Zwergdattelpalme


Die Zwergdattelpalme (Phoenix Roebelenii) ist eine als Zimmerpflanze sehr beliebte Palmenart. Wegen ihrer geringen Wuchshöhe von bis zu ca. 250 Zentimetern ist die Zwergdattelpalme ideal für die Haltung im Wohngebäude oder in Büroräumen geeignet.

Bei der bekannten Kulturform der Zwergdattelpalme findet der Pflanzenfreund normalerweise einstämmige Exemplare der Palme vor. In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet entlang des Mekongs im südöstlichen Asien sind mehrstämmige Wuchsformen dieser Palmenart üblich.

Die ganzjährige Unterbringung der Zwergdattelpalme im Haus ist nicht unbedingt erforderlich. Im Sommer kann die exotische Pflanze auch auf der Terrasse oder auf dem Balkon stehen. Dabei sollte sichergestellt werden, dass die Zwergdattelpalme nicht von jetzt auf gleich dem Sonnenlicht unter freiem Himmel ausgesetzt wird. Wichtig ist, dass sich Phoenix Roebelenii nach und nach an einen sonnigen, oder besser noch halbschattigen, Standort für die Sommermonate gewöhnen kann, wobei ein heller Standort nicht mit praller und brennender Mittagssonne gleichzusetzen ist.

Weil die Zwergdattelpalme – anders als beispielsweise chinesische Hanfpalme, Mazaripalme oder chilenische Honigpalme – keine winterharte Palme ist, benötigt sie zumindest in den kalten Monaten einen Platz zum Überwintern, der hell, ausreichend warm und luftig ist. Bei vielen Palmenfreunden bleibt die Zwergdattelpalme auch ganzjährig auf ihrem Platz im Wohngebäude oder Büroraum stehen. Wichtig hierbei ist ein ausreichend geräumiger Standort, an dem die Palmenblätter ruhig wachsen können, ohne dass im Vorbeigehen ständig die Palmenblätter berührt oder eingeknickt werden.

Während der Wintermonate bei moderaten Temperaturen ist eine sparsame Bewässerung und nur wenig Düngung ausreichend. Bei höheren Temperaturen muss auf eine angemessene Bewässerung geachtet werden, damit sich die Spitzen der fiederblättrigen Palme nicht braun verfärben. Damit sich die Zwergdattelpalme auch in beheizten Wohnräumen wohl fühlt, sollte sie ein– oder zweimal pro Woche mit zimmerwarmem Wasser eingesprüht werden.

Kuechenkraeuter


In der Küche, damals wie heute, werden die Aromen der Küchenkräuter besonders geschätzt. Denn Gewürze und Kräuter verleihen den Speisen den besonderen Pfiff.

Dabei gibt es sehr viele verschiedene Küchenkräuter und Gewürze, die in den alltäglichen Speisen Verwendung finden. Besonders beliebt sind dabei Pflanzen, die frisch auf den Tisch kommen. Denn bestimmte Küchenkräuter können ohne großen Aufwand auf der heimischen Fensterbank gezogen werden. Das hat den Vorteil, dass die Pflanzen frisch geerntet auf den Tisch kommen, ohne dass sie über große Umwege zum Verbraucher gelangen. Auch ist der Hobbykoch sich sicher, dass die krautigen Pflanzen frei von schädlichen Zusatzstoffen und Chemikalien auf dem Teller landen.

Das Aroma der Küchenkräuter, die aus eigener Ernte stammen, verfliegt nicht so rasch. Auf der eigenen Fensterbank herangezogene Basilikum- oder Oregano-Pflanzen sind für den Hobbykoch eine krönende Möglichkeit, um die selbst zubereitete Pizza zu würzen. Neben dem gesunden und pestizidfreiem Wachstum der Küchenkräuter und Gewürze, spielt sicher auch die Psychologie eine Rolle. Selbst wenn kein eigener Garten vorhanden ist, sondern nur eine Fensterbank oder ein Balkon, besteht immer noch die Möglichkeit, Küchenkräuter in Eigenregie heranzuziehen.

Früher waren es die Klostergärten und Bauerngärten, in denen Küchenkräuter und Heilpflanzen heranwuchsen. Heute ist es möglich, dass die aromatischen Pflanzen in die Haushalte und Gärten der breiten Masse an Verbrauchern Einzug gehalten haben. Durch dieses gesteigerte Verbraucherbewusstsein bezüglich der natürlichen Ernährung und der naturbelassenen Aromen, setzen die verschiedenen Küchenkräuter ihren Einzug in immer mehr Küchen als frische Bestandteile der Ernährung fort. Doch nicht nur auf der Fensterbank, sondern auch auf dem Balkon, bieten krautige Pflanzen und Gewürze ein Dufterlebnis. Wer einen Garten hat, kann die verschiedenen Küchenkräuter innerhalb einer Kräuterspirale gekonnt anortnen und termingenau zu entsprechenden Kochevents / Speisen ernten.

Zimmergewaechshaus


Das Zimmergewächshaus bietet dem Hobbygärtner die Möglichkeit, Pflanzen bereits zu Beginn des Jahres, wenn es im Garten noch kalt ist, vorzuziehen.

Pflanzensamen werden im Zimmergewächshaus ausgesät, wenn es im Garten noch kalt ist und dort frostige Temperaturen herrschen. Das Zimmergewächshaus bietet den dortigen Jungpflanzen einen enormen Wachstumsvorsprung. Man muss als Hobbygärtner nicht erst warten, bis es im Garten warm genug ist, um die Pflanzen auszusäen.

Jungpflanzen, die ganz konventionell im Garten heranwachsen, werden oft erst im April oder Mai ausgesät, damit der Hobbygärtner sicher sein kann, dass die kleinen Pflänzchen im Garten nicht den Nachtfrösten ausgesetzt sind. Nachtfrost kann junge Pflanzen im Garten zerstören, so dass die ganze Mühe für den Hobbygärtner umsonst war. Deshalb wird gerne auf das Zimmergewächshaus zurückgegriffen. Unter kontrollierten Bedingungen können hier Samen von frostempfindlichen Pflanzen keimen, die zu diesem Zeitpunkt im winterlichen Garten noch keine Chance auf Wachstum und Überleben gehabt hätten.

Dabei ist das Zimmergewächshaus in mehreren Varianten für den Hobbygärtner verfügbar. Es gibt verschiedene Größen, die sich den individuellen Wünschen des Hobbygärtners und dem vorhandenen Platz auf der heimischen Fensterbank anpassen. Neben den verschiedenen Größen ist es auch möglich, zwischen einem Zimmergewächshaus mit und ohne Beheizung zu wählen. Die Beheizung findet meistens mit Hilfe einer Heizmatte statt, die das Zimmergewächshaus mit einer bestimmten Temperatur ausstattet. Dadurch wird es für den Hobbygärtner möglich, nicht nur heimische Blumen und heimisches Gemüse auf der Fensterbank des Einfamilienhauses bequem vorzuziehen.

Auch exotische Samen haben längst ihren Platz im beheizten Zimmergewächshaus gefunden. Durch ideale Keimtemperaturen findet die Keimung und Anzucht von Palmenarten, die früher eher selten waren in Europa, ideale Bedingungen vor. Aber auch dem Verbraucher vertraute Pflanzen, wie Tomaten und Paprika und diverse Chili-Variationen, werden im Zimmergewächshaus von Hobbygärtnern herangezogen.

Alternative Energien


In Haus und Garten gibt es die Möglichkeit, Alternative Energien zu nutzen. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff der Alternativen oder Erneuerbaren Energie? Hier werden Energiequellen betrachtet, die durch die Nutzung nicht versiegen oder die sich selbst wieder erneuern.

So gesehen sind Alternative Energien für den Haushalt eine ökologisch sinnvolle Möglichkeit, um die Versorgung mit beispielsweise Strom und Wärme sicherzustellen. Denn anders als die herkömmichen Energieformen, bei denen die Energiequelle aufgezehrt wird, versiegen Alternative Energien , zumindest theoretisch, nicht. Das ist auch der Grund dafür, warum ökologisch nachhaltig denkende Menschen ein so großes Interesse an dieser Form der Energien gewonnen haben.

