernt werden sollte, damit es die Dachbegrünungspflanzen nicht verdrängt. Damit der Regen ungehindert abfliessen kann, sollten die Abflüsse regelmäßig kontrolliert werden. Interessant ist auch die Beobachtung der Pflanzenentwicklung im Verlauf mehrerer Jahre. Je nach Verlauf kann hier eine Nachbepflanzung notwendig werden.

Gruenduengungspflanzen im Garten


Ursprünglich wurde die Gründüngung in der Landwirtschaft genutzt, aber auch für Gründüngungspflanzen im Garten gibt es viele Einsatzmöglichkeiten.

Gründüngungspflanzen in der landwirtschaftlichen Nutzung sollten Ackerflächen mit natürlichen Nährstoffen versorgen. Ebenso wurde der Boden durch den Bewuchs vor Austrocknung durch die Sonne geschützt. Abtragung des Bodens durch Wind oder Wasser wurde weitestgehend verhindert und Erosion hatte keine Chance, weil die Wurzeln der Gründüngungspflanzen den Boden zusammenhielten. Der Boden bekommt durch die Begrünung gerade im Herbst und Winter Schutz. Auch beim Anbau von Weinreben greifen viele Winzer auf Gründüngungspflanzen zurück.

Im Garten ist es ebenfalls wichtig, daß der Boden mit Nährstoffen, insbesondere Stickstoff, versorgt wird, damit Zierpflanzen und Nutzpflanzen gut gedeihen können. Außerdem wird der Boden durch die Gründüngung aufgelockert. Auch in optischer Hinsicht bringen Gründüngungspflanzen für den Hobbygärtner einige Vorteile mit sich. Da sie meistens schnellwüchsig sind, können sie kurzfristig kahle Stellen im Garten bedecken. Sattes Grün wirkt lebendiger als kahler, vertrockneter Gartenboden.

Wo sich Gründüngungspflanzen im Garten ausbreiten, haben Unkräuter nur geringe Chancen. Der Arbeitsaufwand, den das Unkrautjäten mit sich bringt, kann durch rechtzeitige Aussaat von Gründüngungspflanzen deutlich reduziert werden.

Doch Gründüngungspflanzen können noch weiteren Nutzen im Garten spenden. Pflanzen wie Tagetes, auch unter dem Namen Studentenblume bekannt, wirken sich hemmend auf Ungeziefer wie Nematoden aus. Wenn Nematoden die Tagetespflanzen als Wirtspflanze nutzen, werden sie durch für sie schädliche Stoffe in der Tagetespflanze vernichtet. Dies ist auch unter dem Stichwort Biofumigation bekannt. Weitere Pflanzen zur Gründüngung im Garten sind beispielsweise Wicken, Senfpflanzen oder Lupinen. Phacelia oder Sonnenblumen werden ebenfalls gerne als Gründüngungspflanzen im Garten genutzt und erfreuen den Hobbygärtner durch ihre bunten Blüten.

Moorbeet


In den meisten Gärten gibt es verschiedene Beettypen. Das Moorbeet ist dabei eine exotische Variante, um den Garten phantasievoll und abwechslungsreich zu gestalten.

Das Moorbeet erinnert dabei an eine ursprüngliche Sumpflandschaft im kleineren Format. Der Hobbygärtner holt sich dabei dieses Szenario in den eigenen Garten und bildet die Sumpflandschaft nach. Hierzu sind besondere Voraussetzungen erforderlich. Der Boden und die Bewässerung beispielsweise müssen zu den Pflanzen im Sumpfbeet passen.

Als Boden für das Moorbeet gibt es spezielle Moorbeeterde zu kaufen, die den für das Moorbeet typischen sauren ph-Wert hat. Wer seine Erde für das Moorbeet selbst anmixen möchte, kann diesen sauren ph-Wert durch die Hinzugabe von Torfmull erreichen. Dabei wird die vorhandene Gartenerde auf vierzig bis fünfzig Zentimeter Tiefe mit etwas Lehm und reichlich Torfmull gemischt. Beim Wässern der Pflanzen sollte der Hobbygärtner auf kalkfreies Wasser achten, damit der ph-Wert im Boden nicht kippt und das saure Milieu in der Erde erhalten bleibt.

Als Pflanzen im Moorbeet eignen sich verschiedene Heidekräuter,  Rhodedendren, Heidelbeeren  und das weiße, buschige Wollgras. Ebenso passen Sumpfiris oder Azaleen ins Moorbeet. Besondere pflanzliche Kostbarkeiten sind Moororchideen oder fleischfressende Pflanzen. Moorbeetpflanzen, die unter Naturschutz stehen, dürfen natürlich nicht in der Wildnis ausgebuddelt und im Garten eingesetzt werden, sondern stehen im Gartenfachhandel oder Baumarkt als Nachzuchten zum Verkauf bereit. Eine Düngung der Moorbeetpflanzen ist in der Regel nicht erforderlich. Moore sind nährstoffarm – und daran haben sich die typischen Moorpflanzen angepasst. Eine regelmäßige Düngung mit großen Mengen Dünger würde dieses Gleichgewicht nur durcheinanderbringen und den Moorbeetpflanzen eher schaden als ihnen nützen. Wichtig ist vielmehr, daß das Heidekraut zurückgeschnitten wird, damit es nicht verholzt. Damit sich die Pflanzen beim Wachsen ausreichend ausbreiten können, sollte man beim Anlegen des Moorbeetes auf ausreichende Pflanzabstände zwischen den einzelnen Pflanzen achten.

Futterpflanzen im Garten


Ein abwechslungsreich gestalteter Garten sorgt bei Menschen und Tieren für Nahrung. Dabei bieten Futterpflanzen im Garten auch den tierischen Bewohnern eine gesunde Grundlage für die Ernährung.

In vielen Betrachtungen über den Garten als Quelle einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung werden die Nahrungsmittel für menschliche Bewohner in den Vordergrund gestellt. Das hat sicher eine Berechtigung und ist ein interessanter, alltäglicher Blickwinkel, unter der man die Nutzung des Gartens sehen kann. Doch neben den vielen Sorten Obst und Gemüse, die für die Menschen von Bedeutung sind, gibt es zahlreiche Pflanzen, die für die Ernährung tierischer Bewohner eine Rolle spielen.

Eine wichtige Futterpflanze für Meerschweinchen ist beispielsweise der Löwenzahn. Hobbygärtner, die einen tadellos gepflegten englischen Rasen als oberstes Ziel ihrer gärtnerischen Bemühungen anstreben, würden den Löwenzahn wohl eher dem Unkraut zuordnen, und eine Vermehrung dieser Pflanze zu verhindern wissen. Haustierhalter dagegen, die frisches Grün für das Meerschweinchen suchen, freuen sich über Löwenzahn, den sie für ihren tierischen Liebling frisch ernten können. Ebenso kann Gras verfüttert werden. Viele Kräuter, wie Huflattich, Wegerich oder Giersch werden von Meerschweinchen gerne gefressen. Selbst Brennessel können, wenn sie vorher getrocknet werden, in geringen Mengen an die Nager verfüttert werden. Kaninchen und Hasen mögen (meistens) die gleichen Futterpflanzen.

Wer Wellensittiche hält, hat vielleicht schon beobachtet, daß die Vögel sich über eine tägliche Portion Vogelmire freuen. Sauerampfer oder Wegerich ist ebenfalls beliebt als Futterpflanze bei Wellensittichen und in vielen Gärten vorhanden.

Ein Hobbygärtner, der gleichzeitig Haustiere besitzt, wird deshalb wohl wenig Unkraut im Garten haben. Vielmehr werden Pflanzen als Futterpflanzen ihre Verwendung finden und einer sinnvollen Bestimmung zugeführt werden.

Buchrezension Kleine Gaerten voller Phantasie


Das Gartenbuch Kleine Gärten voller Phantasie von Gisela Keil und mit Fotos von Jürgen Becker ist unter der ISBN 978 3 421 03574 5 bei der deutschen Verlags-Anstalt, München, Verlagsgruppe Random House GmbH, erschienen. In dem Buch über kleine Gärten wird beschrieben und anhand zahlreicher Fotos belegt, wie diese Gärten stimmungsvoll gestaltet und raffiniert bepflanzt werden können.

Der erste Teil des Buches über kleine Gärten beschäftigt sich mit der Wahl des richtigen Stils für den Garten. Dabei werden unterschiedliche Stilarten vorgestellt, die der Gartenbesitzer in seinem kleinen Garten umsetzen kann. Beschrieben werden ein romantischer Landhausgarten, der seiner Art nach den englischen Cottage-Gärten angeglichen ist. Dem wird ein formaler Reihenhausgarten gegenübergestellt mit efeubezogener Wand und geraden Flächen. Als weitere Gestaltungsmöglichkeiten für den kleinen Garten werden ein fernöstlicher Garten, ein japanischer Teichgarten, sowie ein farbenfroher Altstadt-Garten in Text und Bild vorgestellt. Der elegante Wassergarten rundet die Auswahl zwischen den verschiedenen Stilen ab.

Im zweiten Teil des Buches bekommt der Hobbygärtner Hinweise darüber, wie ein kleiner Garten optisch vergrößert werden kann. Möglichkeiten zur Grenzgestaltung werden vorgestellt und der Garten als Erlebnisraum und voller dargestellter Illusion wird thematisiert.

Im dritten Teil des Gartenbuches erfährt der Gartenfreund wissenswertes über den Terrassengarten und den kleinen Garten mit vielen Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen. In diesem Sinne wird der Garten als eine Art Freiluftdomizil dargestellt.

Ein umfangreicher Serviceteil rundet das Buch über kleine Gärten voller Phantasie ab. Der Leser erhält einen Schritt-für-Schritt Plan zum eigenen Gartenparadies sowie graphisch skizzierte Ideen für verschiedene Gartengestaltungen. Umfangreiche Pflanzlisten runden das Buch über die kleinen Gärten ab.

An dem Buch über die kleinen Gärten haben mir besonders die Ideen für Garten- und Innenhöfe gefallen.

Erdbeeren


Beerenfrüchte sind bei Hobbygärtnern beliebt, dies gilt besonders für Erdbeeren, die im eigenen Garten heranwachsen.

Das liegt wohl vor allem daran, daß Erdbeeren relativ pflegeleicht sind und gut schmecken. Damit die Erdbeeren nicht faulen, werden sie von vielen Hobbygärtnern auf Stroh gebettet. So kommen die süßen roten Früchte nicht mit dem Erdreich in Kontakt und können nicht so leicht faulen. Darüber hinaus werden Erdbeeren nicht nur vom Menschen, sonder auch von manchen Vogelarten heiß begehrt. Um den Fraß der Vögel zu verhindern, spannen Hobbygärtner ein Netz über das Erdbeerbeet. So werden die reifen Beeren vor alzu neugierigem und gefräßigem Federvieh geschützt.

Wichtig ist, daß die Erdbeere erst geerntet wird, wenn sie richtig ausgereift ist. Denn – anders als noch grüne Bananen – reifen bereits gepflückte Erdbeeren nach der Ernte nicht mehr nach. Eine grün oder hellrot gepflückte Erdbeere bleibt unreif. Damit sich die Erdbeerpflanzen gut entwickeln können, wird der Boden gut gedüngt und zwischen den Erdbeerpflanzen wird das Unkraut entfernt. Nach zwei bis drei Jahren gehen die Erträge der Erdbeerpflanzen zurück. Dann ist es an der Zeit, die alten Pflanzen zu entfernen und auf die Ausläufer dieser Pflanzen oder auf dazugekaufte Erdbeerjungpflanzen zurückzugreifen. So werden gleichbleibend hohe Erträge bei der Erdbeerernte sichergestellt. Bei Pflanzungen sollte der Hobbygärtner auf einen ausreichend großen Reihenabstand achten, als Anhaltspunkt kann hier von einem Reihenabstand von mindestens fünfzig Zentimetern ausgegangen werden. Die Erdbeeren haben dadurch genug Platz zum Wachsen. Außerdem wird sichergestellt, daß beim Pflücken der Erdbeeren niemand auf die Pflänzchen tritt und so die Früchte oder die gesamte Pflanze beschädigt.

Erdbeeren schmecken frisch geerntet am besten. Sie sind gesund und enthalten viel Vitamin C. Beliebt sind Erdbeeren im Obstsalat, als Erdbeertorte mit Sahne oder als fruchtiges Erdbeereis. Aber nicht alle Erdbeeren können sofort verzehrt werden. Damit die geernteten Erdbeeren frisch bleiben, können sie beispielsweise eingefroren werden, im Rumtopf eingelegt werden oder er wird Marmelade oder Gelee aus ihnen hergestellt.

Beetstauden pflanzen und pflegen


Bei Beetstauden handelt es sich um Pflanzen, die im Winter überirdisch absterben und mit ihrer Wurzel unter der Erde überleben. Dadurch sind die Stauden mehrjährige Pflanzen und geben somit einem Beet Kontinuität.

Die Beetstauden fühlen sich, je nach Art, an den unterschiedlichsten Plätzen im Garten wohl: Es gibt Stauden, die magere oder fette Böden mögen. Wasserliebende Beetstauden siedeln sich am Teichrand an, manchmal auch zwischen Koifutter und Teichtechnik .  Ebenso findet der Hobbygärtner unter den Beetstauden Exemplare / Arten, die sich in der Sonne, im Schatten oder eher an halbschattigen Standorten optimal entfalten können. Zu den beliebten Stauden zählen beispielsweise so verschiedene Pflanzen wie  Pfingstrose, Engelwurz, Blaukissen oder Während Stauden (meistens) zu den dauerhaften Bestandteilen eines Beetes gehören, sorgen zum Beispiel einjährige Pflanzen für Abwechslung. Durch die Bepflanzung zwischen den Stauden verleihen einjährige oder auch zweijährige Blühpflanzen dem Beet Jahr für Jahr ein neues Gesicht.