Anders als bei Kohlekraftwerken, bei denen fossile Rohstoffe einfach verbrannt werden, greifen die erneuerbaren Energieformen auf eine nachhaltige Bewirtschaftung mit Energie aus natürlichen und verbleibenden Quellen zurück. Im Bereich Haus und wohnen fühlt man sich wohler damit, wenn Alternative Energien zum Einsatz kommen. Wenn Hausbesitzer die Solarenergie und die durch Windkraft gewonnene Energie betrachtet, wird dem durch eine vom Gesetzgeber festgelegte Einspeisevergütung Rechnung getragen. Alternative Energien sind vom Gesetzgeber erwünscht und werden entsprechend gefördert. Wer sich beispielsweise eine Solaranlage auf dem Dach des eigenen Einfamilienhauses nicht leisten kann, hat die Möglichkeit, einen zinsgünstigen Kredit bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau zu beantragen. Die Verbreitung von regenerativen Energien wird durch Fördermöglichkeiten, wie diese zinsgünstigen Darlehen der KfW, für ökologisch interessierte Hausbesitzer vereinfacht.

Um Alternative Energien zu nutzen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dazu zählen unter anderem Photovoltaikanlagen oder aber auch Kleinwindkraftanlagen, für die ebenfalls eine Einspeisevergütung gezahlt wird. Für welche Alternative sich der Hausbesitzer entscheidet, hängt nicht zuletzt von den eigenen Präferenzen ab.

Sanddorn


Der Sanddorn (Hippophae rhamnoides) gehört zur Familie der Ölweidengewächse. Im Hobbygarten ist der Sanddorn wegen der leuchtend orangen Sanddornbeere sehr beliebt, die für Farbtupfer im herbstlichen und winterlichen Garten sorgt.

Die bis zu sechs Meter hohe Pflanze Sanddorn wird aber nicht nur als Zierpflanze im Garten genutzt. Sie gewinnt auch in der landwirtschaftlichen Nutzung an Bedeutung. Das liegt nicht nur daran, dass der Sanddorn keine hohen Ansprüche an den Boden stellt. Sanddort wächst gerade auch auf nährstoffarmen und sandigen Böden, sogar an Sandstränden. Dies hat der strauchigen Pflanze auch den Beinamen Dünendorn eingebracht. Wegen ihres eher langsamen Wachstums dauert es bis zu acht Jahre, bis es zur Ernte der Sanddornbeeren kommt.

Aber auch wenn keine Strandböden vorhanden sind, gedeiht der Sanddorn normalerweise in der Gartenerde. Wegen der Dornen, die die Pflanze besitzt, sollte der Sanddornstrauch nicht in unmittelbarer Nähe von Kinderspielgeräten im Garten angepflanzt werden. Dabei werden von der Sanddornpflanze sonnige Standorte bevorzugt. Wichtig zu wissen ist auch, dass der Sanddorn wegen seiner reichhaltigen Bewurzelung andere Zierpflanzen verdrängen kann. Dies alles sollte man bei der Standortwahl der Sanddortpflanze unbedingt beachten. Durch Wurzelsperren kann hier frühzeitig Abhilfe geschaffen werden und die Freude an der winterlichen Beerenpracht bleibt für den Hobbygärtner ungetrübt.

Nicht nur im Garten, sondern auch in der Küche, bereitet der Sanddorn durch seinen hohen Vitamin C Gehalt seinen Konsumenten viel Freude. Sanddornsaft oder auch Marmelade aus Sanddorn haben ihre Verbraucher gefunden. Aber auch exotische Verarbeitungsweisen des Beerenobstes wurden bereits getestet, zum Beispiel Fruchtgummis aus Sanddorn und Apel oder Likör mit Sanddorngeschmack. Egal ob der Sanddorn wegen seiner Eignung als Lebensmittel oder wegen der Wirkung als Zierpflanze eingesetzt wird, die vielseitige Pflanze mit den leuchtend orangen Beeren findet zu Recht Beachtung bei vielen Hobbygärtnern.

Weihnachtsdeko


Zu Weihnachten wird der Haushalt mit Weihnachtsdeko festlich geschmückt. Der Phantasie sind dabei (fast) keine Grenzen gesetzt. Bei der Weihnachtsdekoration ist erlaubt, was gefällt.

Auch der Garten wird festlich mit Weihnachtsdeko bedacht. Dabei stehen Lichterketten auf der Beliebtheitsskala weit vorne. Weniger ist oft mehr, denn allzu viel Geblinke und viele bunte Farben durcheinander können die Festtagsstimmung schnell trüben und zum Überdruß führen. Doch wer guten Geschmack und Sinn für Details bei der weihnachtlichen Dekoration des Gartens nicht außer Acht läßt, wird die Weihnachtsdeko im Garten instinktsicher und geschmackvoll umsetzen.

Im Haus werden dreieckige Stimmungsleuchter vor den Fenstern positioniert und adventliche Gestecke mit Kerzen finden ihren Platz auf dem Tisch. Natürlich findet auch der traditionelle Adventskalender, der besonders bei den Kindern beliebt ist, seinen Platz inmitten der Weihnachtsdeko. Sicher ist es möglich, den Adventskalender fertig zu kaufen. Aber es gibt auch Varianten, wo mit viel Liebe zum Detail die einzelnen kleinen Geschenke für jeden Tag vor Weihnachten selbst ausgesucht werden, und im Adventskalender ihren Platz finden.

Auch der Tannenbaumschmuck wird der Weihnachtsdeko zugeordnet. Traditionell werden die Weihnachtsbäume mit bunten Kugeln und Kerzen geschmückt. Selbst gebastelte Strohsterne sind ebenfalls an vielen Tannenbäumen zu Weihnachten vorhanden. Jeder muß für sich selbst entscheiden, ob Kerzen am Weihnachtsbaum elektrisch sein sollen oder ob die Flamme am Tannenbaum real brennen sollte. Wenn kleine Kinder oder Hunde im Haushalt vorhanden sind, geht die Tendenz hin zur elektrischen Tannenbaumbeleuchtung, um die Verletzungsgefahr auszuschließen.

Doch spätestens dann, wenn es um die Frage geht, ob Lametta an den Tannenbaum gehört oder nicht, scheiden sich die Geister in Bezug auf die Weihnachtsdeko. Aber das ist auch gut so, denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und jeder sollte die Weihnachtsdeko so gestalten, dass sie einem selbst und natürlich der Familie gefällt.

Koi Teich


Wasser ist, nicht nur im japanischen Garten, ein wichtiges Gestaltungselement. Ein Koi Teich im Garten, am besten in der Nähe der Terrasse, ist ein Ort, an dem sich der Gartenbesitzer gerne aufhält und entspannt.

Bei der Anlage des Teichs sollte bedacht werden, dass der Koi Teich vorzugsweise im Halbschatten liegt. Er sollte nur kurze Zeit am Tag von der Sonne beschienen werden. Wenn der Koi Teich nur wenig Sonnenbestrahlung abbekommt, dann ist die Algenbildung in diesem Gartenteich geringer. Das Wasser bleibt klarer – was gut ist, denn Koi Karpfen mögen klares Wasser.

Außerdem sollte der Koi Teich eine ausreichende Tiefe aufweisen. Denn die Winter sind nicht nur mild, in besonders kalten Wintern könnte ein zu niedrig ausgehobener Gartenteich bis zum Grund gefrieren. Um dies zu vermeiden, sollte der Koi Teich ausreichend tief sein, circa zwei Meter an der tiefsten Stelle. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dass die Fische den Winter gut überstehen, kann eine Teichheizung nutzen, wobei die Heizkosten für den winterlichen Gartenteich aber nicht zu unterschätzen sind. Solange die Koi Karpfen noch klein sind, kommt auch eine Überwinterung in einem größeren Aquarium im Wohnhaus in Frage.

Zu beachten ist jedoch langfristig, dass man für einen ausgewachsenen Koi eine Menge von circa eintausend Litern Wasser einplanen sollte, die dem Fisch zum Schwimmen im Koi Teich zu Verfügung stehen sollten. Das hört sich erst einmal nach viel Wasser für einen einzelnen Fisch an. Aber in Anbetracht der Größe, die ein ausgewachsener Koi Karpfen erreichen kann, ist das gar nicht viel. Es gibt Kois, die bis zu einem Meter lang werden und ein Alter von mehreren Jahrzehneten erreichen können. Das Erreichen eines hohen Lebensalters setzt allerdings optimale Haltungsbedingungen im Koi Teich voraus. Neben einer hochwertigen Ernährung der Fische, mit allen wichtigen Inhaltsstoffen, sind klares Wasser und eine funktionierende Teichtechnik im Gartenteich wichtig.

Bauerngarten Pflanzen


Damit der Bauerngarten möglichst authentisch wirkt, setzen viel Gartenfreunde Bauerngarten Pflanzen in ihren Bauerngarten. Sie erfreuen sich Jahr für Jahr an der natürlichen Blütenpracht und dem selbst gezogenen Gemüse vor der eigenen Haustür.

Es gibt eine Vielzahl an Bauerngarten Pflanzen. In alter Zeit waren viele Menschen, insbesondere die Bauernfamilien mit ihren Gehöften, noch Selbstversorger. Deshalb wurden viel mehr Pflanzen im eigenen Garten angebaut, als man es aus heutiger Zeit kennt. Die Bauerngarten Pflanzen dienten weniger als Zierde oder als Hobby. Sie hatten die Aufgabe, die Familie des Bauern und dessen Gesinde zu ernähren. Deshalb gab es angebaute Bauerngarten Pflanzen, die zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr heranreiften und den Menschen auf dem Bauernhof als gesunde Nahrung dienten. Man richtete sich bei der Wahl des Gemüses nach dem Ablauf der Jahreszeiten.

Im Bauerngarten gab es Heilpflanzen, die den Bewohnern des Bauernhofs bei mehr oder minder schweren Krankheiten Linderung verschaffen sollten. Zu den altbekannten Heilpflanzen im Bauerngarten gehören Bauerngarten Pflanzen wie Kamille, Fenchel, Salbei oder Minze. Auch Gewürzpflanzen wie Liebstöckl und Basilikum gehören zu den Bauerngarten Pflanzen, die man verwendete, damit die Speisen bekömmlich wurden und den Gartenbesitzern schmeckten.

Die Blumen im Bauerngarten hatten nicht nur den Zweck, im Garten gut auszusehen und in der Vase als Schnittblume zu dienen. Vielmehr waren auch viele Bauerngarten Pflanzen, die eine hübsche Blüte aufweisen, eine Funktion als Heilpflanze. Dies ist zum Beispiel beim Sonnenhut oder bei der Kamille, dem Johanniskraut und der Ringelblume der Fall.

Vor allen Dinge hat Gemüse im Bauerngarten eine lange Tradition. Diese Bauerngarten Pflanzen dienen unmittelbar der Ernährung. Nicht nur frisch wird Gemüse aus dem Bauerngarten verzehrt, sondern hat das ganze Jahr über Saison. In Form einer Gemüsemiete oder im Keller oder in sonstigen Lagerräumen des Bauernhofes wurde das Gemüse aus dem Bauerngarten eingelagert, damit auch im Winter eine gesunde Ernährung sichergestelt war.

Wohnraum Beduftung


Die Wohnraum Beduftung ist eine Möglichkeit, um dem Eigenheim eine besondere Note zu verleihen und Behaglichkeit in den Wohnräumen zu fördern. Dabei sollte einiges beachtet werden, damit ein optimales Ergebnis beim Umgang mit dem Raumduft gewährleistet wird.

Nicht immer ist es selbstverständlich, dass in einem Wohnraum ein optimaler Raumdurft vorhanden ist. Beispielsweise kann das Haus oder die Wohnung eine ungünstige Lage an einer viel befahrenen Straße haben. Wenn dort das Fenster geöffnet wird, kommen keine Gerüche in das Zimmer, die der Wohnraum Beduftung förderlich sind. Aber hier kann Abhilfe geschaffen werden.

Damit in einem Wohnraum ein angenehmer Raumduft entsteht, gibt es verschiedenste Möglichkeiten der Wohnraum Beduftung. Es gibt Schalen mit getrockneten Blüten, die noch immer einen Duft verströmen, wie er wohl zu Lebzeiten der Blumen bestand. Diese Potpourris müssen von Zeit zu Zeit nachgefüllt werden, damit der Raumduft in derselben Intensität bestehen bleibt. Aber nicht nur die Schalen mit duftenden Blütenblättern sind geeignet, um einen Wohnraum zu beduften. Eine weitere Alternative stellen Räucherstäbchen dar, die entzündet werden und dann einen meist intensiven Geruch verströmen, der von manchen Menschen als angenehme Wohnraum Beduftung wahrgenommen wird. Darüber hinaus gibt es noch Duftsteine, die mit ätherischen Ölen benetzt werden, und die nach und nach den Duft, mit dem sie beträufelt wurden, an die Umgebung abgeben. Dann gibt es noch die Option, einen Raum mittels Zimmerspringbrunnen, in den Duftsubstanzen gelöst sind, zu beduften.

Als weitere Alternative der Wohnraum Beduftung kommen Duftkerzen in Frage. Dort ist im Wachs bereits eine aromatisch duftende Substanz vorhanden, die für einen (mehr oder weniger) dezenten Raumduft sorgt. Bei Duftlampen ist es einfacher, die Duftintensität zu regulieren. Hier wird eine Wasserschale erhitzt, unter der sich eine Lampe befindet. Die Menge des Duftöls im Wasser kann dort variiert werden. Bei allen Varianten der Wohnraum Beduftung ist auf die gesundheitliche Verträglichkeit zu achten.

Wasser als Gestaltungselement


Der Garten besteht nicht nur aus Erde und Pflanzen. Der Hobbygärtner weiß, daß auch Wasser als Gestaltungselement im Garten eine Rolle spielt. Dies kann in Form eines Bachlaufs, oder auch als Gartenteich umgesetzt werden.

Das Wasser als Gestaltungselement im Garten verleiht der Behausung, und dem darumliegenden Garten eine lebendige Note. Wasser fliesst und ist beständig in Bewegung. Ein Bachlauf im Garten kann an der Terrasse vorbeiplätschern und dort für Auflockerung inmitten der Terrassensteine und der eher konservativen Planung des Szenarios sorgen.

Besonders interessant wird Wasser als Gestaltungselement im Garten, wenn ein Teich eingerichtet werden soll. Der Teich im Garten kann als Schwimmteich angelegt werden, und dient den Bewohnern des Hauses als Freizeitobjekt, wenn sie im Sommer das Gewässer zum Baden und zum Schwimmen nutzen möchten. Dabei ist ein nicht unerheblicher Planungsaufwand erforderlich, denn der Schwimmeich soll nicht versanden, und er muss gepflegt werden. Natürlich ist der Schwimmteich nicht die einzige Option, wenn das Wasser als Gestaltungselement für den Garten vom Hobbygärtner entdeckt wird.

Der Teich, dem das Wasser als Gestaltungselement zugrunde liegt, kann auch als Fischteich angelegt werden. Der Fischteich im Garten ist Heimat für Pflanzen, wie beispielsweise Seerose oder Lotuspflanze. Außerdem bietet der Fischteich vielen Tieren einen Lebensraum. Es liegt im Interesse des Hobbygärtners, welche Fische im Gartenteich angesiedelt werden sollen. Hier gibt es die unterschiedlichsten Vorstellungen: Es gibt Hobbygärtner, die einen Gartenteich bevorzugen, in dem vorwiegend Pflanzen beheimatet sind, und der eher wenig Pflegeaufwand verursacht. Und es gibt Gartenfreunde, die Wasser als Gestaltungselement für den Garten so begreifen, dass möglichst viele gesunde Fische im Gartenteich beheimatet sein sollen. So gesehen dient der Gartenteich sowohl dem manchmal teuren Koi, als auch den weitverbreiteten Goldfischen, als Heimat. Dies obliegt den Vorlieben des Gartenbesitzers.

Japanischer Garten


Wenn es um Individualität geht bei der Gartengestaltung, dann haben besondere Varianten des Gartens die Nase vorn. Zu diesen eher außergewöhnlichen Gartenvariationen zählt auch ein Japanischer Garten mit seinen individuellen Gestaltungsmerkmalen.

Ein Japanischer Garten unterscheidet sich in manchen Komponenten vom Garten, wie wir ihn in Nordwesteuropa kennen. Bestimmte Pflanzen dominieren diesen Garten. So hat ein Japanischer Garten pflanzliche Bewohner, die in Europa erst seit einiger Zeit Einzug gehalten haben. Dazu zählt der Bambus, der durch seine immergrünen und winterharten Blätter Leben in den Japangarten bringt, auch im Winter, wenn viele Laubbäume die Blätter abgeworfen haben. Als weitere Pflanzen für den Japangarten kommen Kiefern in Frage, denn ein Japanischer Garten lebt von seiner Individualität, den ihm diese eigenwilligen und dennoch / oder gerade deswegen schönen Nadelgehölze verleihen. Als weitere Pflanzen für den Japangarten kommen Azaleen, Kirschbäume oder Kamelien, die hierzulande nicht winterfest sind und deshalb besser als Kübelpflanze in den Japanischen Garten eingebettet werden sollten, in Betracht. Die Entscheidung liegt hier beim Hobbygärtner: Will man alle Pflanzen fest einpflanzen? Oder sind mobile Kübelpflanzen als Gestaltungselement erwünscht, wenn ein Japanischer Garten mit Leben gefüllt wird?