Damit das Staudenbeet harmonisch wirkt, sollten gleich bei der Planung einige Punkte berücksichtigt werden. Die einzelnen Beetstauden sollten so aufeinander abgestimmt werden, daß sie sich nicht gegenseitig verdecken und nicht alle zur selben Zeit blühen. Pflanzen, die zur selben Zeit blühen, sollten von den Blütenfarben her zueinander passen. Wichtig ist auch, daß junge Stauden nicht zu dicht beieinander gepflanzt werden, damit sich die Pflanzen während des Wachstums ausbreiten können und sich nicht gegenseitig behindern.

Auch sollte ein Staudenbeet gut von Unkraut zu befreien sein. Deshalb sollte es nicht zu dicht bepflanzt werden. Bei großflächigen Bepflanzungen mit Beetstauden hat sich das Anlegen eines Weges durch das Beet bewährt. Dies hat auch den Vorteil, daß das Beet von allen Seiten im Sommer gewässert werden kann. Die Pflanzen in der Mitte des Beetes werden mit der Giesskanne erreicht und Unkraut kann auch noch in der Mitte des Beetes bequem befreit werden, ohne daß Beetstauden oder Sommerblumen versehentlich zertreten werden. Zur Pflege der Stauden gehört außerdem das Zurückschneiden der verblühten Blüten und, bei einigen Stauden in frostigeren Regionen, ein geeigneter Winterschutz.

Fruehjahrsputz


Jedes Jahr im Frühjahr ist es wieder soweit. Wenn der letzte Schnee geschmolzen ist und die Sonnenstrahlen vom nicht mehr ganz so winterlichen Himmel scheinen, ist bald der Frühjahrsputz für Haus und Garten fällig.

In früheren Zeiten war der Frühjahrsputz eine Notwendigkeit. Es wurde in den Haushalten mit Holz geheizt. Dabei entstand Ruß, der sich überall in einer feinen Schicht im Haus ablagerte. Wenn der Winter vorüber war und das Heizen mit Holz nicht mehr erfolgte, dann wurde geputzt. Die kalte Jahreszeit war vorüber und der Haushalt und seine Angehörigen sahen dem Frühjahr entgegen. Auch im alten Rom hat es wohl schon das Putzen im Frühjahr gegeben.

Heutzutage wird der Frühjahrsputz eher aus traditionellen Gründen, nicht so sehr aufgrund einer endenden Heizperiode, durchgeführt. Natürlich hängt es auch von der zur Verfügung stehenden Zeit ab, wie gründlich die Putzaktion zu Beginn des Frühjahrs ausfällt. Am sinnvollsten kann es sein, vor dem Putzbeginn einen Plan oder eine Liste zu machen, auf der alle Aktivitäten notiert werden. Also zum Beispiel: Wandkacheln in der Küche und im Bad putzen, Bad und Gäste-WC auf Schimmelfleckbildung und Kalkrückstände untersuchen und Belag entfernen, Spinnweben an schlecht zugänglichen Stellen entfernen usw.

Eine Liste für den Frühjahrsputz hat den Vorteil, daß die Zeit für die Putzaktion besser geplant und strukturiert werden kann. Je nach Größe des Haushalts können für einzelne Räume im Haus die Putzaktivitäten notiert werden. Erledigte Putzarbeiten können dann bequem abgehakt werden. Mit jedem Haken auf der Liste schreitet die Putzaktion weiter voran.

Nicht nur im Haushalt, sondern auch im Garten gibt es einen Frühjahrsputz. Hierzu gehört beispielsweise die Pflege der Gartenmöbel, die für die nächste Gartensaison fit gemacht werden. Wenn ein Swimmingpool oder Gartenteich vorhanden ist, wird auch hier die entsprechende Pflege erforderlich. Beete werden umgegraben, abgefrorene Blätter und erste Unkräuter werden entfernt. Die neue Gartensaison kann jetzt beginnen.

Zimmerpalmen


Wer seinem Wohnzimmer gerne einen nicht alltäglichen Flair verleihen möchte, hat dort sicher Zimmerpalmen als exotische Zimmerpflanzen stehen.

Dabei gibt es verschiedenste Palmenarten, die gut als Zimmerpalme im heimischen Wohnzimmer untergebracht werden können. Wichtig ist, dass die ausgewählte Palmenart vom Größenwachstum her ins Haus passt und nicht zu groß wird. In vielen Fällen reicht es aber auch aus, wenn die Zimmerpalme durch den begrenzenden Pflanztopf am allzu üppigen Höhenwachstum gehindert wird.

Als Zimmerpalme sind beispielsweise die Zwergdattelpalme oder – mit Einschränkungen – auch die Kokospalme oder die Kanarische Dattelpalme geeignet. Ebenso als beliebte Zimmerpalmen trifft man Livistoniapalme oder Goldfruchtpalme an. Dabei sollten die Palmen nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden, damit die Blätter nicht verbrennen. Tips zur richtigen Wohnraumbeheizung dagegen findet man in diversen Blogs und Infoseiten . Die meisten Zimmerpalmen fühlen sich wohl, wenn sie hin und wieder mit zimmerwarmem Wasser eingesprüht werden. Bei der Wässerung der Palmen sollte Staunässe unbedingt vermieden werden, um das Faulen und Absterben der Wurzeln zu vermeiden. Eine gute Alternative zur Kultivierung in Erde kann hier eine Nutzung der Hydrokultur sein. Bei Nutzung der Hydrokultur kann ebenfalls sichergestellt werden, dass die Zimmerpalme auch während eines kurzen Urlaubs ausreichend mit dem für sie lebenswichtigen Wasser versorgt ist.

Am besten gelingt die Haltung von Palmen im Zimmer, wenn die ursprünglichen Lebensbedingungen der Pflanzen weitestgehend nachgestellt werden können. Hinsichtlich Temperatur und Licht ist dies sicher möglich – eine Pflanzenlampe kann in den dunkleren Wintermonaten die fehlende Sonnenstrahlung simulieren. Alternativ können die meisten Zimmerpalmen auch überwintert werden, indem sie kühler und etwas dunkler platziert und weniger gegossen werden. Als Alternative zum Kauf einer Palme ist die selbst durchgeführte Anzucht der Pflanze. Bei frischen Palmensamen ist die Erfolgsquote meistens zufriedenstellend. Allerdings kann es wegen der dicken Schale der Palmensamen mehrere Wochen dauern, bis erste Palmenkeimlinge aufgehen.

Goldfruchtpalme


Die Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens) ist eine beliebte exotische Zimmerpflanze. Als Jungpflanzen werden die mehrstilig wachsenden Goldfruchtpalmen häufig auf der heimischen Fensterbank gehalten.

Bei der Goldfruchtpalme handelt es sich hierzulande um eine Zimmerpflanze, da die Palme nicht winterhart ist und keinen Frost verträgt. Ursprünglich stammt Dypsis lutescens aus Madagaskar, wo sie in frostfreier Umgebung eine beachtliche Höhe von mehreren Metern erreichen kann. Es gibt in der Gruppe angeordnete Goldfruchtpalmen, die unter optimalen Wachstumsbedingungen eine Höhe von über zehn Metern erreichen. Trotz der Wuchshöhe bleiben die Stämme der Goldfruchtpalmen dünn, was ihnen ein filigranes Aussehen verleiht. Die langen und schmalen Fiederblätter der Palme sind hellgrün und glänzend. In Klimazonen ohne Frost wird die Goldfruchtpalme deshalb auch im Garten als beliebte Zierpflanze gehalten.

Die im Haus gehaltenen Goldfruchtpalmen können bei ausreichender Bewässerung und einem hellen, zugfreien Fensterplatz ebenfalls ein stetiges, aber eher langsames, Längenwachstum aufweisen. Der Pflanztopf, in dem sich die Zierpflanze im Zimmer befindet, läßt sich nicht mit den ursprünglichen Standortbedingungen vergleichen. Deshalb muß eine allzu groß werdende Goldfruchtpalme, die die Decke berührt, in der Regel nicht befürchtet werden. Am wohlsten fühlen sich Goldfruchtpalmen bei Zimmertemperatur und ausreichender Luftfeuchtigkeit. Dies kann durch tägliches Einsprühen mit zimmerwarmem Wasser erreicht werden. Außerdem sollte die Pflanze nicht austrocknen, da sonst die Palmblätter verwelken und die Palme für Spinnmilben anfällig wird.

Wer die Goldfruchtpalme nicht als größere Zierpflanze kaufen möchte, kann die Palme aus Saat heranziehen. Bis die Keimlinge spriessen kann es bis zu zwei Monate dauern. Auch wenn die Pflanzen noch nicht aufgegangen sind, sollte die Umgebungstemperatur bei mindestens achtzehn Grad Celsius liegen. Außerdem kann Dypsis lutescens vermehrt werden, indem die Ausläufer der bestehenden Palmen abgetrennt, und in einen neuen Pflanztopf gepflanzt werden.

Pflanzenvermehrung


Hobbygärtner mit ausreichend Platz und Zeit können viel Geld sparen, indem sie die Pflanzenvermehrung selbst in die Hand nehmen. Welche Pflanzen vermehrt werden sollen, hängt von den Zielen ab, die der Pflanzenfreund mit der Hobbyzucht verfolgt. Für die Pflanzenvermehrung kommen einheimische und exotische Blühpflanzen, sowie Nutzpflanzen in Frage.

Meistens liegt der richtige Zeitpunkt für die Aussaat im Frühjahr. Dadurch wird sichergestellt, daß die Jungpflanzen genug Licht erhalten. ( Eine Pflanzenvermehrung im Winter ist eher ungeeignet, da bei zu geringer Tageslichtzufuhr die Pflanzen nicht optimal wachsen. ) Als Utensilien werden Pflanzensamen und Anzuchterde benötigt. Einige Hobbygärtner dagegen bevorzugen Torfquelltöpfe. Desweiteren benötigt man Anzuchtschalen oder besser noch Minigewächshäuser, in denen die Feuchtigkeit nicht so leicht entweichen kann. Bei besonders wärmeempfindlichen exotischen Samen werden außerdem noch Wärmematten eingesetzt, damit die Temperatur bei der Keimung gleichbleibend hoch bleibt. Zum Glück sind die heimischen Blühpflanzen und Nutzpflanzen nicht so anspruchsvoll, so daß der Hobbygärtner sich die energiefressende Prozedur mit der Wärmematte sparen kann.

Bei der Pflanzenvermehrung sollten unbedingt die unterschiedlichen Ansprüche von Dunkelkeimern und Lichtkeimern beachtet werden. Dunkelkeimende Samen gehören unter die Erde, während die Lichtkeimer nur auf die Erde aufgestreut und leicht angedrückt werden sollten. Frostkeimer, oder vielmehr Kaltkeimer, beginnen erst zu keimen, nachdem die Samen eine Zeit lang niedrigen Temperaturen ausgesetzt waren. Diese Kälteperiode kann auch im Kühlschrank simuliert werden, wo die Samen, vermischt mit etwas Erde, in einer Tüte für ein oder besser zwei Wochen kühl gelagert werden.

Nachdem die Pflanzen aufgegangen sind, ist die Pflanzenvermehrung fast geschafft. Nun sollten die Minigewächshäuser ausreichend gelüftet werden. Zugluft ist unbedingt zu vermeiden. Wenn sich die ersten zwei bis vier Keimblätter gebildet haben, können die Jungpflanzen pikiert werden und in eigenen Pflanztöpfen heranwachsen.

winterharter Garten


Wenn der Herbst vorübergeht und die Ernte eingebracht ist, stimmt sich der Hobbygärtner auf den Winter ein. Ein winterharter Garten ist dann das Thema der Wahl.

Doch was gehört zu den Voraussetzungen, damit ein winterharter Garten entstehen kann? Natürlich hängt dies auch von den Bestandteilen ab, aus denen sich der jeweilige Garten zusammensetzt. Wenn in dem Garten ein Teich mit Fischen enthalten ist, so muß der Gartenteich auf die frostige Periode vorbereitet werden. Mit Reisig wird der Gartenteich an einigen Stellen frostfrei gehalten. Gegebenenfalls werden empfindliche Fischarten ins frostfreie Winterquartier im Haus umgesiedelt. Kübelpflanzen oder Balkonpflanzen werden ins Winterquartier im Haus oder ins Gewächshaus umgesiedelt. Gartenmöbel und nicht winterharte Accessoires können im Schuppen oder Keller eingelagert werden.

Nachdem der Rasen von abgefallenen Blättern befreit wurde und diese Blätter als Schutzschicht oder als mulchige Masse zur Unkrautvermeidung verteilt wurden, kann auch der Rasen den Winterschlaf beginnen. Nicht winterharte Zwiebeln und Knollen werden dem Gartenboden entnommen. Ein winterharter Garten enthält keine Bestandteile, die die Minustemperaturen nicht vertragen. Hierzu zählen zum Beispiel Gladiolen und Dahlien, die die winterlichen Fröste im Gartenboden nicht gut verkraften. Einige Zwiebelgewächse, wie zum Beispiel Krokusse, sind sicher im winterlichen Gartenboden eingelagert. Auch die Zwiebeln für Narzissen, Tulpen oder Hyazinthen sind sicher im Gartenboden vergraben. Schneeglanz, Perlhyazinthen, Schneeglöckchen und Winterlinge warten auf die nächste Wachstumsperiode im Frühjahr. Das Gartenjahr neigt sich dem Ende zu und der Hobbygärtner konzentriert sich vielleicht mehr auf die Pflanzen, die auf der Fensterbank wachsen und gedeihen. Im nächsten Gartenjahr werden erneut Blumen und Früchte heranwachsen. Ein winterharter Garten macht dies alle Jahre wieder möglich.