Eine weitere Pflanzvariante sind die Garten Bonsai Pflanzen, die als Miniaturausgabe im Japangarten ihren Platz finden. Das ist Geschmackssache, jeder Hobbygärtner entscheidet selbst, ob er Bonsai oder natürlich gewachsene Pflanzen – oder eine Mischung daraus – in seinem Garten anpflanzen möchte.

Der Garten im japanischen Stil strahlt Ruhe aus. Meistens ist ein Japanischer Garten mit einem Wasserlauf oder einem Teich ausgestattet. Besonders zu erwähnen ist der Koi Teich, der sich in Japan großer Beliebtheit erfreut und auch in Europa bereits viele Fans gefunden hat. Wenn sich der Hobbygärtner nach einem arbeitsreichen Tag erholen möchte, setzt er sich auf die Terrasse, in Blickweite zum Koi Teich – und entspannt sich.

Bauerngarten


Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, einen Garten individuell zu gestalten. Der Bauerngarten ist eine beliebte Gestaltungsalternative für traditionsbewusste und dennoch moderne Hobbygärtner.

Um einen Bauerngarten anzulegen braucht man nicht unbedingt viel Platz im Garten, denn ein Bauerngarten kann ( – muss aber nicht – ) auch auf einer kleineren Fläche angelegt werden. Als Grenze des Bauerngartens dienen meistens ein nostalgischer Holzzaun oder eine immergrüne Buchsbaumhecke.

Der Bauerngarten ist gekennzeichnet durch klare Formen. Die Wege dort verlaufen rechtwinklig und einzelne Beete eines größeren Bauerngartens sind symmetrisch angeordnet. Früher diente der Bauerngarten dem Zweck, eine größere Bauersfamilie und deren Mitarbeiter zu ernähren. Deshalb befanden sich im bäuerlichen Garten verschiedenste Gemüsesorten, Kräuter zum Würzen der Speisen und Heilpflanzen, die als Hausmittel gegen unterschiedliche Krankheiten halfen. Außerdem gehören Blumen in den Bauerngarten.

Die Blumen im Bauerngarten hatten nicht nur den Zweck, gut auszusehen und in der bäuerlichen Vase zu landen. Bei den Sonnenblumen konnen die Kerne verzehrt werden. Die gelben und orangen Ringelblumen wurden als Schnittblumen, genauso wie als Zutat für selbst gemachte Hautcremes, verwendet. Aus Kamillenblüten und den getrockneten Blättern der Pfefferminze wurden gesunde Tees für die langen Winterabende gekocht. Kapuzinerkresse machte sich nicht nur gut als rankende Blühpflanze am Zaun des Bauerngartens, vielmehr waren auch die leuchtenden Blüten eßbar.

Welche Gemüsesorten in den Bauerngarten gepflanzt werden, sollte man davon abhängig machen, was die eigene Familie gerne ißt. Denn es gibt kaum Gemüsepflanzen, die nicht in den Bauerngarten passen. Wichtig ist grundsätzlich, dass man die Pflanzen im Garten so anordnet, dass sie sich gegenseitig im Wachstum fördern und nicht hemmen. Als Mischkulturpartner für Bohnen kommen beispielsweise Kartoffeln oder Salat in Frage, während Zwiebeln oder Erbsen weniger geeignet sind.

Mangold


Die Gemüsepflanze Mangold gehört zu den zeitlosen Gemüsesorten, wie man sie bereits vor vielen Jahren in alten Bauerngärten anbaute. Als Kulturform der Rübe werden aber nicht die Pflanzenteile, die im Boden heranwachsen, verzehrt. Vielmehr zählen bei Mangold Stiele und Blätter zu den verzehrbaren Pflanzenbestandteilen. Verschiedene Züchtungen haben Mangold mit bunten Stielen, zum Beispiel rot oder gelb, hervorgebracht. Außerdem wird unterschieden zwischen Blattmangold und Stielmangold.

Die zweijährige Mangoldpflanze enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, die sie so begehrt machen. Die Pflanzen können im Zimmergewächshaus vorgezogen, und im Mai in den Garten ausgepflanzt werden. Eine reichliche Wässerung und Düngung – am besten mit Kompost – ist nötig. Erntezeit ist im Juni, Juli und August. Weil Mangold aber auch Oxalsäure enthält, sollte das Gemüse nicht roh, sondern nur in gekochtem – und damit säurereduziertem – Zustand verzehrt werden. Die noch jungen Blätter der Mangoldpflanze, die eine Größe von weniger als fünfzehn, höchstens zwanzig, Zentimetern aufweisen, sind am zartesten und damit am ehesten zum Verzehr geeignet. Dies sollte man bei der Ernte des Gemüses beachten.

Verschiedenste Rezepte sorgen dafür, dass Mangold als Gemüse einen festen Platz in der Küche erobert hat. Von bodenständig bis raffiniert gibt es verschiedenste Rezeptideen, in denen Mangold vorkommt. Dabei sind der eigenen Phantasie keine Grenzen gesetzt. Das Mangoldgemüse dient beispielsweise als Beilage zu Fischgerichten. Ebenso gibt es die Möglichkeit, Mangold und Käse als Füllung für Ravioli zu nutzen. Auch im Auflauf mit Fleisch und Nudeln macht sich die Mangoldpflanze gut. Wer es besonders rustikal mag, kann Mangold blanchieren und danach mit Zwiebeln und Speck in Butter anbrutzeln. Gewürzt mit einer Prise Salz, wird daraus innerhalb kürzester Zeit eine nicht alltägliche Gemüsebeilage zu Steak und Bratkartoffeln.

Zucchini


Hobbygärtner und Hobbyköche wissen dieses Gemüse zunehmend zu schätzen: Zucchini ist aus den Gärten und aus der Küche nicht mehr wegzudenken.

Die Zucchini Pflanze mag einen gut gedüngten – vorzugsweise lockeren – Boden und braucht eine ausreichende Bewässerung. Die Zugehörigkeit zur Familie der Kürbisgewächse, oder auch der Curcurbitaceae, wie der Lateiner sagen würde, ist unübersehbar. Die Pflanzen sind wärmeliebend und gedeihen auch gut auf dem Kompost, genauso wie Kürbisse.

Wer Zucchini anbauen möchte, kann die Pflanze im Frühbeet oder auf der Fensterbank vorziehen. Das hat den Vorteil, dass ab ungefähr Anfang oder Mitte Mai bereits die gut entwickelte Pflanze ins Gemüsebeet gepflanzt werden kann. Das Beet sollte einen gut aufgelockerten und vorgedüngten Boden besitzen. Ein Zucchini benötigt eineinhalb bis zwei Quadratmeter Platz im Garten, damit die Pflanze sich gut entfalten kann. Die Früchte schmecken am besten, wenn sie nicht voll ausgewachsen, sondern mit einer Größe von bis zu zwanzig Zentimetern, geerntet werden. Die Ernte der Zucchini Früchte ist in der Regel über mehrere Wochen möglich, denn eine Zucchini Pflanze produziert viele Früchte, die nach und nach heranreifen.

Es gibt diverse Rezepte, die Zucchini enthalten. Beliebt sind gefüllte Zucchini, zum Beispiel mit Hackfleisch. Ebenso gibt es verschiedene Salatrezepte, in denen die Zucchinifrucht enthalten ist. Zucchini ist roh oder gegart eine Delikatesse. Besonders wenn es sich um selbst gezogenes Gemüse aus dem eigenen Garten handelt. Der Hobbygärtner hat ein Erfolgserlebnis, wenn die Zucchinifrüchte geerntet, und zum Verzehr aufgetischt werden. Als weitere Delikatesse gelten Zucchinisuppe, Salat mit rohen Zutaten der Zucchini Frucht oder Nudelpfanne mit Zucchini, Sahnesauce und Käse. Ganz egal, für welche Zubereitungsart sich der Hobbygärtner entscheidet – wichtig ist, dass die Gemüse Pflanzen aus dem eigenen Garten gut schmecken.

Exotische Samen


Egal ob auf der Fensterbank oder auf derTerasse – exotische Pflanzen erfreuen sich großer Beliebtheit. Damit diese Pfanzen wachsen können, werden exotische Samen benötigt.

Der Hobbygärtner kauft nicht nur exotische Pflanzen aus der Gärtnerei oder aus dem Baumarkt, wo vermehrt die unterschiedlichsten Pflanzenraritäten angeboten werden. Viel spannender ist es, diese nicht ganz alltäglichen Pflanzen selbst heranzuziehen. Hierfür wird der exotische Samen benötigt, der aus verschiedensten Quellen bezogen werden kann.

Um exotische Samen erfolgreich zu erwerben, sollte man sich darüber im klaren sein, dass es sich nicht um totes, sondern um lebendiges Material handelt. Die Samen der exotischen Pflanzen dürfen nicht zu lange lagern, damit sie nicht die Keimfähigkeit einbüßen. Vorzugsweise wird der exotische Samen einer exotischen Pflanze aus unmittelbarer Nähe entnommen. Dadurch entfallen lange Transportwege und Zeiten langer Lagerung. Bei einigen Pflanzen ist diese Vorgehensweise durchaus möglich. Denn es gibt bereits einige Besitzer von exotischen Pflanzen wie Chili oder Palme.

Aber nicht jeder Pflanzenfreund kennt Menschen, die in seiner Nähe wohnen und bereits die exotischen Pflanzen besitzen, die dem eigenen Pflanzenportfolio fehlen. Um doch noch exotische Samen zu finden, bleibt der Gang in den gut sortierten Gartenfachhandel. Eine weitere Alternative ist das Online-Shopping in auf exotische Samen und Pflanzen spezialisierte Garten-Shops im Internet. Die Auswahl in diesen Shops ist oftmals beeindruckend. Gartenfreunde und Pflanzenfans können dort unabhängig von Ladenöffnungszeiten stöbern, und sich über verschiedenste exotische Samen informieren.

Wichtig ist, dass exotische Samen artgerecht auf die Keimung vorbereitet werden. Viele Online-Shops liefern hierfür eine Anleitung, damit bei der Aufzucht der exotischen Pflanzen alles glatt geht. Insbesondere ist bei einigen Samen zu beachten, dass eine Mindestkeimtemperatur eingehalten wird, oder dass einige exotische Samen vor dem Auspflanzen vorkeimen sollten.

Rose


Die Rose gehört zu den beliebten Blumen im Garten, die schon seit mehreren Jahrhunderten von Hobbygärtnern mit Begeisterung kultiviert wird. Bereits vor ungefähr zweitausend Jahren war die Rose im alten Griechenland und bei den Römern als buntblühende Zierpflanze bekannt und beliebt.

Aber nicht nur damals, auch heute hat die Rose viele begeisterte Anhänger, die verschiedene Rosensorten in ihrem Ziergarten heranwachsen lassen. Die „Königin der Blumen“, wie die Pflanze auch manchmal genannt wird, mag kalkhaltigen Boden und einen vorzugsweise sonnigen Standort. Dabei gibt es auch einige Rosensorten, die den Halbschatten tolerieren. Damit die Rosenpflanze von Schädlingen, wie den Blattläusen, verschont bleibt, bietet sich eine Nachbarschaftsbepflanzung mit Lavendel an, die zumindestens einige Blattlausarten von der Rose fernhalten soll.

Die verschiedenen Arten der Rose, immerhin fast zweihundertfünfzig, erfüllen unterschiedliche Funktionen im Hobbygarten: So gibt es Rosen, die hervorragend als Bodendecker geeignet sind. Sie verhindern, dass der Boden austrocknet und halten Unkrautbewuchs fern. Andere Rosenarten sind nicht so sehr an den Gartenboden gebunden. Kletterrosen schwingen sich auf in schwindelerregende Höhen und beranken Hauswände, Tore und Mauern. Es gibt Rosen, die nur einmal im Jahr blühen und es gibt öfter blühende Arten der Rose.

Als Schnittrose für die eigene Vase ist fast jede Rose geeignet. Der blumige Duft der Rose holt einen Hauch von Sommer ins Haus. Das hat auch die Parfümindustrie bereits seit langer Zeit für sich entdeckt, was sich in der Gewinnung von teurem Rosenöl für Parüms äußert. Aber nicht nur in Parfüms, sondern auch in der Genussmittelindustrie hat die Rose Bedeutung. Beispielsweise ist auch im Marzipan Rosenwasser enthalten.

Auch die Früchte der Rose werden vom Menschen verwertet. Die Hagebutten können als Hagebuttenmarmelade Verwendung finden. Ebenso dienen die Hagebutten als Früchte der Rose vielen Tieren als Nahrung im Winter.

Kuerbis


Der Kürbis gehört zu den Pflanzen im herbstlichen Garten, den viele Menschen bereits aus ihrer Kindheit kennen. Im Sommer und Herbst Herbstgarten bot der reife Kürbis auf dem Komposthaufen oder im Beet einen prächtigen Anblick.

Dabei ist Kürbis nicht gleich Kürbis. Der Hobbygärtner hat große Auswahl, wenn für den heimischen Gemüsegarten eine Kürbissorte ausgesucht werden soll. Im gut sortieren Samenhandel gibt es bereits über 600 verschiedene Kürbissorten, die mehr oder weniger bekannt sind. In der Regel beschränken sich die meisten Gartenbesitzer auf einige wenige bekannte Sorten. So ist beispielsweise der Gartenkürbis oder der Riesenkürbis besonders oft anzutreffen. Der Anbau der Kürbispflanze reicht in eine ferne Vergangenheit zurück. Bereits vor ca. 10.000 Jahren wurde der Kürbis in verschiedenen Regionen Amerikas von den Ureinwohnern kultiviert.

Der auf dem Komposthaufen angepflanzte Kürbis bietet dem Kopost durch seine großen Blätter Schatten, und verhindert dadurch das Austrocknen der Kompostmasse. Der Mensch dagegen nutzt den Kürbis zu verschiedensten Zwecken. Kinder schnitzen, speziell aus dem Riesenkürbis, Schmuck für die Halloween-Party. Der Kürbis wird hierzu ausgehölt und in die äußere Hülle der Pflanze werden schaurige Gesichtszüge hineingeschnitzt. Wenn es dann dunkel wird und man eine Kerze in die Kürbisfrucht stellt, ist die gruselige Arbeit vollbracht und die Party kann beginnen. Ebenfalls der Dekoration dienen die vielen unterschiedlichen Zierkürbisse.

Aber in erster Linie kennt man den Kürbis als Gemüse, das in unterschiedlichsten Variationen eine Delikatesse ist. Beispielsweise wird der Kürbis süß-sauer eingelegt, und ist dadurch als Beilage zu Hauptgerichten noch viele Monate haltbar. Die Kürbissamen können zu Kürbiskernöl verarbeitet werden. Darüber hinaus gibt es verschiedene Marmeladen und Gelees, wo der Kürbis als Zutat enthalten ist. Außerdem ist der Kürbis als Hauptgericht, zum Beispiel in Verbindung mit Kartoffeln und Hackfleisch, sehr beliebt.

Der Garten im Herbst


Der Garten im Herbst erblüht in seiner vollen Pracht und lädt zur Ernte der Früchte ein, die der Hobbygärtner im Frühjahr und Sommer angepflanzt hat.

Doch der Garten im Herbst ist nicht nur ein Sinnbild für die Ernte der Früchte im herbstlichen Garten. Vielmehr gibt es auch unzählige blühenden Pflanzen im Herbstgarten, die dieser Jahreszeit einen besonderen Reiz verleihen. Viele im Herbst blühenden Stauden bringen Farbe in den Herbstgarten. Dazu zählen zum Beispiel die Herbstastern. Mit ihren bunten Blüten bringen diese Stauden Abwechslung ins herbstliche Blumenbeet des Gartens. Aber auch die Sonnenblume mit ihren strahlend gelben Blüten blüht bis tief in den Herbst hinein. Inwischen gibt es Züchtungen der Sonnenblume, die in rostroten oder weinroten Farbschattierungen den ganzen Herbst über im Garten blüht. Als weitere Stauden im herbstlichen Hobbygarten trifft man auch auf die Staudenpflanzen Sonnenbraut oder Mädchenauge.

Damit der Garten nicht nur im Herbst in voller Blüte steht ist es wichtig, schon an das nächste Gartenjahr zu denken. Denn schließlich möchte der Hobbygärtner auch im nächsten Frühjahr wieder viele bunte Blumen in seinem Garten blühen sehen. Bevor der erste Frost Einzug hält, müssen Blumenzwiebeln im Beet verbuddelt werden. Das Vergraben von Blumenzwiebeln gehört zu den typischen Arbeiten im herbstlichen Garten. Zwiebeln von Tulpen, Narzissen von Schneeglöckchen und Krokus werden verbuddelt. Kübelpflanzen, die nicht winterhart sind, werden aus dem Garten geholt und an ihren Standort für die frostfreie Überwinterung gebracht. Dies ist bei vielen exotischen Pflanzen, zum Beispiel Bananenstauden oder vielen Palmenarten, der Fall. Wer den Garten im Frühjahr noch nicht ausreichend belüftet hat, kann dies mit Hilfe des Vertikutierers noch im Herbst nachholen.