Kuebelpflanzen ueberwintern


Die allermeisten Kübelpflanzen vertragen keine hohen Minusgrade. Damit diese Kübelpflanzen überwintern können, sollte der Hobbygärtner die artgerechten Voraussetzungen beachten.

Viele Kübelpflanzen entstammen dem Mittelmeerklima, beziehungsweise subtropischen oder sogar tropischen Regionen. Im Sommer, wenn die Sonne scheint und angenehme Temperaturen vorherrschen, fühlen sich diese Pflanzen wohl auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Die Haltung der Kübelpflanzen ist im Sommer unproblematisch, da die Pflanzen im Freien Platz finden und dem Garten- oder Balkonbesitzer mit üppigem Grün und manchmal auch bunten Blüten erfreuen. Das ist die Situation, wie sie sich dem Pflanzenfreund im Sommer darstellt. Im Herbst, wenn es kälter wird, kommen dann erste Überlegungen auf, wie Kübelpflanzen überwintern können.

Bei weniger frostempfindlichen Arten, wie zum Beispiel Hanfpalme oder Mazaripalme, reicht in vielen Fällen ein leichter Winterschutz. Der Pflanzkübel sollte frostunempfindlich sein und der Ballen kann mit schützenden Materialien gedämmt werden. Besonders in wärmeren Regionen, zum Beispiel dort, wo auch Weinbau erfolgreich betrieben wird, reichen bei weniger frostempfindlichen Pflanzen diese Vorkehrungen aus, damit Kübelpflanzen überwintern können.

Empfindlichere Arten geben sich mit einem Ballenschutz, frostunempfindlichen Kübeln und einer Lagerung in unmittelbarer Nähe des schützenden Wohnhauses nicht zufrieden. Vielmehr gibt es Kübelpflanzen, die einer Einlagerung in frostfrei erwärmten Gewächshaus bedürfen oder die in einem frostfreien Raum im Wohnhaus Unterschlupf benötigen. Wichtig beim Kübelpflanzen überwintern ist hierbei, daß die Pflanzen nicht im dunkelen Keller untergebracht werden. Kübelpflanzen benötigen bei der Überwinterung Licht, Frischluft und im mäßigen Umfang auch Bewässerung. Zugluft ist zu vermeiden. Wenn unter anderem diese Voraussetzungen erfüllt sind, dann sollte der Pflanzenbesitzer auch in der neuen Saison viel Freude an seinen Kübelpflanzen haben.

Urbaner Gartenbau


Unter dem urban gardening – dem urbanem Gartenbau- bzw. dem – Gärtnern in der Stadt – tun sich viele interessante Aspekte auf, die hier einmal näher betrachtet werden sollen.

Das urban gardening ist ein Schlagwort, unter dem die Aspekte des Gärtnerns in der städtischen Region zusammengefaßt werden. Dieses Phänomen ist nicht so leicht auf einzelne Bestandteile des Gartenbaus oder des Hobbygartens herunterzubrechen. Vielmehr ist das urban gardening ein sehr komplexes Phänomen, das hier von unterschiedlichen Seiten her betrachtet werden soll.

Zum einen gibt es auch in größeren Städten den Wunsch, sich natürlich und ohne viele künstliche Inhaltsstoffe zu ernähren. Dem steht der Mangel an Raum für den Anbau von Obst und Gemüse in Ballungszentren entgegen. Anhänger des urban gardening haben hierfür Lösungen gefunden, wo Gartenfrüchte – oft auf engstem Raum – auch in städtisch verdichteten Regionen angebaut werden können. Die für den Gartenbau gefundenen Lösungen sind oftmals kreativ und befinden sich an Orten, die viele konventionelle Hobbygärtner nicht in ihre Planung mit einbeziehen würden. Doch „Not“ macht erfinderisch. Diese Devise gilt auch beim urban gardening. Wenn nicht viel Platz für den Anbau frischer gartenbaulicher Produkte zur Verfügung steht, dann muß eben der Platz genutzt werden, der vorhanden ist. So ist es auch nicht verwunderlich, daß einige Anbauflächen des urban gardening sich auf Dachterrassen befinden. Die dort vorhandenen Anbauflächen sind – gemessen an den Anbauflächen ländlicher Gärten – eher überschaubar. Doch sieht der städtische Hobbygärtner hier einen Anfang, um sich mit gartenbaulichen Produkten des täglichen Bedarfs zu versorgen. Je nach Vorliebe, werden im urbanen Gartenbau verschiedene gartenbauliche Produkte angebaut. Insbesondere Obst und Gemüse, zum Beispiel Salat, Zucchini, Erbsen , Wurzeln und Kartoffeln, finden ihren Weg in die Stadtgärten. Auch viele Kinder in städtischen Regionen haben Spaß am Anbau von Lebensmitteln, die noch in derselben Saison geerntet und verzehrt werden können.

Selbstversorger


Viele Menschen wollen nicht abhängig sein vom Nahrungsmittelangebot der Discounter. Selbstversorger möchten (weitestgehend) von den Erträgen aus dem eigenen Grund und Boden leben.

Um überhaupt als Selbstversorger starten zu können, wird eigener Grund und Boden – zum Beispiel der eigene Garten oder eine gepachtete Parzelle – benötigt. Dabei sollte die Selbstversorgung nicht als entweder-oder-Lösung betrachtet werden. Gerade bei dem Start in die Selbstversorgung ist es nicht immer möglich, sämtliche Bereiche der Versorgung selbst abzudecken. Der Mensch ist ein Herdentier und lebt in einer Gemeinschaft, in der es eine Versorgung mit Energie, Wassser und natürlich auch mit Lebensmitteln (Supermarkt und so weiter) gibt. Eine einhundertprozentige Selbstversorgung ist in den meisten Fällen nicht möglich und wohl auch nicht erstrebenswert.

In einigen Bereichen ist es jedoch realistisch, daß Menschen autark leben, zum Beispiel bei der Versorgung mit Obst und Gemüse. Die Motivation für die Selbstversorger kann hierbei der Wunsch nach schadstofffrei erzeugten und frischen Lebsensmitteln sein. Wenn Hobbygärtner im eigenen Garten Obst und Gemüse anbauen, dann kann weitestgehend gesteuert werden, womit und wann diese Lebensmittelpflanzen gedüngt werden. Ebenso kann man bei frisch geerntetem Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten davon ausgehen, daß darin noch möglichst viele Vitamine und sonstige Vitalstoffe enthalten geblieben sind. Bei Obst und Gemüse, das zum Beispiel im Supermarkt gekauft wird, hat der Verbraucher keine Informationen darüber, welche Wege das Obst und Gemüse schon wie lange zurückgelegt hat, bis es auf dem Supermarktregal gelandet ist. Auch ist nicht bekannt, womit das Obst und Gemüse gedüngt wurde.

Weitere Möglichkeiten für Selbstversorger sind die Beheizung des Wohnraums mit dem Holzofen mit eigenem Holz. Ebenso kann mit Hilfe solarer Energie Strom und Wärme erzeugt werden. Um das Haus möglichst gleichmäßig zu beheizen, kommen beispielsweise wasserführende Kaminöfen in Frage.

Bodendecker


Es gibt viele unterschiedliche Pflanzen, die als Bodendecker im Garten geeignet sind. Je nach Standort bzw Standortbedingungen kann die Auswahl der passenden Pflanzen zur Bedeckung des Bodens variieren.

Die Bodendecker bieten dem Gartenbesitzer viele Vorteile. Durch die bodenbedeckende Bepflanzung kann sich Unkraut nicht oder zumindest nicht so schnell im Garten ausbreiten. Dies erspart viel Arbeit. Durch die Bepflanzung und Durchwurzelung des Bodens wird dieser nicht durch den Wind weggeweht. Eine Austrocknung des Bodens durch Sonneneinstrahlung wird verringert, denn die Blätter der Pflanzen spenden Schatten. Außerdem sind viele bodendeckende Pflanzen schön anzusehen.

Es gibt unter den Bodendeckern viele Blühpflanzen, hierzu gehören zum Beispiel Hundskamille oder Blaukissen. Ebenfalls schöne Blüten haben die Bodendecker Buschwindröschen, Immergrün, Goldnessel oder Storchschnabel. Buschwindröschen eignen sich besonders zur Gehölzunterpflanzung. Wer lieber bodendeckende Pflanzen ohne auffällige Blüten mag, wird sich eher für Efeu begeistern. Beim Efeu gibt es nicht nur Sorten mit dunkelgrünen Blättern, sondern auch Varietäten mit panaschierten Blättern, so daß der Hobbygärtner – auch bei nicht blühenden Bodendeckern – ein abwechslungsreiches Bild vor Augen hat. Einige Bodendecker sind auch als Steingartenpflanzen gut verwendbar. Hierzu gehören beispielsweise Blaukissen, Fetthenne oder Felsensteinkraut. Besonders wohl fühlen sich diese Pflanzen an sonnigen Standorten. Aber auch einige Gräser und Farne sind geeignet, um kahle Bodenstellen mit lebendigem grün zu füllen. Insbesondere Bärenfellgras oder Pfeiffenputzergras sind bei Gartenfreunden beliebt. Farne als bodendeckende Grünpflanzen sind in den meisten Fällen an schattige oder zumindest halbschattige Standorte gebunden. Ebenso für schattige Standorte eignen sich viele Varietäten der Funkien, deren großflächige Blätter über einen erheblichen Zierwert verfügen.

Kapuzinerkresse


Die Kapuzinerkresse als Pflanzengattung (Tropaeolum) umfasst rankende und nicht rankende Kapuzinerkressearten.

Für die Aussaat der Kapuzinerkresse eigenen sich am besten magere Böden, die gut durchlässig sind. Staunässe wird nicht vertragen. Der Standort sollte vorzugsweise sonnig sein, Halbschatten wird in der Regel auch vertragen. Gegen Ende April, wenn es keinen Bodenfrost mehr gibt, können die schrumpeligen runden Saatkörner circa einen Zentimeter tief in den Boden ausgesät werden. Wichtig ist ein ausreichender Reihenabstand von zwanzig bis 30 Zentimetern, damit sich die Pflanzen ausdehnen und wachsen können.

Die rankenden Arten der Kapuzinerkresse können bis zu zwei Metern an Zäunen, Mauern oder Gerüsten und Bäumen hochranken. Die niedrigen Arten sind als Bodendecker mit gelbern und orangen Blüten zu beobachten. Es gibt viele unterschiedliche Züchtungen der Kapuzinerkresse mit panaschierten Blättern oder auch dunkelgrünen Laubblättern. Hybriden mit mehrfarbigen Blüten und auch tiefroten dunklen oder lachsrosa Blüten sind bei experimentierfreudigen Hobbygärtnern inzwischen ebenso beliebt, wie die ursprünglichen Sorten. Die ehemals im südlichen und mittleren Amerika beheimateten Gewächse haben inzwischen ihren Platz als Zierpflanze in den europäischen Gärten erobert.

Neben der Funktion als Zierpflanze, kommt der Kapuzinerkresse noch eine weitere Funktion zu: Als Zierde für sommerliche Salate können die bunten Blüten der Kapuzinerkresse genutzt werden. Sowohl die farbenfrohen Blüten als auch die Blätter der Pflanzen können verspeist werden. Am appetitlichsten wirken die Blüten, wenn sie unmittelbar vor dem Verzehr gepflückt, vorsichtig abgespült und dann frisch auf den Salat gestreut werden. Ebenfalls zum Essen geeignet sind die noch nicht ausgereiften Samen und die verschlossenen Knospen der Blumen, die in einer salzig-sauren Lake eingelegt werden können. Wegen ihrer antibakteriellen Bestandteile wird der Großen Kapuzinerkresse auch eine im pharmazeutischen Bereich nachgefragte Wirkung zugeschrieben.

Zwergdattelpalme


Die Zwergdattelpalme (Phoenix Roebelenii) ist eine als Zimmerpflanze sehr beliebte Palmenart. Wegen ihrer geringen Wuchshöhe von bis zu ca. 250 Zentimetern ist die Zwergdattelpalme ideal für die Haltung im Wohngebäude oder in Büroräumen geeignet.

Bei der bekannten Kulturform der Zwergdattelpalme findet der Pflanzenfreund normalerweise einstämmige Exemplare der Palme vor. In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet entlang des Mekongs im südöstlichen Asien sind mehrstämmige Wuchsformen dieser Palmenart üblich.

Die ganzjährige Unterbringung der Zwergdattelpalme im Haus ist nicht unbedingt erforderlich. Im Sommer kann die exotische Pflanze auch auf der Terrasse oder auf dem Balkon stehen. Dabei sollte sichergestellt werden, dass die Zwergdattelpalme nicht von jetzt auf gleich dem Sonnenlicht unter freiem Himmel ausgesetzt wird. Wichtig ist, dass sich Phoenix Roebelenii nach und nach an einen sonnigen, oder besser noch halbschattigen, Standort für die Sommermonate gewöhnen kann, wobei ein heller Standort nicht mit praller und brennender Mittagssonne gleichzusetzen ist.

Weil die Zwergdattelpalme – anders als beispielsweise chinesische Hanfpalme, Mazaripalme oder chilenische Honigpalme – keine winterharte Palme ist, benötigt sie zumindest in den kalten Monaten einen Platz zum Überwintern, der hell, ausreichend warm und luftig ist. Bei vielen Palmenfreunden bleibt die Zwergdattelpalme auch ganzjährig auf ihrem Platz im Wohngebäude oder Büroraum stehen. Wichtig hierbei ist ein ausreichend geräumiger Standort, an dem die Palmenblätter ruhig wachsen können, ohne dass im Vorbeigehen ständig die Palmenblätter berührt oder eingeknickt werden.