Irgendwann ist es dann soweit, und der Garten im Herbst ist bereit, um den Winter zu empfangen. Doch der Winter stellt nur eine kurze Ruhephase dar, bevor im Frühjahr neues Leben im Garten erwacht.

Ernte


Das Gartenjahr nimmt seinen Lauf und neigt sich dem Ende zu. Im Herbst können die Früchte, die im Laufe des Jahres ausgesät wurden oder heranreiften, geerntet werden. Die Ernte ist der Höhepunkt im Gartenjahr.

Dabei kommt dem Hobbygärtner zugute, dass die Früchte im Garten zu verschiedenen Zeitpunkten reif für die Ernte sind. Während Erdbeeren beispielsweise bereits im Juni ihren Zeitpunkt der Reife und Ernte erlangt haben, brauchen Himbeeren und Kirschen etwas länger, bis sie für die Ernte bestimmt sind.

Darüber hinaus gibt es Pflanzen im Garten, die über einen langen Zeitraum hinweg geerntet werden können. Hierzu zählt beispielsweise der Schnittsalat, der über mehrere Monate hinweg dem Gartenbesitzer reiche Erträge bescheren kann. Es wird nur soviel geerntet, wie auch zeitnah verzehrt werden kann. Neben dem Schnittsalat stehen auch verschiedene Pflanzen, wie zum Beispiel Zucchini, über einen längeren Zeitraum für die Ernte bereit. Die Zucchinifrüchte wachsen über einen längeren Zeitraum nach, und können über Wochen hinweg vom Gartenbesitzer für verschiedenste delikate Gerichte geerntet werden.

Wichtig ist die Auswahl von Pflanzen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten geerntet werden, und die zu den Ernährungsgewohnheiten der Gartenbesitzer passen. Dann ist die Ernte ein Kinderspiel und wird zum Highlight im Gartenjahr. Der Hobbygärtner denkt vielleicht zurück an die vielen Arbeiten im Garten, die erforderlich waren, um eine reiche Ernte zu gewährleisten. Doch wenn der Gartenfreund die reifen Erträge der Ernte vor sich sieht, sind alle Mühen vergessen, die im Frühjahr und Sommer vorangegangen sind. Es wird kein Gedanke mehr verschwendet an das Zupfen von Unkraut, das Absammeln von Schnecken, oder das Verscheuchen von Vögeln, die es auf Erdbeeren oder Kirschen abgesehen hatten.

Doch bei aller Freude über eine reiche Ernte sollte man nicht vergessen, dass auch eine ordentliche Lagerung und Verarbeitung der Früchte aus dem eigenen Garten wichtig ist.

Heizen mit Holz


In Zeiten steigender Energiekosten sehen sich immer mehr Menschen nach Alternativen um. Heizen mit Holz ist eine gute Möglichkeit, um die Kosten für die Heizung effektiv zu senken.

Wer das Heizen mit Holz ernsthaft in Betracht zieht, hat sicher bereits einen Kamin oder einen Kaminofen in seinem Haushalt installiert. Meistens findet dieser Kamin oder Kaminofen seinen Platz in der Wohnstube. Nur in wenigen Haushalten hat der Kaminofen den Platz in der Küche, wo er als zusätzlich Möglichkeit dient, um Speisen aufzuwärmen. Die Preise für Öl und Gas steigen, so dass Verbraucher sich nach realistischen Alternativen umschauen. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Das Heizen mit Holz gewinnt an Bedeutung.

Mal ganz abgesehen vom Kostenfaktor, strahlt ein Kamin oder Kaminofen eine behagliche Wärme aus. Heizen mit Holz kommt nicht nur aus Kostengründen in Frage. Vielmehr spielt auch die Gemütlichkeit eine große Rolle. Wenn sich die Hausbesitzer in ihrem Haus nach einem langen Arbeitstag entspannen wollen, dann ist das behagliche Verweilen am Kamin oder am Kaminofen eine wichtige Option.

Damit die Wärmeleitfähigkeit des Kaminofens gewährleistet ist, wird der Kaminofen vorzugsweise aus Gusseisen oder aus Stahlblech angefertigt. Falls im Haushalt noch kein Kamin oder Kaminofen vorhanden ist, dann sollte der Hausbesitzer sich über eine Nachrüstung Gedanken machen, die langfristig Kosten einsparen hilft und für mehr Gemütlichkeit im Haushalt sorgt.

Besonders gut für Kaminofen und Kamin sind die Holzarten Buche oder Eiche geeignet, weil sie besonders viel Wärme freisetzen. Wer einen Raummeter hochwertiges Holz verheizt, kann dadurch ungefähr 200 Liter Heizöl damit einsparen. Aber es kommt noch besser: Der wasserführende Kaminofen stellt eine Möglichkeit dar, das Heizen mit Holz noch effektiver zu gestalten: Ein wasserführender Kaminofen kann durch seine spezielle Heiztechnik sämtliche Räume beheizen.

Gartensauna


Der Garten dient vielen Hausbesitzern als Ort der Ruhe und Erholung. Dies kann unterstützt werden durch Besonderheiten, die nicht in jedem Garten anztutreffen sind: Hierzu zählt beispielsweise die Gartensauna.

Die Gartensauna ist für den Gartenfreund ein Ort der Ruhe und Entspannung. Nach einem langen Arbeitstag kann der Haus- und Gartenfreund den Streß eines langen Arbeitstages hinter sich lasen und den Feierabend in der Gartensauna so richtig geniessen.

Die Sauna im Garten ist eigentlich das Spiegelbild der Sauna im Wohnhaus. Dabei hat die Sauna im Garten den Vorteil, dass die teure Wohnfläche des Hauses nicht für den Bau der Sauna beansprucht wird. So bleibt dem Hausbesitzer die Möglichkeit, das Saunabad im eigenen Garten zu geniessen. Das Saunabaden im Garten hat nicht nur etwas mit Kostenbewußtsein, sondern auch mit Naturverbundenheit zu tun. Auch in Skandinavien gibt es seit langer Zeit die Gartensauna. Dort hat das Saunieren eine lange Tradition. Die Menschen dort schätzen es seit alters her, in der Sauna im Garten oder auf dem Freizeitgrundstück zu baden, und sich dann in den Seen dort abzukühlen.

Natürlich hat nicht jeder Besitzer einer Gartensauna auch einen eigenen See vor der eigenen Haustür, um sich nach dem Gang in die Sauna abzukühlen. Aber das gehört auch nicht zum Standard, wenn man in Deutschland eine Sauna im eigenen Garten aufbaut. Vielmehr ist es der Reiz des Besonderen. Viele Menschen haben in ihrem Garten ein Gartenhaus stehen, einen Swimmingpool aufgebaut oder den kleinen Gartenteich mit Goldfischen darin angelegt. Die Gartensauna ist etwas, was nicht jeder hat. Aber unabhängig von der Exklusivität, die der Besitz einer Sauna im Garten bietet, ist der Besuch in der Gartensauna gut für den Kreislauf und bietet einen hohen Entspannungsfaktor. Deshalb gibt es immer mehr Gartenbesitzer, die auf ihre Gartensauna und die dortigen Saunagänge inmitten der Natur schwören.

Bohnen


Es gibt einige Pflanzen im Garten, die leicht anzubauen sind und auch dem unerfahrenen Hobbygärtner auf Anhieb gute Erfolge beschehren. Hierzu gehören auch die Bohnen, die zu den eher einfach anzubauenden Gemüsearten zählen.

Viele Grundschüler kennen die Bohnen bereits aus dem Sachkundeunterricht. In den Grundschulen ist es ein beliebtes und zugleich sinnvolles Experiment, daß Kinder Bohnensamen einpflanzen, um die Keimung und dann das vergleichsweise schnelle Wachstum der Bohnen im Blumentopf zu beobachten. Kinder werden auf diese Art und Weise an das naturnahe Gärtnern spielerisch herangeführt. Aber nicht nur in der Grundschule und im Sachkundeunterricht erfüllen die Bohnen ihren Zweck. Im Gemüsegarten sind die Bohnen als Nährstofflieferant für die Familie ein wichtiger Bestandteil für die Speisekarte.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Bohnen im Garten als Gemüse anzubauen. Besonders einfach ist die Anbauweise im Horst. Hierbei werden die Bohnensamen zwei oder drei Zentimeter tief in der Erde vergraben. Wichtig ist, dass pro anzulegendem Horst drei bis fünf Bohnensamen in der Erde eingearbeitet werden. Die einzelnen Horste der Bohnen sollten dabei einen Abstand von circa zwanzig Zentimetern nicht unterschreiten, damit sich die Pflanzen nach allen Seiten ausreichend ausdehnen können. Wenn die Bohnenpflanzen dann aufgehen und in die Höhe spriessen, sollten sie angehäufelt werden.