Während der Wintermonate bei moderaten Temperaturen ist eine sparsame Bewässerung und nur wenig Düngung ausreichend. Bei höheren Temperaturen muss auf eine angemessene Bewässerung geachtet werden, damit sich die Spitzen der fiederblättrigen Palme nicht braun verfärben. Damit sich die Zwergdattelpalme auch in beheizten Wohnräumen wohl fühlt, sollte sie ein– oder zweimal pro Woche mit zimmerwarmem Wasser eingesprüht werden.

Kuechenkraeuter


In der Küche, damals wie heute, werden die Aromen der Küchenkräuter besonders geschätzt. Denn Gewürze und Kräuter verleihen den Speisen den besonderen Pfiff.

Dabei gibt es sehr viele verschiedene Küchenkräuter und Gewürze, die in den alltäglichen Speisen Verwendung finden. Besonders beliebt sind dabei Pflanzen, die frisch auf den Tisch kommen. Denn bestimmte Küchenkräuter können ohne großen Aufwand auf der heimischen Fensterbank gezogen werden. Das hat den Vorteil, dass die Pflanzen frisch geerntet auf den Tisch kommen, ohne dass sie über große Umwege zum Verbraucher gelangen. Auch ist der Hobbykoch sich sicher, dass die krautigen Pflanzen frei von schädlichen Zusatzstoffen und Chemikalien auf dem Teller landen.

Das Aroma der Küchenkräuter, die aus eigener Ernte stammen, verfliegt nicht so rasch. Auf der eigenen Fensterbank herangezogene Basilikum- oder Oregano-Pflanzen sind für den Hobbykoch eine krönende Möglichkeit, um die selbst zubereitete Pizza zu würzen. Neben dem gesunden und pestizidfreiem Wachstum der Küchenkräuter und Gewürze, spielt sicher auch die Psychologie eine Rolle. Selbst wenn kein eigener Garten vorhanden ist, sondern nur eine Fensterbank oder ein Balkon, besteht immer noch die Möglichkeit, Küchenkräuter in Eigenregie heranzuziehen.

Früher waren es die Klostergärten und Bauerngärten, in denen Küchenkräuter und Heilpflanzen heranwuchsen. Heute ist es möglich, dass die aromatischen Pflanzen in die Haushalte und Gärten der breiten Masse an Verbrauchern Einzug gehalten haben. Durch dieses gesteigerte Verbraucherbewusstsein bezüglich der natürlichen Ernährung und der naturbelassenen Aromen, setzen die verschiedenen Küchenkräuter ihren Einzug in immer mehr Küchen als frische Bestandteile der Ernährung fort. Doch nicht nur auf der Fensterbank, sondern auch auf dem Balkon, bieten krautige Pflanzen und Gewürze ein Dufterlebnis. Wer einen Garten hat, kann die verschiedenen Küchenkräuter innerhalb einer Kräuterspirale gekonnt anortnen und termingenau zu entsprechenden Kochevents / Speisen ernten.

Zimmergewaechshaus


Das Zimmergewächshaus bietet dem Hobbygärtner die Möglichkeit, Pflanzen bereits zu Beginn des Jahres, wenn es im Garten noch kalt ist, vorzuziehen.

Pflanzensamen werden im Zimmergewächshaus ausgesät, wenn es im Garten noch kalt ist und dort frostige Temperaturen herrschen. Das Zimmergewächshaus bietet den dortigen Jungpflanzen einen enormen Wachstumsvorsprung. Man muss als Hobbygärtner nicht erst warten, bis es im Garten warm genug ist, um die Pflanzen auszusäen.

Jungpflanzen, die ganz konventionell im Garten heranwachsen, werden oft erst im April oder Mai ausgesät, damit der Hobbygärtner sicher sein kann, dass die kleinen Pflänzchen im Garten nicht den Nachtfrösten ausgesetzt sind. Nachtfrost kann junge Pflanzen im Garten zerstören, so dass die ganze Mühe für den Hobbygärtner umsonst war. Deshalb wird gerne auf das Zimmergewächshaus zurückgegriffen. Unter kontrollierten Bedingungen können hier Samen von frostempfindlichen Pflanzen keimen, die zu diesem Zeitpunkt im winterlichen Garten noch keine Chance auf Wachstum und Überleben gehabt hätten.

Dabei ist das Zimmergewächshaus in mehreren Varianten für den Hobbygärtner verfügbar. Es gibt verschiedene Größen, die sich den individuellen Wünschen des Hobbygärtners und dem vorhandenen Platz auf der heimischen Fensterbank anpassen. Neben den verschiedenen Größen ist es auch möglich, zwischen einem Zimmergewächshaus mit und ohne Beheizung zu wählen. Die Beheizung findet meistens mit Hilfe einer Heizmatte statt, die das Zimmergewächshaus mit einer bestimmten Temperatur ausstattet. Dadurch wird es für den Hobbygärtner möglich, nicht nur heimische Blumen und heimisches Gemüse auf der Fensterbank des Einfamilienhauses bequem vorzuziehen.

Auch exotische Samen haben längst ihren Platz im beheizten Zimmergewächshaus gefunden. Durch ideale Keimtemperaturen findet die Keimung und Anzucht von Palmenarten, die früher eher selten waren in Europa, ideale Bedingungen vor. Aber auch dem Verbraucher vertraute Pflanzen, wie Tomaten und Paprika und diverse Chili-Variationen, werden im Zimmergewächshaus von Hobbygärtnern herangezogen.

Alternative Energien


In Haus und Garten gibt es die Möglichkeit, Alternative Energien zu nutzen. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff der Alternativen oder Erneuerbaren Energie? Hier werden Energiequellen betrachtet, die durch die Nutzung nicht versiegen oder die sich selbst wieder erneuern.

So gesehen sind Alternative Energien für den Haushalt eine ökologisch sinnvolle Möglichkeit, um die Versorgung mit beispielsweise Strom und Wärme sicherzustellen. Denn anders als die herkömmichen Energieformen, bei denen die Energiequelle aufgezehrt wird, versiegen Alternative Energien , zumindest theoretisch, nicht. Das ist auch der Grund dafür, warum ökologisch nachhaltig denkende Menschen ein so großes Interesse an dieser Form der Energien gewonnen haben.

Anders als bei Kohlekraftwerken, bei denen fossile Rohstoffe einfach verbrannt werden, greifen die erneuerbaren Energieformen auf eine nachhaltige Bewirtschaftung mit Energie aus natürlichen und verbleibenden Quellen zurück. Im Bereich Haus und wohnen fühlt man sich wohler damit, wenn Alternative Energien zum Einsatz kommen. Wenn Hausbesitzer die Solarenergie und die durch Windkraft gewonnene Energie betrachtet, wird dem durch eine vom Gesetzgeber festgelegte Einspeisevergütung Rechnung getragen. Alternative Energien sind vom Gesetzgeber erwünscht und werden entsprechend gefördert. Wer sich beispielsweise eine Solaranlage auf dem Dach des eigenen Einfamilienhauses nicht leisten kann, hat die Möglichkeit, einen zinsgünstigen Kredit bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau zu beantragen. Die Verbreitung von regenerativen Energien wird durch Fördermöglichkeiten, wie diese zinsgünstigen Darlehen der KfW, für ökologisch interessierte Hausbesitzer vereinfacht.

Um Alternative Energien zu nutzen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dazu zählen unter anderem Photovoltaikanlagen oder aber auch Kleinwindkraftanlagen, für die ebenfalls eine Einspeisevergütung gezahlt wird. Für welche Alternative sich der Hausbesitzer entscheidet, hängt nicht zuletzt von den eigenen Präferenzen ab.

Sanddorn


Der Sanddorn (Hippophae rhamnoides) gehört zur Familie der Ölweidengewächse. Im Hobbygarten ist der Sanddorn wegen der leuchtend orangen Sanddornbeere sehr beliebt, die für Farbtupfer im herbstlichen und winterlichen Garten sorgt.

Die bis zu sechs Meter hohe Pflanze Sanddorn wird aber nicht nur als Zierpflanze im Garten genutzt. Sie gewinnt auch in der landwirtschaftlichen Nutzung an Bedeutung. Das liegt nicht nur daran, dass der Sanddorn keine hohen Ansprüche an den Boden stellt. Sanddort wächst gerade auch auf nährstoffarmen und sandigen Böden, sogar an Sandstränden. Dies hat der strauchigen Pflanze auch den Beinamen Dünendorn eingebracht. Wegen ihres eher langsamen Wachstums dauert es bis zu acht Jahre, bis es zur Ernte der Sanddornbeeren kommt.

Aber auch wenn keine Strandböden vorhanden sind, gedeiht der Sanddorn normalerweise in der Gartenerde. Wegen der Dornen, die die Pflanze besitzt, sollte der Sanddornstrauch nicht in unmittelbarer Nähe von Kinderspielgeräten im Garten angepflanzt werden. Dabei werden von der Sanddornpflanze sonnige Standorte bevorzugt. Wichtig zu wissen ist auch, dass der Sanddorn wegen seiner reichhaltigen Bewurzelung andere Zierpflanzen verdrängen kann. Dies alles sollte man bei der Standortwahl der Sanddortpflanze unbedingt beachten. Durch Wurzelsperren kann hier frühzeitig Abhilfe geschaffen werden und die Freude an der winterlichen Beerenpracht bleibt für den Hobbygärtner ungetrübt.

Nicht nur im Garten, sondern auch in der Küche, bereitet der Sanddorn durch seinen hohen Vitamin C Gehalt seinen Konsumenten viel Freude. Sanddornsaft oder auch Marmelade aus Sanddorn haben ihre Verbraucher gefunden. Aber auch exotische Verarbeitungsweisen des Beerenobstes wurden bereits getestet, zum Beispiel Fruchtgummis aus Sanddorn und Apel oder Likör mit Sanddorngeschmack. Egal ob der Sanddorn wegen seiner Eignung als Lebensmittel oder wegen der Wirkung als Zierpflanze eingesetzt wird, die vielseitige Pflanze mit den leuchtend orangen Beeren findet zu Recht Beachtung bei vielen Hobbygärtnern.

Weihnachtsdeko


Zu Weihnachten wird der Haushalt mit Weihnachtsdeko festlich geschmückt. Der Phantasie sind dabei (fast) keine Grenzen gesetzt. Bei der Weihnachtsdekoration ist erlaubt, was gefällt.

Auch der Garten wird festlich mit Weihnachtsdeko bedacht. Dabei stehen Lichterketten auf der Beliebtheitsskala weit vorne. Weniger ist oft mehr, denn allzu viel Geblinke und viele bunte Farben durcheinander können die Festtagsstimmung schnell trüben und zum Überdruß führen. Doch wer guten Geschmack und Sinn für Details bei der weihnachtlichen Dekoration des Gartens nicht außer Acht läßt, wird die Weihnachtsdeko im Garten instinktsicher und geschmackvoll umsetzen.

Im Haus werden dreieckige Stimmungsleuchter vor den Fenstern positioniert und adventliche Gestecke mit Kerzen finden ihren Platz auf dem Tisch. Natürlich findet auch der traditionelle Adventskalender, der besonders bei den Kindern beliebt ist, seinen Platz inmitten der Weihnachtsdeko. Sicher ist es möglich, den Adventskalender fertig zu kaufen. Aber es gibt auch Varianten, wo mit viel Liebe zum Detail die einzelnen kleinen Geschenke für jeden Tag vor Weihnachten selbst ausgesucht werden, und im Adventskalender ihren Platz finden.

Auch der Tannenbaumschmuck wird der Weihnachtsdeko zugeordnet. Traditionell werden die Weihnachtsbäume mit bunten Kugeln und Kerzen geschmückt. Selbst gebastelte Strohsterne sind ebenfalls an vielen Tannenbäumen zu Weihnachten vorhanden. Jeder muß für sich selbst entscheiden, ob Kerzen am Weihnachtsbaum elektrisch sein sollen oder ob die Flamme am Tannenbaum real brennen sollte. Wenn kleine Kinder oder Hunde im Haushalt vorhanden sind, geht die Tendenz hin zur elektrischen Tannenbaumbeleuchtung, um die Verletzungsgefahr auszuschließen.

Doch spätestens dann, wenn es um die Frage geht, ob Lametta an den Tannenbaum gehört oder nicht, scheiden sich die Geister in Bezug auf die Weihnachtsdeko. Aber das ist auch gut so, denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und jeder sollte die Weihnachtsdeko so gestalten, dass sie einem selbst und natürlich der Familie gefällt.

Koi Teich


Wasser ist, nicht nur im japanischen Garten, ein wichtiges Gestaltungselement. Ein Koi Teich im Garten, am besten in der Nähe der Terrasse, ist ein Ort, an dem sich der Gartenbesitzer gerne aufhält und entspannt.

Bei der Anlage des Teichs sollte bedacht werden, dass der Koi Teich vorzugsweise im Halbschatten liegt. Er sollte nur kurze Zeit am Tag von der Sonne beschienen werden. Wenn der Koi Teich nur wenig Sonnenbestrahlung abbekommt, dann ist die Algenbildung in diesem Gartenteich geringer. Das Wasser bleibt klarer – was gut ist, denn Koi Karpfen mögen klares Wasser.

Außerdem sollte der Koi Teich eine ausreichende Tiefe aufweisen. Denn die Winter sind nicht nur mild, in besonders kalten Wintern könnte ein zu niedrig ausgehobener Gartenteich bis zum Grund gefrieren. Um dies zu vermeiden, sollte der Koi Teich ausreichend tief sein, circa zwei Meter an der tiefsten Stelle. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dass die Fische den Winter gut überstehen, kann eine Teichheizung nutzen, wobei die Heizkosten für den winterlichen Gartenteich aber nicht zu unterschätzen sind. Solange die Koi Karpfen noch klein sind, kommt auch eine Überwinterung in einem größeren Aquarium im Wohnhaus in Frage.

Zu beachten ist jedoch langfristig, dass man für einen ausgewachsenen Koi eine Menge von circa eintausend Litern Wasser einplanen sollte, die dem Fisch zum Schwimmen im Koi Teich zu Verfügung stehen sollten. Das hört sich erst einmal nach viel Wasser für einen einzelnen Fisch an. Aber in Anbetracht der Größe, die ein ausgewachsener Koi Karpfen erreichen kann, ist das gar nicht viel. Es gibt Kois, die bis zu einem Meter lang werden und ein Alter von mehreren Jahrzehneten erreichen können. Das Erreichen eines hohen Lebensalters setzt allerdings optimale Haltungsbedingungen im Koi Teich voraus. Neben einer hochwertigen Ernährung der Fische, mit allen wichtigen Inhaltsstoffen, sind klares Wasser und eine funktionierende Teichtechnik im Gartenteich wichtig.

Bauerngarten Pflanzen


Damit der Bauerngarten möglichst authentisch wirkt, setzen viel Gartenfreunde Bauerngarten Pflanzen in ihren Bauerngarten. Sie erfreuen sich Jahr für Jahr an der natürlichen Blütenpracht und dem selbst gezogenen Gemüse vor der eigenen Haustür.

Es gibt eine Vielzahl an Bauerngarten Pflanzen. In alter Zeit waren viele Menschen, insbesondere die Bauernfamilien mit ihren Gehöften, noch Selbstversorger. Deshalb wurden viel mehr Pflanzen im eigenen Garten angebaut, als man es aus heutiger Zeit kennt. Die Bauerngarten Pflanzen dienten weniger als Zierde oder als Hobby. Sie hatten die Aufgabe, die Familie des Bauern und dessen Gesinde zu ernähren. Deshalb gab es angebaute Bauerngarten Pflanzen, die zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr heranreiften und den Menschen auf dem Bauernhof als gesunde Nahrung dienten. Man richtete sich bei der Wahl des Gemüses nach dem Ablauf der Jahreszeiten.

Im Bauerngarten gab es Heilpflanzen, die den Bewohnern des Bauernhofs bei mehr oder minder schweren Krankheiten Linderung verschaffen sollten. Zu den altbekannten Heilpflanzen im Bauerngarten gehören Bauerngarten Pflanzen wie Kamille, Fenchel, Salbei oder Minze. Auch Gewürzpflanzen wie Liebstöckl und Basilikum gehören zu den Bauerngarten Pflanzen, die man verwendete, damit die Speisen bekömmlich wurden und den Gartenbesitzern schmeckten.

Die Blumen im Bauerngarten hatten nicht nur den Zweck, im Garten oder als Schmuck für Hochzeitskleider gut auszusehen und in der Vase als Schnittblume zu dienen. Vielmehr waren auch viele Bauerngarten Pflanzen, die eine hübsche Blüte aufweisen, eine Funktion als Heilpflanze. Dies ist zum Beispiel beim Sonnenhut oder bei der Kamille, dem Johanniskraut und der Ringelblume der Fall.

Vor allen Dinge hat Gemüse im Bauerngarten eine lange Tradition. Diese Bauerngarten Pflanzen dienen unmittelbar der Ernährung. Nicht nur frisch wird Gemüse aus dem Bauerngarten verzehrt, sondern hat das ganze Jahr über Saison. In Form einer Gemüsemiete oder im Keller oder in sonstigen Lagerräumen des Bauernhofes wurde das Gemüse aus dem Bauerngarten eingelagert, damit auch im Winter eine gesunde Ernährung sichergestelt war.

Wohnraum Beduftung


Die Wohnraum Beduftung ist eine Möglichkeit, um dem Eigenheim eine besondere Note zu verleihen und Behaglichkeit in den Wohnräumen zu fördern. Dabei sollte einiges beachtet werden, damit ein optimales Ergebnis beim Umgang mit dem Raumduft gewährleistet wird.

Nicht immer ist es selbstverständlich, dass in einem Wohnraum ein optimaler Raumdurft vorhanden ist. Beispielsweise kann das Haus oder die Wohnung eine ungünstige Lage an einer viel befahrenen Straße haben. Wenn dort das Fenster geöffnet wird, kommen keine Gerüche in das Zimmer, die der Wohnraum Beduftung förderlich sind. Aber hier kann Abhilfe geschaffen werden.

Damit in einem Wohnraum ein angenehmer Raumduft entsteht, gibt es verschiedenste Möglichkeiten der Wohnraum Beduftung. Es gibt Schalen mit getrockneten Blüten, die noch immer einen Duft verströmen, wie er wohl zu Lebzeiten der Blumen bestand. Diese Potpourris müssen von Zeit zu Zeit nachgefüllt werden, damit der Raumduft in derselben Intensität bestehen bleibt. Aber nicht nur die Schalen mit duftenden Blütenblättern sind geeignet, um einen Wohnraum zu beduften. Eine weitere Alternative stellen Räucherstäbchen dar, die entzündet werden und dann einen meist intensiven Geruch verströmen, der von manchen Menschen als angenehme Wohnraum Beduftung wahrgenommen wird. Darüber hinaus gibt es noch Duftsteine, die mit ätherischen Ölen benetzt werden, und die nach und nach den Duft, mit dem sie beträufelt wurden, an die Umgebung abgeben. Dann gibt es noch die Option, einen Raum mittels Zimmerspringbrunnen, in den Duftsubstanzen gelöst sind, zu beduften.

Als weitere Alternative der Wohnraum Beduftung kommen Duftkerzen in Frage. Dort ist im Wachs bereits eine aromatisch duftende Substanz vorhanden, die für einen (mehr oder weniger) dezenten Raumduft sorgt. Bei Duftlampen ist es einfacher, die Duftintensität zu regulieren. Hier wird eine Wasserschale erhitzt, unter der sich eine Lampe befindet. Die Menge des Duftöls im Wasser kann dort variiert werden. Bei allen Varianten der Wohnraum Beduftung ist auf die gesundheitliche Verträglichkeit zu achten.

Wasser als Gestaltungselement


Der Garten besteht nicht nur aus Erde und Pflanzen. Der Hobbygärtner weiß, daß auch Wasser als Gestaltungselement im Garten eine Rolle spielt. Dies kann in Form eines Bachlaufs, oder auch als Gartenteich umgesetzt werden.

Das Wasser als Gestaltungselement im Garten verleiht der Behausung, und dem darumliegenden Garten eine lebendige Note. Wasser fliesst und ist beständig in Bewegung. Ein Bachlauf im Garten kann an der Terrasse vorbeiplätschern und dort für Auflockerung inmitten der Terrassensteine und der eher konservativen Planung des Szenarios sorgen.

Besonders interessant wird Wasser als Gestaltungselement im Garten, wenn ein Teich eingerichtet werden soll. Der Teich im Garten kann als Schwimmteich angelegt werden, und dient den Bewohnern des Hauses als Freizeitobjekt, wenn sie im Sommer das Gewässer zum Baden und zum Schwimmen nutzen möchten. Dabei ist ein nicht unerheblicher Planungsaufwand erforderlich, denn der Schwimmeich soll nicht versanden, und er muss gepflegt werden. Natürlich ist der Schwimmteich nicht die einzige Option, wenn das Wasser als Gestaltungselement für den Garten vom Hobbygärtner entdeckt wird.

Der Teich, dem das Wasser als Gestaltungselement zugrunde liegt, kann auch als Fischteich angelegt werden. Der Fischteich im Garten ist Heimat für Pflanzen, wie beispielsweise Seerose oder Lotuspflanze. Außerdem bietet der Fischteich vielen Tieren einen Lebensraum. Es liegt im Interesse des Hobbygärtners, welche Fische im Gartenteich angesiedelt werden sollen. Hier gibt es die unterschiedlichsten Vorstellungen: Es gibt Hobbygärtner, die einen Gartenteich bevorzugen, in dem vorwiegend Pflanzen beheimatet sind, und der eher wenig Pflegeaufwand verursacht. Und es gibt Gartenfreunde, die Wasser als Gestaltungselement für den Garten so begreifen, dass möglichst viele gesunde Fische im Gartenteich beheimatet sein sollen. So gesehen dient der Gartenteich sowohl dem manchmal teuren Koi, als auch den weitverbreiteten Goldfischen, als Heimat. Dies obliegt den Vorlieben des Gartenbesitzers.

Japanischer Garten


Wenn es um Individualität geht bei der Gartengestaltung, dann haben besondere Varianten des Gartens die Nase vorn. Zu diesen eher außergewöhnlichen Gartenvariationen zählt auch ein Japanischer Garten mit seinen individuellen Gestaltungsmerkmalen.

Ein Japanischer Garten unterscheidet sich in manchen Komponenten vom Garten, wie wir ihn in Nordwesteuropa kennen. Bestimmte Pflanzen dominieren diesen Garten. So hat ein Japanischer Garten pflanzliche Bewohner, die in Europa erst seit einiger Zeit Einzug gehalten haben. Dazu zählt der Bambus, der durch seine immergrünen und winterharten Blätter Leben in den Japangarten bringt, auch im Winter, wenn viele Laubbäume die Blätter abgeworfen haben. Als weitere Pflanzen für den Japangarten kommen Kiefern in Frage, denn ein Japanischer Garten lebt von seiner Individualität, den ihm diese eigenwilligen und dennoch / oder gerade deswegen schönen Nadelgehölze verleihen. Als weitere Pflanzen für den Japangarten kommen Azaleen, Kirschbäume oder Kamelien, die hierzulande nicht winterfest sind und deshalb besser als Kübelpflanze in den Japanischen Garten eingebettet werden sollten, in Betracht. Die Entscheidung liegt hier beim Hobbygärtner: Will man alle Pflanzen fest einpflanzen? Oder sind mobile Kübelpflanzen als Gestaltungselement erwünscht, wenn ein Japanischer Garten mit Leben gefüllt wird?

Eine weitere Pflanzvariante sind die Garten Bonsai Pflanzen, die als Miniaturausgabe im Japangarten ihren Platz finden. Das ist Geschmackssache, jeder Hobbygärtner entscheidet selbst, ob er Bonsai oder natürlich gewachsene Pflanzen – oder eine Mischung daraus – in seinem Garten anpflanzen möchte.

Der Garten im japanischen Stil strahlt Ruhe aus. Meistens ist ein Japanischer Garten mit einem Wasserlauf oder einem Teich ausgestattet. Besonders zu erwähnen ist der Koi Teich, der sich in Japan großer Beliebtheit erfreut und auch in Europa bereits viele Fans gefunden hat. Wenn sich der Hobbygärtner nach einem arbeitsreichen Tag erholen möchte, setzt er sich auf die Terrasse, in Blickweite zum Koi Teich – und entspannt sich.

Bauerngarten


Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, einen Garten individuell zu gestalten. Der Bauerngarten ist eine beliebte Gestaltungsalternative für traditionsbewusste und dennoch moderne Hobbygärtner.

Um einen Bauerngarten anzulegen braucht man nicht unbedingt viel Platz im Garten, denn ein Bauerngarten kann ( – muss aber nicht – ) auch auf einer kleineren Fläche angelegt werden. Als Grenze des Bauerngartens dienen meistens ein nostalgischer Holzzaun oder eine immergrüne Buchsbaumhecke.

Der Bauerngarten ist gekennzeichnet durch klare Formen. Die Wege dort verlaufen rechtwinklig und einzelne Beete eines größeren Bauerngartens sind symmetrisch angeordnet. Früher diente der Bauerngarten dem Zweck, eine größere Bauersfamilie und deren Mitarbeiter zu ernähren. Deshalb befanden sich im bäuerlichen Garten verschiedenste Gemüsesorten, Kräuter zum Würzen der Speisen und Heilpflanzen, die als Hausmittel gegen unterschiedliche Krankheiten halfen. Außerdem gehören Blumen in den Bauerngarten.

Die Blumen im Bauerngarten hatten nicht nur den Zweck, gut auszusehen und in der bäuerlichen Vase zu landen. Bei den Sonnenblumen konnen die Kerne verzehrt werden. Die gelben und orangen Ringelblumen wurden als Schnittblumen, genauso wie als Zutat für selbst gemachte Hautcremes, verwendet. Aus Kamillenblüten und den getrockneten Blättern der Pfefferminze wurden gesunde Tees für die langen Winterabende gekocht. Kapuzinerkresse machte sich nicht nur gut als rankende Blühpflanze am Zaun des Bauerngartens, vielmehr waren auch die leuchtenden Blüten eßbar.

Welche Gemüsesorten in den Bauerngarten gepflanzt werden, sollte man davon abhängig machen, was die eigene Familie gerne ißt. Denn es gibt kaum Gemüsepflanzen, die nicht in den Bauerngarten passen. Wichtig ist grundsätzlich, dass man die Pflanzen im Garten so anordnet, dass sie sich gegenseitig im Wachstum fördern und nicht hemmen. Als Mischkulturpartner für Bohnen kommen beispielsweise Kartoffeln oder Salat in Frage, während Zwiebeln oder Erbsen weniger geeignet sind.

Mangold


Die Gemüsepflanze Mangold gehört zu den zeitlosen Gemüsesorten, wie man sie bereits vor vielen Jahren in alten Bauerngärten anbaute. Als Kulturform der Rübe werden aber nicht die Pflanzenteile, die im Boden heranwachsen, verzehrt. Vielmehr zählen bei Mangold Stiele und Blätter zu den verzehrbaren Pflanzenbestandteilen. Verschiedene Züchtungen haben Mangold mit bunten Stielen, zum Beispiel rot oder gelb, hervorgebracht. Außerdem wird unterschieden zwischen Blattmangold und Stielmangold.

Die zweijährige Mangoldpflanze enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, die sie so begehrt machen. Die Pflanzen können im Zimmergewächshaus vorgezogen, und im Mai in den Garten ausgepflanzt werden. Eine reichliche Wässerung und Düngung – am besten mit Kompost – ist nötig. Erntezeit ist im Juni, Juli und August. Weil Mangold aber auch Oxalsäure enthält, sollte das Gemüse nicht roh, sondern nur in gekochtem – und damit säurereduziertem – Zustand verzehrt werden. Die noch jungen Blätter der Mangoldpflanze, die eine Größe von weniger als fünfzehn, höchstens zwanzig, Zentimetern aufweisen, sind am zartesten und damit am ehesten zum Verzehr geeignet. Dies sollte man bei der Ernte des Gemüses beachten.

Verschiedenste Rezepte sorgen dafür, dass Mangold als Gemüse einen festen Platz in der Küche erobert hat. Von bodenständig bis raffiniert gibt es verschiedenste Rezeptideen, in denen Mangold vorkommt. Dabei sind der eigenen Phantasie keine Grenzen gesetzt. Das Mangoldgemüse dient beispielsweise als Beilage zu Fischgerichten. Ebenso gibt es die Möglichkeit, Mangold und Käse als Füllung für Ravioli zu nutzen. Auch im Auflauf mit Fleisch und Nudeln macht sich die Mangoldpflanze gut. Wer es besonders rustikal mag, kann Mangold blanchieren und danach mit Zwiebeln und Speck in Butter anbrutzeln. Gewürzt mit einer Prise Salz, wird daraus innerhalb kürzester Zeit eine nicht alltägliche Gemüsebeilage zu Steak und Bratkartoffeln.

Zucchini


Hobbygärtner und Hobbyköche wissen dieses Gemüse zunehmend zu schätzen: Zucchini ist aus den Gärten und aus der Küche nicht mehr wegzudenken.

Die Zucchini Pflanze mag einen gut gedüngten – vorzugsweise lockeren – Boden und braucht eine ausreichende Bewässerung. Die Zugehörigkeit zur Familie der Kürbisgewächse, oder auch der Curcurbitaceae, wie der Lateiner sagen würde, ist unübersehbar. Die Pflanzen sind wärmeliebend und gedeihen auch gut auf dem Kompost, genauso wie Kürbisse.

Wer Zucchini anbauen möchte, kann die Pflanze im Frühbeet oder auf der Fensterbank vorziehen. Das hat den Vorteil, dass ab ungefähr Anfang oder Mitte Mai bereits die gut entwickelte Pflanze ins Gemüsebeet gepflanzt werden kann. Das Beet sollte einen gut aufgelockerten und vorgedüngten Boden besitzen. Ein Zucchini benötigt eineinhalb bis zwei Quadratmeter Platz im Garten, damit die Pflanze sich gut entfalten kann. Die Früchte schmecken am besten, wenn sie nicht voll ausgewachsen, sondern mit einer Größe von bis zu zwanzig Zentimetern, geerntet werden. Die Ernte der Zucchini Früchte ist in der Regel über mehrere Wochen möglich, denn eine Zucchini Pflanze produziert viele Früchte, die nach und nach heranreifen.

Es gibt diverse Rezepte, die Zucchini enthalten. Beliebt sind gefüllte Zucchini, zum Beispiel mit Hackfleisch. Ebenso gibt es verschiedene Salatrezepte, in denen die Zucchinifrucht enthalten ist. Zucchini ist roh oder gegart eine Delikatesse. Besonders wenn es sich um selbst gezogenes Gemüse aus dem eigenen Garten handelt. Der Hobbygärtner hat ein Erfolgserlebnis, wenn die Zucchinifrüchte geerntet, und zum Verzehr aufgetischt werden. Als weitere Delikatesse gelten Zucchinisuppe, Salat mit rohen Zutaten der Zucchini Frucht oder Nudelpfanne mit Zucchini, Sahnesauce und Käse. Ganz egal, für welche Zubereitungsart sich der Hobbygärtner entscheidet – wichtig ist, dass die Gemüse Pflanzen aus dem eigenen Garten gut schmecken.

Exotische Samen


Egal ob auf der Fensterbank oder auf derTerasse – exotische Pflanzen erfreuen sich großer Beliebtheit. Damit diese Pfanzen wachsen können, werden exotische Samen benötigt.

Der Hobbygärtner kauft nicht nur exotische Pflanzen aus der Gärtnerei oder aus dem Baumarkt, wo vermehrt die unterschiedlichsten Pflanzenraritäten angeboten werden. Viel spannender ist es, diese nicht ganz alltäglichen Pflanzen selbst heranzuziehen. Hierfür wird der exotische Samen benötigt, der aus verschiedensten Quellen bezogen werden kann.

Um exotische Samen erfolgreich zu erwerben, sollte man sich darüber im klaren sein, dass es sich nicht um totes, sondern um lebendiges Material handelt. Die Samen der exotischen Pflanzen dürfen nicht zu lange lagern, damit sie nicht die Keimfähigkeit einbüßen. Vorzugsweise wird der exotische Samen einer exotischen Pflanze aus unmittelbarer Nähe entnommen. Dadurch entfallen lange Transportwege und Zeiten langer Lagerung. Bei einigen Pflanzen ist diese Vorgehensweise durchaus möglich. Denn es gibt bereits einige Besitzer von exotischen Pflanzen wie Chili oder Palme.

Aber nicht jeder Pflanzenfreund kennt Menschen, die in seiner Nähe wohnen und bereits die exotischen Pflanzen besitzen, die dem eigenen Pflanzenportfolio fehlen. Um doch noch exotische Samen zu finden, bleibt der Gang in den gut sortierten Gartenfachhandel. Eine weitere Alternative ist das Online-Shopping in auf exotische Samen und Pflanzen spezialisierte Garten-Shops im Internet. Die Auswahl in diesen Shops ist oftmals beeindruckend. Gartenfreunde und Pflanzenfans können dort unabhängig von Ladenöffnungszeiten stöbern, und sich über verschiedenste exotische Samen informieren.

Wichtig ist, dass exotische Samen artgerecht auf die Keimung vorbereitet werden. Viele Online-Shops liefern hierfür eine Anleitung, damit bei der Aufzucht der exotischen Pflanzen alles glatt geht. Insbesondere ist bei einigen Samen zu beachten, dass eine Mindestkeimtemperatur eingehalten wird, oder dass einige exotische Samen vor dem Auspflanzen vorkeimen sollten.

Rose


Die Rose gehört zu den beliebten Blumen im Garten, die schon seit mehreren Jahrhunderten von Hobbygärtnern mit Begeisterung kultiviert wird. Bereits vor ungefähr zweitausend Jahren war die Rose im alten Griechenland und bei den Römern als buntblühende Zierpflanze bekannt und beliebt.

Aber nicht nur damals, auch heute hat die Rose viele begeisterte Anhänger, die verschiedene Rosensorten in ihrem Ziergarten heranwachsen lassen. Die „Königin der Blumen“, wie die Pflanze auch manchmal genannt wird, mag kalkhaltigen Boden und einen vorzugsweise sonnigen Standort. Dabei gibt es auch einige Rosensorten, die den Halbschatten tolerieren. Damit die Rosenpflanze von Schädlingen, wie den Blattläusen, verschont bleibt, bietet sich eine Nachbarschaftsbepflanzung mit Lavendel an, die zumindestens einige Blattlausarten von der Rose fernhalten soll.

Die verschiedenen Arten der Rose, immerhin fast zweihundertfünfzig, erfüllen unterschiedliche Funktionen im Hobbygarten: So gibt es Rosen, die hervorragend als Bodendecker geeignet sind. Sie verhindern, dass der Boden austrocknet und halten Unkrautbewuchs fern. Andere Rosenarten sind nicht so sehr an den Gartenboden gebunden. Kletterrosen schwingen sich auf in schwindelerregende Höhen und beranken Hauswände, Tore und Mauern. Es gibt Rosen, die nur einmal im Jahr blühen und es gibt öfter blühende Arten der Rose.

Als Schnittrose für die eigene Vase ist fast jede Rose geeignet. Der blumige Duft der Rose holt einen Hauch von Sommer ins Haus. Das hat auch die Parfümindustrie bereits seit langer Zeit für sich entdeckt, was sich in der Gewinnung von teurem Rosenöl für Parüms äußert. Aber nicht nur in Parfüms, sondern auch in der Genussmittelindustrie hat die Rose Bedeutung. Beispielsweise ist auch im Marzipan Rosenwasser enthalten.

Auch die Früchte der Rose werden vom Menschen verwertet. Die Hagebutten können als Hagebuttenmarmelade Verwendung finden. Ebenso dienen die Hagebutten als Früchte der Rose vielen Tieren als Nahrung im Winter.

Kuerbis


Der Kürbis gehört zu den Pflanzen im herbstlichen Garten, den viele Menschen bereits aus ihrer Kindheit kennen. Im Sommer und Herbst Herbstgarten bot der reife Kürbis auf dem Komposthaufen oder im Beet einen prächtigen Anblick.

Dabei ist Kürbis nicht gleich Kürbis. Der Hobbygärtner hat große Auswahl, wenn für den heimischen Gemüsegarten eine Kürbissorte ausgesucht werden soll. Im gut sortieren Samenhandel gibt es bereits über 600 verschiedene Kürbissorten, die mehr oder weniger bekannt sind. In der Regel beschränken sich die meisten Gartenbesitzer auf einige wenige bekannte Sorten. So ist beispielsweise der Gartenkürbis oder der Riesenkürbis besonders oft anzutreffen. Der Anbau der Kürbispflanze reicht in eine ferne Vergangenheit zurück. Bereits vor ca. 10.000 Jahren wurde der Kürbis in verschiedenen Regionen Amerikas von den Ureinwohnern kultiviert.

Der auf dem Komposthaufen angepflanzte Kürbis bietet dem Kopost durch seine großen Blätter Schatten, und verhindert dadurch das Austrocknen der Kompostmasse. Der Mensch dagegen nutzt den Kürbis zu verschiedensten Zwecken. Kinder schnitzen, speziell aus dem Riesenkürbis, Schmuck für die Halloween-Party. Der Kürbis wird hierzu ausgehölt und in die äußere Hülle der Pflanze werden schaurige Gesichtszüge hineingeschnitzt. Wenn es dann dunkel wird und man eine Kerze in die Kürbisfrucht stellt, ist die gruselige Arbeit vollbracht und die Party kann beginnen. Ebenfalls der Dekoration dienen die vielen unterschiedlichen Zierkürbisse.

Aber in erster Linie kennt man den Kürbis als Gemüse, das in unterschiedlichsten Variationen eine Delikatesse ist. Beispielsweise wird der Kürbis süß-sauer eingelegt, und ist dadurch als Beilage zu Hauptgerichten noch viele Monate haltbar. Die Kürbissamen können zu Kürbiskernöl verarbeitet werden. Darüber hinaus gibt es verschiedene Marmeladen und Gelees, wo der Kürbis als Zutat enthalten ist. Außerdem ist der Kürbis als Hauptgericht, zum Beispiel in Verbindung mit Kartoffeln und Hackfleisch, sehr beliebt.

Der Garten im Herbst


Der Garten im Herbst erblüht in seiner vollen Pracht und lädt zur Ernte der Früchte ein, die der Hobbygärtner im Frühjahr und Sommer angepflanzt hat.

Doch der Garten im Herbst ist nicht nur ein Sinnbild für die Ernte der Früchte im herbstlichen Garten. Vielmehr gibt es auch unzählige blühenden Pflanzen im Herbstgarten, die dieser Jahreszeit einen besonderen Reiz verleihen. Viele im Herbst blühenden Stauden bringen Farbe in den Herbstgarten. Dazu zählen zum Beispiel die Herbstastern. Mit ihren bunten Blüten bringen diese Stauden Abwechslung ins herbstliche Blumenbeet des Gartens. Aber auch die Sonnenblume mit ihren strahlend gelben Blüten blüht bis tief in den Herbst hinein. Inwischen gibt es Züchtungen der Sonnenblume, die in rostroten oder weinroten Farbschattierungen den ganzen Herbst über im Garten blüht. Als weitere Stauden im herbstlichen Hobbygarten trifft man auch auf die Staudenpflanzen Sonnenbraut oder Mädchenauge.

Damit der Garten nicht nur im Herbst in voller Blüte steht ist es wichtig, schon an das nächste Gartenjahr zu denken. Denn schließlich möchte der Hobbygärtner auch im nächsten Frühjahr wieder viele bunte Blumen in seinem Garten blühen sehen. Bevor der erste Frost Einzug hält, müssen Blumenzwiebeln im Beet verbuddelt werden. Das Vergraben von Blumenzwiebeln gehört zu den typischen Arbeiten im herbstlichen Garten. Zwiebeln von Tulpen, Narzissen von Schneeglöckchen und Krokus werden verbuddelt. Kübelpflanzen, die nicht winterhart sind, werden aus dem Garten geholt und an ihren Standort für die frostfreie Überwinterung gebracht. Dies ist bei vielen exotischen Pflanzen, zum Beispiel Bananenstauden oder vielen Palmenarten, der Fall. Wer den Garten im Frühjahr noch nicht ausreichend belüftet hat, kann dies mit Hilfe des Vertikutierers noch im Herbst nachholen.

Irgendwann ist es dann soweit, und der Garten im Herbst ist bereit, um den Winter zu empfangen. Doch der Winter stellt nur eine kurze Ruhephase dar, bevor im Frühjahr neues Leben im Garten erwacht.

Ernte


Das Gartenjahr nimmt seinen Lauf und neigt sich dem Ende zu. Im Herbst können die Früchte, die im Laufe des Jahres ausgesät wurden oder heranreiften, geerntet werden. Die Ernte ist der Höhepunkt im Gartenjahr.

Dabei kommt dem Hobbygärtner zugute, dass die Früchte im Garten zu verschiedenen Zeitpunkten reif für die Ernte sind. Während Erdbeeren beispielsweise bereits im Juni ihren Zeitpunkt der Reife und Ernte erlangt haben, brauchen Himbeeren und Kirschen etwas länger, bis sie für die Ernte bestimmt sind.

Darüber hinaus gibt es Pflanzen im Garten, die über einen langen Zeitraum hinweg geerntet werden können. Hierzu zählt beispielsweise der Schnittsalat, der über mehrere Monate hinweg dem Gartenbesitzer reiche Erträge bescheren kann. Es wird nur soviel geerntet, wie auch zeitnah verzehrt werden kann. Neben dem Schnittsalat stehen auch verschiedene Pflanzen, wie zum Beispiel Zucchini, über einen längeren Zeitraum für die Ernte bereit. Die Zucchinifrüchte wachsen über einen längeren Zeitraum nach, und können über Wochen hinweg vom Gartenbesitzer für verschiedenste delikate Gerichte geerntet werden.

Wichtig ist die Auswahl von Pflanzen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten geerntet werden, und die zu den Ernährungsgewohnheiten der Gartenbesitzer passen. Dann ist die Ernte ein Kinderspiel und wird zum Highlight im Gartenjahr. Der Hobbygärtner denkt vielleicht zurück an die vielen Arbeiten im Garten, die erforderlich waren, um eine reiche Ernte zu gewährleisten. Doch wenn der Gartenfreund die reifen Erträge der Ernte vor sich sieht, sind alle Mühen vergessen, die im Frühjahr und Sommer vorangegangen sind. Es wird kein Gedanke mehr verschwendet an das Zupfen von Unkraut, das Absammeln von Schnecken, oder das Verscheuchen von Vögeln, die es auf Erdbeeren oder Kirschen abgesehen hatten.

Doch bei aller Freude über eine reiche Ernte sollte man nicht vergessen, dass auch eine ordentliche Lagerung und Verarbeitung der Früchte aus dem eigenen Garten wichtig ist.

Heizen mit Holz


In Zeiten steigender Energiekosten sehen sich immer mehr Menschen nach Alternativen um. Heizen mit Holz ist eine gute Möglichkeit, um die Kosten für die Heizung effektiv zu senken.

Wer das Heizen mit Holz ernsthaft in Betracht zieht, hat sicher bereits einen Kamin oder einen Kaminofen in seinem Haushalt installiert. Meistens findet dieser Kamin oder Kaminofen seinen Platz in der Wohnstube. Nur in wenigen Haushalten hat der Kaminofen den Platz in der Küche, wo er als zusätzlich Möglichkeit dient, um Speisen aufzuwärmen. Die Preise für Öl und Gas steigen, so dass Verbraucher sich nach realistischen Alternativen umschauen. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Das Heizen mit Holz gewinnt an Bedeutung.

Mal ganz abgesehen vom Kostenfaktor, strahlt ein Kamin oder Kaminofen eine behagliche Wärme aus. Heizen mit Holz kommt nicht nur aus Kostengründen in Frage. Vielmehr spielt auch die Gemütlichkeit eine große Rolle. Wenn sich die Hausbesitzer in ihrem Haus nach einem langen Arbeitstag entspannen wollen, dann ist das behagliche Verweilen am Kamin oder am Kaminofen eine wichtige Option.

Damit die Wärmeleitfähigkeit des Kaminofens gewährleistet ist, wird der Kaminofen vorzugsweise aus Gusseisen oder aus Stahlblech angefertigt. Falls im Haushalt noch kein Kamin oder Kaminofen vorhanden ist, dann sollte der Hausbesitzer sich über eine Nachrüstung Gedanken machen, die langfristig Kosten einsparen hilft und für mehr Gemütlichkeit im Haushalt sorgt.

Besonders gut für Kaminofen und Kamin sind die Holzarten Buche oder Eiche geeignet, weil sie besonders viel Wärme freisetzen. Wer einen Raummeter hochwertiges Holz verheizt, kann dadurch ungefähr 200 Liter Heizöl damit einsparen. Aber es kommt noch besser: Der wasserführende Kaminofen stellt eine Möglichkeit dar, das Heizen mit Holz noch effektiver zu gestalten: Ein wasserführender Kaminofen kann durch seine spezielle Heiztechnik sämtliche Räume beheizen.

Gartensauna


Der Garten dient vielen Hausbesitzern als Ort der Ruhe und Erholung. Dies kann unterstützt werden durch Besonderheiten, die nicht in jedem Garten anztutreffen sind: Hierzu zählt beispielsweise die Gartensauna.

Die Gartensauna ist für den Gartenfreund ein Ort der Ruhe und Entspannung. Nach einem langen Arbeitstag kann der Haus- und Gartenfreund den Streß eines langen Arbeitstages hinter sich lasen und den Feierabend in der Gartensauna so richtig geniessen.

Die Sauna im Garten ist eigentlich das Spiegelbild der Sauna im Wohnhaus. Dabei hat die Sauna im Garten den Vorteil, dass die teure Wohnfläche des Hauses nicht für den Bau der Sauna beansprucht wird. So bleibt dem Hausbesitzer die Möglichkeit, das Saunabad im eigenen Garten zu geniessen. Das Saunabaden im Garten hat nicht nur etwas mit Kostenbewußtsein, sondern auch mit Naturverbundenheit zu tun. Auch in Skandinavien gibt es seit langer Zeit die Gartensauna. Dort hat das Saunieren eine lange Tradition. Die Menschen dort schätzen es seit alters her, in der Sauna im Garten oder auf dem Freizeitgrundstück zu baden, und sich dann in den Seen dort abzukühlen.

Natürlich hat nicht jeder Besitzer einer Gartensauna auch einen eigenen See vor der eigenen Haustür, um sich nach dem Gang in die Sauna abzukühlen. Aber das gehört auch nicht zum Standard, wenn man in Deutschland eine Sauna im eigenen Garten aufbaut. Vielmehr ist es der Reiz des Besonderen. Viele Menschen haben in ihrem Garten ein Gartenhaus stehen, einen Swimmingpool aufgebaut oder den kleinen Gartenteich mit Goldfischen darin angelegt. Die Gartensauna ist etwas, was nicht jeder hat. Aber unabhängig von der Exklusivität, die der Besitz einer Sauna im Garten bietet, ist der Besuch in der Gartensauna gut für den Kreislauf und bietet einen hohen Entspannungsfaktor. Deshalb gibt es immer mehr Gartenbesitzer, die auf ihre Gartensauna und die dortigen Saunagänge inmitten der Natur schwören.

Bohnen


Es gibt einige Pflanzen im Garten, die leicht anzubauen sind und auch dem unerfahrenen Hobbygärtner auf Anhieb gute Erfolge beschehren. Hierzu gehören auch die Bohnen, die zu den eher einfach anzubauenden Gemüsearten zählen.

Viele Grundschüler kennen die Bohnen bereits aus dem Sachkundeunterricht. In den Grundschulen ist es ein beliebtes und zugleich sinnvolles Experiment, daß Kinder Bohnensamen einpflanzen, um die Keimung und dann das vergleichsweise schnelle Wachstum der Bohnen im Blumentopf zu beobachten. Kinder werden auf diese Art und Weise an das naturnahe Gärtnern spielerisch herangeführt. Aber nicht nur in der Grundschule und im Sachkundeunterricht erfüllen die Bohnen ihren Zweck. Im Gemüsegarten sind die Bohnen als Nährstofflieferant für die Familie ein wichtiger Bestandteil für die Speisekarte.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Bohnen im Garten als Gemüse anzubauen. Besonders einfach ist die Anbauweise im Horst. Hierbei werden die Bohnensamen zwei oder drei Zentimeter tief in der Erde vergraben. Wichtig ist, dass pro anzulegendem Horst drei bis fünf Bohnensamen in der Erde eingearbeitet werden. Die einzelnen Horste der Bohnen sollten dabei einen Abstand von circa zwanzig Zentimetern nicht unterschreiten, damit sich die Pflanzen nach allen Seiten ausreichend ausdehnen können. Wenn die Bohnenpflanzen dann aufgehen und in die Höhe spriessen, sollten sie angehäufelt werden.

Irgendwann ist es dann soweit: Die Bohnen sind reif und können geerntet werden. Wichtig ist, dass die Bohnen wegen der darin enthaltenen Giftstoffe nicht roh verzehrt werden. Diese sogenannten Lektine werden durch das Kochen der Bohnen zerstört. Durch die Hitzeeinwirkung des Kocens wird die Hülsenfrucht für den Menschen geniessbar. Besonders gefragt sind Bohnen als Gemüsebeilage, zum Beispiel als Bohnen ummantelt mit Speck oder als süßsaurer Bohnensalat mit Essig und Zwiebeln. Auch als Bohnensuppe oder Bohneneintopf sind die Bohnen als Gemüse sehr beliebt. Das schleswig-holsteinische Gericht Birnen, Bohnen und Speck greift ebenfalls auf die Bohnen zurück.

Wintergarten


Der Wintergarten ist ein Bindeglied zwischen Haus und Garten. Durch den Wintergarten gewinnt das Haus mehr Raum. Pflanzen, die nicht für die ganzjährige Haltung im Garten geeignet sind, können dort ihren Platz finden.

Das ist zunächst einmal sehr praktisch. Denn durch den Wintergarten erhält ein Wohnhaus mehr Fläche, die von den Bewohnern genutzt werden kann. Es besteht zum Beispiel die Möglicheit, Kübelpflanzen im Wintergarten während der kalten Monate unterzubringen. Dabei sollte der Wintergarten niedrige, frostfreie Temperaturen gewährleisten, und ausreichend Helligkeit aufweisen. Durch die vielen Fensterelemente ist das Kriterium der Helligkeit in der Regel gegeben. Die meisten Wintergärten werden beheizt, wenn die kalte Jahreszeit heranrückt. Dadurch wird sichergestellt, dass durch den Wintergarten keine eiskalte Luft in das Haus zieht. Baustoffe für den Wintergarten sind Glas, Holz oder Aluminium. Für welche Ausgestaltungsform sich der Hausbesitzer entscheidet, bleibt seinem eigenem Geschmack überlassen.

Wichtig ist, dass der Wintergarten über eine gute Dämmung / Abdichtung verfügt. Dadurch wird sichergestellt, dass kein Frost in die Erweiterung des Hauses eindringen kann. Selbst an kalten Herbsttagen bietet der Wintergarten noch wohlige Wärme für die Bewohner des Hauses. Im frostfreien Wintergarten können Pflanzen, die für die Minusgrade des westeuropäischen Winters nicht geeignet sind, gut untergebracht werden. Das ist beispielsweise bei vielen Palmenarten oder Bananenstauden der Fall. Im Sommer, wenn die Sonne für hohe Temperaturen sorgt, stehen diese Pflanzen auf der Terrasse. Im Winter besiedeln sie den Wintergarten. Dort sorgen sie für ein tropisches Flair im Wintergarten, auch wenn draußen im Garten bereits Minusgrade herrschen. Im Sommer dagegen ist es empfehlenswert, eine Deckenklappe im Wintergarten zur Belüftung zu öffnen. Dadurch wird ein angnehmes Raumklima sichergestellt, in dem sich menschliche und pflanzliche Bewohner wohlfühlen.

Primeln


Die Primeln, aus dem Lateinischen von Primula, gehören zur Gattung der Primelgewächse. Die bunt blühenden und duftenden Blumen erfreuen Pflanzenfreunde bereits im Januar mit ihren bunten Blüten.

Auf der Fensterbank ist die Primel, manchmal noch bevor der Weihnachtsbaum aus dem Vorjahr seinen Platz im Wohnzimer geräumt hat, zu erblicken. Mit den Primeln beginnt das neue Jahr, und es besteht Hoffnung, dass der Winter weicht und irgendwann das Frühjahr beginnt. Eine Primel auf der Fensterbank ist ein Symbol für den beginnenden Frühling. Mit ihren bunten Farben versprüht die Pflanze Lebensfreude und ist Wegweiser für die vielen Blühpflanzen im neuen Jahr. Dabei gibt es diverse Arten der Primel, es ist die Rede von ca. fünfhundert verschiedenen Arten der beliebten Blühpflanze.

Die zahlreichen Gärtnereien haben längst die Bedeutung der Primel als Frühjahrsbote erkannt. Die Pflanze wird in vielen verschiedenen Farben angeboten. Dazu gehören Varianten in roter, blauer, gelber und weißer Farbe. Aber auch Varianten mit pinkfarbenen Blütenblättern oder gefüllten Blüten sind nicht selten. So ist für jeden Geschmack etwas dabei. Pflanzenfreunde können ihre Lieblingsprimel erwerben und sie auf der heimischen Fensterbank als Frühlingsbote platzieren. Als Blumenarrangement machen sich die Primeln auch gut. In Verbindung mit weiteren Frühjahresblühern, wie z. B. Perlhyazynthen, Schneeglanz oder Schneeglöckchen, lassen sich bunte Frühjahresarrangements herstellen. Der Phantasie des Gartenfreundes sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Dabei haben Primeln nicht nur als Zierpflanzen auf der Fensterbank, sondern auch als Heilpflanze eine Bedeutung: In vielen Hustentees finden Extrakte der Primel ihren Einsatz. Als schleimlösendes Mittel wirken Primelextrakte bei Erkrankungen wie Bronchitis. Im Garten werden die Pflanzen als Beeteinfassung eingesetzt und bereiten dem Hobbygärtner über viele Jahre hinweg Freude.

Die schoensten Balkone und Terrassen fuer intelligente Faule


Das Gartenbuch „Die schönsten Balkone und Terrassen für intelligente Faule“ beschäftigt sich mit Bepflanzungsvorschlägen, die eine Gartenpracht ohne großen Pflegeaufwand ermöglichen. Unter der ISBN 3 8001 4599 5 ist das Gartenbuch von Karl Ploberger im Ulmer Verlag erschienen.

Zu Beginn des Buches gibt der Autor Ratschläge bezüglich Erde, Topf, Pflanzung, sowie Dünger und Wasser, für die auf Balkone und Terrassen zu arrangierenden Pflanzen. Dann erhält der Leser Anregungen für die Bepflanzung seiner Balkonkästen in unterschiedlichen Farben. Die gezeichneten Pflanzpläne sind hilfreich, um das Blumenarrangement nachzupflanzen. Für Balkone und Terrassen, die schattig sind oder sich an besonders windigen Standorten befinden, hat der Autor ebenfalls Pflanzvorschläge parat. Ebenso findet man in dem Buch für intelligente Faule Pflanzvorschläge für verschiedene Jahreszeiten.

In einem Abschnitt über Kübelpflanzen für Balkone und Terrassen geht der Autor auf mediterrane Bepflanzungsvarianten ein. Der Leser erfährt, wie Oleander, Zitrusfrüchte und Palmengewächse auch auf kleinen Balkonen oder heimischen Terrassen Urlaubsstimmung verbreiten können.

Dann beschreibt der Autor den Anbau von Obst und Gemüse. Nicht nur große Gärten, auch Balkone oder Terrassen sind hierfür geeignet, wenn sich der Hobbygärtner hierzu die passenden Sorten Obst und Gemüse aussucht. Für die richtige Würze sorgen Kräuter, die ebenfalls auf die Balkone und Terrassen der intelligenten Faulen gehören. Damit nicht gleich viel Platz von den Kräutern eingenommen wird, schlägt der Gartenbuchautor die Bepflanzung mittels Kräutertopf vor.

In einem weiteren Kapitel erfährt der Leser, welche Bäume und Sträucher auf den Balkon passen. Dann beschreibt der Autor Schädlinge, die Balkone und Terrassen unsicher machen können. Dem Leser wird erklärt, wie er seine Pflanzen gegen Blattläuse oder Schildläuse schützen kann.

An dem Buch über die schönsten Balkone und Terrassen für intelligente Faule haben mir besonders die Tipps zu den mediterranen Kübelpflanzen gefallen.

Gartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten in Farben


Das GartenbuchGartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten in Farben“ von Heinz Schröder ist unter der ISBN 3 473 46120 2 im Otto Maier Verlag Ravensburg erschienen. Zur Buchrezension liegt mir die zeitlose Ausgabe aus dem Jahr 1975 vor, die in der Reihe der Ravensburger Naturbücher in Farbe von Hans Joachim Conert herausgegeben wurde. Das Gartenbuch beschäftigt sich mit dem Erkennen und Bekämpfen von Pflanzenschädlingen im Ziergarten.

Wohl jeder Gartenliebhaber stand einmal vor zerfressenen Blättern oder kümmerlichen Zierpflanzen in seinem Garten. Hieran können Gartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten schuld sein. Damit diese richtig erkannt und effizient behandelt werden können, lohnt sich ein Blick in das Gartenbuch von Heinz Schröder. Denn Pflanzenkrankheiten und Schädlinge sind keine Naturgewalt, der sich der Hobbygärtner hilflos ausgesetzt sehen muss. Wichtig ist, dass die Pflanzenkrankheiten und Gartenschädlinge erkannt werden, damit Abhilfe geschaffen werden kann. An dieser Stelle setzt das Gartenbuch ein. Anhand von Farbtafeln kann der interessierte Hobbygärtner verschiedene Schadbilder identifizieren. Diese Schadbilder werden differenziert in Farbe dargestellt, so dass eine Zuordnung zu den einzelnen Schadinsekten und Pflanzenkrankheiten möglich wird.

Das Gartenbuch über Gartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten ist untergliedert in verschiedene Abschnitte zu Viruserkrankungen, Pilzerkrankungen sowie durch Bakterien verursachte Krankheitsbilder. Als tierische Schädlinge im Garten werden verschiedene Insekten, Milben, Würmer, Schnecken und Mäuse genannt. Dem Hobbygärtner werden im Gartenbuch verschiedene Gegenmaßnahmen vorgestellt, mit denen er sich effizient gegen Gartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten zur Wehr setzen kann. Dazu geht der Autor auf den Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und integrierten Pflanzenschutz ein.

An dem Gartenbuch über Gartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten hat mir besonders die Sorgfalt gefallen, mit der die vielen verschiedenen Schädlingssorten und Krankheitsbilder in Zeichnungen verdeutlicht wurden.

Pflanzen im Herbstgarten


Der Herbstgarten ist nicht nur dadurch gekennzeichnet, dass sich das Gartenjahr langsam dem Ende zuneigt. Viele Pflanzen erfreuen den Gartenfreund mit bunten Farben der Blätter oder Blüten.

Im Herbstgarten muss es nicht trist und langweilig aussehen, nachdem ein Großteil der Erntearbeiten erledigt wurde. Es gibt Pflanzen, die eine besonders schöne Herbstverfärbung der Blätter aufweisen. Sie verleihen dem Herbstgarten Farbe, auch wenn nur noch wenige Blumen in Blüte stehen.

Eine besonders schöne Herbstfärbung hat der Wilde Wein. Die Pflanzen ranken an Hausfassaden, Carports und sogar an Bäumen im Garten. Ihre Blätter verfärben sich von zartem Grün im Frühjahr und Sommer, hin zu leuchtendem Rot im Herbstgarten.

Zu den im Herbst blühenden Pflanzen zählen Sonnenhut und Fetthenne. Ebenso sind Pampasgras, Glockenheide, Herbstastern und Dahlien typische Bewohner im herbstlichen Garten. Zu den blühenden Pflanzen im Herbstgarten gehört auch noch die Kapuzinerkresse mit ihren orangen oder gelben Blüten, die vom Frühsommer bis in den Spätherbst für Farbe im Beet sorgt.

Aber nicht nur bunte Blätter und Blüten bringen Farbe in den Herbstgarten. Alte Gemüsesorten sorgen auch für Abwechslung. So bringen die bunten Stiele der Mangoldpflanze ebenfalls farbliche Abwechslung in das Gemüsebeet. Die Farben und Formen der Kürbisse setzen ebenfalls Akzente im Herbstgarten. Besonders ansehnliche Pflanzen sind die Zierkürbisse, die es in verschiedensten Varianten gibt.

Und natürlich ist auch im späten Herbst oder sogar Winter noch Erntezeit. Dies ist möglich, weil es im Herbstgarten bestimmte Pflanzen gibt, die die Kälte brauchen, bzw. dagegen resistent sind. Zu diesen Pflanzen gehört der Grünkohl. Er schmeckt erst dann richtig gut, wenn der Kohl den ersten Frost abbekommen hat. Im späten Herbst, noch vor dem ersten Frost, werden der Rotkohl und der Weißkohl geerntet. Diese beiden Kohlsorten können gut gelagert werden. Die Pflanzen dienen deshalb den Winter über als selbst geernteter Gemüsevorrat aus dem eigenen Garten.

Gartenarbeiten im Herbst


Für den Hobbygärtner ist der Herbst die Zeit der Ernte. Die Früchte, die im Gartenjahr herangezogen wurden, können eingebracht werden. Welche Gartenarbeiten fallen im Herbst für den Hobbygärtner an?

Zunächst wird sich der Gartenbesitzer mit der Ernte der Früchte auseinandersetzen. Im Herbst steht die Apfelernte an. Ebenso sind Birnen und Pflaumen reif. Natürlich hat nicht jeder Gartenfreund alle Obstsorten in seinem Garten. Und das ist auch gut so. Denn längst nicht alles Obst kann nach der Ernte frisch verzehrt werden. Deshalb ist es wichtig, dass das geerntete Obst richtig eingelagert wird. Wer einen Keller oder einen frostfreien Schuppen hat, kann dies meistens gut bewerkstelligen. Wo die Lagermöglichkeiten fehlen, ist Kreativität gefragt.

Nach den Gartenarbeiten für die Obsternte folgen dann Aktionen wie Einwecken oder Einfrieren von Obst. Diese Methoden ermöglichen es dem Hobbygärtner, seine Ernte auf mittlere Sicht haltbar zu machen. Dadurch wird innerhalb kurzer Zeit aus dem sauren Apfel, wie beispielsweise dem Boskop, schmackhaftes Apfelmus. Dieses eingeweckte Apfelmus ist auch noch im darauffolgenden Winter haltbar. Es kann hervorragend für gedeckten Apfelkuchen benutzt werden. Eine weitere Variante ist das Apfelmus als Dessert, in Form von Apfelmus mit Vanillesauce, was besonders bei Kindern sehr beliebt ist.

Neben der Obsternte stehen weitere Gartenarbeiten für den Hobbygärtner im Herbst an. Knollen von Pflanzen, die nicht winterhart sind, müssen ausgegraben und verstaut werden. Dies ist beispielsweise bei Gladiolen und Dahlien der Fall. Diese Stauden sind zwar mehrjährig, vertragen aber keine Fröste. Ebenso werden Kübelpflanzen, die auf Terrasse oder Balkon standen, an einen frostfreien und luftigen Ort gelagert. Desweiteren können Pflanzen, wie Thujen oder andere Heckenpflanzen, im Herbst vom Hobbygärtner zurückgeschnitten werden. Einige Gartenfreunde nutzen den Herbst, um den Rasen zu vertikutieren. Bevor der Winter anbricht, graben viele Hobbygärtner die Beete um.

Rasen – immergrün und winterhart


Der Rasen ist immergrün und winterhart. Er ist pflegeleicht, und wegen seiner frischen Farbe ein wichtiges Gestaltungselemtent für den Garten. Traditionell gibt es in den meisten Gärten einen Rasen.

Als Gestaltungselement, das die Vorteile hat immergrün und winterhart zu sein, ist der Rasen aus den meisten Gärten nicht wegzudenken. Bauherren beziehen den Rasen bereits frühzeitig in die Planung des Grundstücks ein. Schließlich wollen sie beizeiten frisches Grün im Garten sehen. Noch bevor Blumen oder Sträucher im frisch angelegten Garten erblühen, sieht man die ersten Gräser des Rasens immergrün und winterhart sprießen. Dabei ist die Auswahl der Rasensaat wichtig. Je nachdem, ob ein bloßer Zierrasen, oder ein strapazierfähiger Rasen für spielende Kinder gewünscht wird, fällt die Wahl auf unterschiedliche Mischungen für den Rasen.

Gartenfreunde freuen sich, wenn es lebendig in ihrem Garten aussieht. Wer nicht so geduldig ist, und den Rasen aussäen möchte, braucht auf den immergrün und winterhart sprießenden Gartenklassiker zu warten. Was im Fußballstadion zum Alltag gehört und dort bereits selbstverständlich ist, kann sich auch der Hobbygärtner aneignen. Gemeint ist der Rollrasen. Er ist, genauso wie der konventionelle Rasen, immergrün und winterhart. Dabei hat der Rollrasen den Vorteil, dass er nicht vom Gartenbesitzer ausgesät werden muß. Er kann, bereits fertig ausgewachsen, im Garten ausgerollt werden. Natürlich muß auch hier der Gartenboden vorbereitet werden, damit der Rollrasen gut anwachsen kann. Der Boden darf nicht zu sehr verdichtet sein, damit die Wurzeln der Gräser im Untergrund Halt finden. Außerdem sollte der Untergrund eben, ohne unregelmäßige Vertiefungen, sein, damit der Rollrasen später in einer ebenen Fläche wachsen kann. Dadurch wird auch das Rasenmähen für den Hobbygärtner einfacher. Genauso wie bei der Aussaat des konventionellen Rasens ist es wichtig, dass in der Rasenfläche keine größeren Steine liegen. So können Beschädigungen des Rasenmähers im Vorfeld vermieden werden.

Der Obstgarten


Das Gartenbuch „Der Obstgarten“ von Joachim Zech ist unter der ISBN 3 8068 5100 X im Falken-Verlag erschienen. Zur Gartenbuchrezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 1980 vor. In dem Gartenbuch über den Obstgarten beschäftigt sich der Autor mit Pflanzung, Pflege, Baumschnitt, sowie Neuheiten im Obstgarten.

In dem Gartenbuch über den Obstgarten informiert der Autor über das richtige Anpflanzen von Obstbäumen im Garten und über die Veredlung der Obstbäume. Bewährte Methoden der Veredlung im Obstgarten (Aufpfropfen) werden vorgestellt, die auch für den Hobbygärtner in Frage kommen.

Im Kapitel über den Obstbaumschnitt erhält der interessierte Hobbygärtner Informationen über den erforderlichen Sommerschnitt, den er in seinem Obstgarten durchführen sollte. Ebenso hält das Gartenbuch Anleitungen zum Schnitt von Beerenobst bereit. Der Hobbygärtner kann in dem Gartenbuch über den Obstgarten nachlesen, wie Himbeere, Brombeere, Stachelbeere, genauso wie die schwarze oder rote Johannisbeere, geschnitten werden sollten. Dann stellt sich der Autor in dem Gartenbuch die Frage, ob man im Obstgarten Pflanzenschutzmittel einsetzen sollte oder nicht. Der Autor betont hier, dass mit Pflanzenschutzmitteln sparsam und bedacht umgegangen werden sollte. Er verweist darauf, dass zwischen Spritzung der Pflanzen im Garten, und Verzehr der Früchte, bestimmte Wartezeiten eingehalten werden müssen. Mit dem Thema Pflanzenschutzmittel setzt sich der Autor in dem Gartenbuch über den Obstgarten differenziert auseinander.

Dann stellt der Autor verschiedene Pflanzenarten in seinem Gartenbuch über den Obstgarten vor. Der Hobbygärtner erfährt Details über die Standortansprüche von verschiedenen Arten Kern-, Stein, Beeren-, sowie Schaalenobstsorten. Im Terminplan für den Obstgarten werden Gartenarbeiten in den zwölf unterschiedlichen Kalendermonaten beschrieben.

An dem Gartenbuch über den Obstgarten hat mir besonders die Darstellung der verschiedenen Obstarten, sowie deren Standortansprüche, gefallen.