Irgendwann ist es dann soweit: Die Bohnen sind reif und können geerntet werden. Wichtig ist, dass die Bohnen wegen der darin enthaltenen Giftstoffe nicht roh verzehrt werden. Diese sogenannten Lektine werden durch das Kochen der Bohnen zerstört. Durch die Hitzeeinwirkung des Kocens wird die Hülsenfrucht für den Menschen geniessbar. Besonders gefragt sind Bohnen als Gemüsebeilage, zum Beispiel als Bohnen ummantelt mit Speck oder als süßsaurer Bohnensalat mit Essig und Zwiebeln. Auch als Bohnensuppe oder Bohneneintopf sind die Bohnen als Gemüse sehr beliebt. Das schleswig-holsteinische Gericht Birnen, Bohnen und Speck greift ebenfalls auf die Bohnen zurück.

Wintergarten


Der Wintergarten ist ein Bindeglied zwischen Haus und Garten. Durch den Wintergarten gewinnt das Haus mehr Raum. Pflanzen, die nicht für die ganzjährige Haltung im Garten geeignet sind, können dort ihren Platz finden.

Das ist zunächst einmal sehr praktisch. Denn durch den Wintergarten erhält ein Wohnhaus mehr Fläche, die von den Bewohnern genutzt werden kann. Es besteht zum Beispiel die Möglicheit, Kübelpflanzen im Wintergarten während der kalten Monate unterzubringen. Dabei sollte der Wintergarten niedrige, frostfreie Temperaturen gewährleisten, und ausreichend Helligkeit aufweisen. Durch die vielen Fensterelemente ist das Kriterium der Helligkeit in der Regel gegeben. Die meisten Wintergärten werden beheizt, wenn die kalte Jahreszeit heranrückt. Dadurch wird sichergestellt, dass durch den Wintergarten keine eiskalte Luft in das Haus zieht. Baustoffe für den Wintergarten sind Glas, Holz oder Aluminium. Für welche Ausgestaltungsform sich der Hausbesitzer entscheidet, bleibt seinem eigenem Geschmack überlassen.

Wichtig ist, dass der Wintergarten über eine gute Dämmung / Abdichtung verfügt. Dadurch wird sichergestellt, dass kein Frost in die Erweiterung des Hauses eindringen kann. Selbst an kalten Herbsttagen bietet der Wintergarten noch wohlige Wärme für die Bewohner des Hauses. Im frostfreien Wintergarten können Pflanzen, die für die Minusgrade des westeuropäischen Winters nicht geeignet sind, gut untergebracht werden. Das ist beispielsweise bei vielen Palmenarten oder Bananenstauden der Fall. Im Sommer, wenn die Sonne für hohe Temperaturen sorgt, stehen diese Pflanzen auf der Terrasse. Im Winter besiedeln sie den Wintergarten. Dort sorgen sie für ein tropisches Flair im Wintergarten, auch wenn draußen im Garten bereits Minusgrade herrschen. Im Sommer dagegen ist es empfehlenswert, eine Deckenklappe im Wintergarten zur Belüftung zu öffnen. Dadurch wird ein angnehmes Raumklima sichergestellt, in dem sich menschliche und pflanzliche Bewohner wohlfühlen.

Primeln


Die Primeln, aus dem Lateinischen von Primula, gehören zur Gattung der Primelgewächse. Die bunt blühenden und duftenden Blumen erfreuen Pflanzenfreunde bereits im Januar mit ihren bunten Blüten.

Auf der Fensterbank ist die Primel, manchmal noch bevor der Weihnachtsbaum aus dem Vorjahr seinen Platz im Wohnzimer geräumt hat, zu erblicken. Mit den Primeln beginnt das neue Jahr, und es besteht Hoffnung, dass der Winter weicht und irgendwann das Frühjahr beginnt. Eine Primel auf der Fensterbank ist ein Symbol für den beginnenden Frühling. Mit ihren bunten Farben versprüht die Pflanze Lebensfreude und ist Wegweiser für die vielen Blühpflanzen im neuen Jahr. Dabei gibt es diverse Arten der Primel, es ist die Rede von ca. fünfhundert verschiedenen Arten der beliebten Blühpflanze.

Die zahlreichen Gärtnereien haben längst die Bedeutung der Primel als Frühjahrsbote erkannt. Die Pflanze wird in vielen verschiedenen Farben angeboten. Dazu gehören Varianten in roter, blauer, gelber und weißer Farbe. Aber auch Varianten mit pinkfarbenen Blütenblättern oder gefüllten Blüten sind nicht selten. So ist für jeden Geschmack etwas dabei. Pflanzenfreunde können ihre Lieblingsprimel erwerben und sie auf der heimischen Fensterbank als Frühlingsbote platzieren. Als Blumenarrangement machen sich die Primeln auch gut. In Verbindung mit weiteren Frühjahresblühern, wie z. B. Perlhyazynthen, Schneeglanz oder Schneeglöckchen, lassen sich bunte Frühjahresarrangements herstellen. Der Phantasie des Gartenfreundes sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Dabei haben Primeln nicht nur als Zierpflanzen auf der Fensterbank, sondern auch als Heilpflanze eine Bedeutung: In vielen Hustentees finden Extrakte der Primel ihren Einsatz. Als schleimlösendes Mittel wirken Primelextrakte bei Erkrankungen wie Bronchitis. Im Garten werden die Pflanzen als Beeteinfassung eingesetzt und bereiten dem Hobbygärtner über viele Jahre hinweg Freude.

Die schoensten Balkone und Terrassen fuer intelligente Faule


Das Gartenbuch „Die schönsten Balkone und Terrassen für intelligente Faule“ beschäftigt sich mit Bepflanzungsvorschlägen, die eine Gartenpracht ohne großen Pflegeaufwand ermöglichen. Unter der ISBN 3 8001 4599 5 ist das Gartenbuch von Karl Ploberger im Ulmer Verlag erschienen.

Zu Beginn des Buches gibt der Autor Ratschläge bezüglich Erde, Topf, Pflanzung, sowie Dünger und Wasser, für die auf Balkone und Terrassen zu arrangierenden Pflanzen. Dann erhält der Leser Anregungen für die Bepflanzung seiner Balkonkästen in unterschiedlichen Farben. Die gezeichneten Pflanzpläne sind hilfreich, um das Blumenarrangement nachzupflanzen. Für Balkone und Terrassen, die schattig sind oder sich an besonders windigen Standorten befinden, hat der Autor ebenfalls Pflanzvorschläge parat. Ebenso findet man in dem Buch für intelligente Faule Pflanzvorschläge für verschiedene Jahreszeiten.

In einem Abschnitt über Kübelpflanzen für Balkone und Terrassen geht der Autor auf mediterrane Bepflanzungsvarianten ein. Der Leser erfährt, wie Oleander, Zitrusfrüchte und Palmengewächse auch auf kleinen Balkonen oder heimischen Terrassen Urlaubsstimmung verbreiten können.

Dann beschreibt der Autor den Anbau von Obst und Gemüse. Nicht nur große Gärten, auch Balkone oder Terrassen sind hierfür geeignet, wenn sich der Hobbygärtner hierzu die passenden Sorten Obst und Gemüse aussucht. Für die richtige Würze sorgen Kräuter, die ebenfalls auf die Balkone und Terrassen der intelligenten Faulen gehören. Damit nicht gleich viel Platz von den Kräutern eingenommen wird, schlägt der Gartenbuchautor die Bepflanzung mittels Kräutertopf vor.

In einem weiteren Kapitel erfährt der Leser, welche Bäume und Sträucher auf den Balkon passen. Dann beschreibt der Autor Schädlinge, die Balkone und Terrassen unsicher machen können. Dem Leser wird erklärt, wie er seine Pflanzen gegen Blattläuse oder Schildläuse schützen kann.

An dem Buch über die schönsten Balkone und Terrassen für intelligente Faule haben mir besonders die Tipps zu den mediterranen Kübelpflanzen gefallen.

Gartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten in Farben


Das GartenbuchGartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten in Farben“ von Heinz Schröder ist unter der ISBN 3 473 46120 2 im Otto Maier Verlag Ravensburg erschienen. Zur Buchrezension liegt mir die zeitlose Ausgabe aus dem Jahr 1975 vor, die in der Reihe der Ravensburger Naturbücher in Farbe von Hans Joachim Conert herausgegeben wurde. Das Gartenbuch beschäftigt sich mit dem Erkennen und Bekämpfen von Pflanzenschädlingen im Ziergarten.

Wohl jeder Gartenliebhaber stand einmal vor zerfressenen Blättern oder kümmerlichen Zierpflanzen in seinem Garten. Hieran können Gartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten schuld sein. Damit diese richtig erkannt und effizient behandelt werden können, lohnt sich ein Blick in das Gartenbuch von Heinz Schröder. Denn Pflanzenkrankheiten und Schädlinge sind keine Naturgewalt, der sich der Hobbygärtner hilflos ausgesetzt sehen muss. Wichtig ist, dass die Pflanzenkrankheiten und Gartenschädlinge erkannt werden, damit Abhilfe geschaffen werden kann. An dieser Stelle setzt das Gartenbuch ein. Anhand von Farbtafeln kann der interessierte Hobbygärtner verschiedene Schadbilder identifizieren. Diese Schadbilder werden differenziert in Farbe dargestellt, so dass eine Zuordnung zu den einzelnen Schadinsekten und Pflanzenkrankheiten möglich wird.

Das Gartenbuch über Gartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten ist untergliedert in verschiedene Abschnitte zu Viruserkrankungen, Pilzerkrankungen sowie durch Bakterien verursachte Krankheitsbilder. Als tierische Schädlinge im Garten werden verschiedene Insekten, Milben, Würmer, Schnecken und Mäuse genannt. Dem Hobbygärtner werden im Gartenbuch verschiedene Gegenmaßnahmen vorgestellt, mit denen er sich effizient gegen Gartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten zur Wehr setzen kann. Dazu geht der Autor auf den Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und integrierten Pflanzenschutz ein.

An dem Gartenbuch über Gartenschädlinge und Pflanzenkrankheiten hat mir besonders die Sorgfalt gefallen, mit der die vielen verschiedenen Schädlingssorten und Krankheitsbilder in Zeichnungen verdeutlicht wurden.

Pflanzen im Herbstgarten


Der Herbstgarten ist nicht nur dadurch gekennzeichnet, dass sich das Gartenjahr langsam dem Ende zuneigt. Viele Pflanzen erfreuen den Gartenfreund mit bunten Farben der Blätter oder Blüten.

Im Herbstgarten muss es nicht trist und langweilig aussehen, nachdem ein Großteil der Erntearbeiten erledigt wurde. Es gibt Pflanzen, die eine besonders schöne Herbstverfärbung der Blätter aufweisen. Sie verleihen dem Herbstgarten Farbe, auch wenn nur noch wenige Blumen in Blüte stehen.

Eine besonders schöne Herbstfärbung hat der Wilde Wein. Die Pflanzen ranken an Hausfassaden, Carports und sogar an Bäumen im Garten. Ihre Blätter verfärben sich von zartem Grün im Frühjahr und Sommer, hin zu leuchtendem Rot im Herbstgarten.

Zu den im Herbst blühenden Pflanzen zählen Sonnenhut und Fetthenne. Ebenso sind Pampasgras, Glockenheide, Herbstastern und Dahlien typische Bewohner im herbstlichen Garten. Zu den blühenden Pflanzen im Herbstgarten gehört auch noch die Kapuzinerkresse mit ihren orangen oder gelben Blüten, die vom Frühsommer bis in den Spätherbst für Farbe im Beet sorgt.

Aber nicht nur bunte Blätter und Blüten bringen Farbe in den Herbstgarten. Alte Gemüsesorten sorgen auch für Abwechslung. So bringen die bunten Stiele der Mangoldpflanze ebenfalls farbliche Abwechslung in das Gemüsebeet. Die Farben und Formen der Kürbisse setzen ebenfalls Akzente im Herbstgarten. Besonders ansehnliche Pflanzen sind die Zierkürbisse, die es in verschiedensten Varianten gibt.

Und natürlich ist auch im späten Herbst oder sogar Winter noch Erntezeit. Dies ist möglich, weil es im Herbstgarten bestimmte Pflanzen gibt, die die Kälte brauchen, bzw. dagegen resistent sind. Zu diesen Pflanzen gehört der Grünkohl. Er schmeckt erst dann richtig gut, wenn der Kohl den ersten Frost abbekommen hat. Im späten Herbst, noch vor dem ersten Frost, werden der Rotkohl und der Weißkohl geerntet. Diese beiden Kohlsorten können gut gelagert werden. Die Pflanzen dienen deshalb den Winter über als selbst geernteter Gemüsevorrat aus dem eigenen Garten.

Gartenarbeiten im Herbst


Für den Hobbygärtner ist der Herbst die Zeit der Ernte. Die Früchte, die im Gartenjahr herangezogen wurden, können eingebracht werden. Welche Gartenarbeiten fallen im Herbst für den Hobbygärtner an?

Zunächst wird sich der Gartenbesitzer mit der Ernte der Früchte auseinandersetzen. Im Herbst steht die Apfelernte an. Ebenso sind Birnen und Pflaumen reif. Natürlich hat nicht jeder Gartenfreund alle Obstsorten in seinem Garten. Und das ist auch gut so. Denn längst nicht alles Obst kann nach der Ernte frisch verzehrt werden. Deshalb ist es wichtig, dass das geerntete Obst richtig eingelagert wird. Wer einen Keller oder einen frostfreien Schuppen hat, kann dies meistens gut bewerkstelligen. Wo die Lagermöglichkeiten fehlen, ist Kreativität gefragt.

Nach den Gartenarbeiten für die Obsternte folgen dann Aktionen wie Einwecken oder Einfrieren von Obst. Diese Methoden ermöglichen es dem Hobbygärtner, seine Ernte auf mittlere Sicht haltbar zu machen. Dadurch wird innerhalb kurzer Zeit aus dem sauren Apfel, wie beispielsweise dem Boskop, schmackhaftes Apfelmus. Dieses eingeweckte Apfelmus ist auch noch im darauffolgenden Winter haltbar. Es kann hervorragend für gedeckten Apfelkuchen benutzt werden. Eine weitere Variante ist das Apfelmus als Dessert, in Form von Apfelmus mit Vanillesauce, was besonders bei Kindern sehr beliebt ist.

Neben der Obsternte stehen weitere Gartenarbeiten für den Hobbygärtner im Herbst an. Knollen von Pflanzen, die nicht winterhart sind, müssen ausgegraben und verstaut werden. Dies ist beispielsweise bei Gladiolen und Dahlien der Fall. Diese Stauden sind zwar mehrjährig, vertragen aber keine Fröste. Ebenso werden Kübelpflanzen, die auf Terrasse oder Balkon standen, an einen frostfreien und luftigen Ort gelagert. Desweiteren können Pflanzen, wie Thujen oder andere Heckenpflanzen, im Herbst vom Hobbygärtner zurückgeschnitten werden. Einige Gartenfreunde nutzen den Herbst, um den Rasen zu vertikutieren. Bevor der Winter anbricht, graben viele Hobbygärtner die Beete um.

Rasen – immergrün und winterhart


Der Rasen ist immergrün und winterhart. Er ist pflegeleicht, und wegen seiner frischen Farbe ein wichtiges Gestaltungselemtent für den Garten. Traditionell gibt es in den meisten Gärten einen Rasen.

Als Gestaltungselement, das die Vorteile hat immergrün und winterhart zu sein, ist der Rasen aus den meisten Gärten nicht wegzudenken. Bauherren beziehen den Rasen bereits frühzeitig in die Planung des Grundstücks ein. Schließlich wollen sie beizeiten frisches Grün im Garten sehen. Noch bevor Blumen oder Sträucher im frisch angelegten Garten erblühen, sieht man die ersten Gräser des Rasens immergrün und winterhart sprießen. Dabei ist die Auswahl der Rasensaat wichtig. Je nachdem, ob ein bloßer Zierrasen, oder ein strapazierfähiger Rasen für spielende Kinder gewünscht wird, fällt die Wahl auf unterschiedliche Mischungen für den Rasen.

Gartenfreunde freuen sich, wenn es lebendig in ihrem Garten aussieht. Wer nicht so geduldig ist, und den Rasen aussäen möchte, braucht auf den immergrün und winterhart sprießenden Gartenklassiker zu warten. Was im Fußballstadion zum Alltag gehört und dort bereits selbstverständlich ist, kann sich auch der Hobbygärtner aneignen. Gemeint ist der Rollrasen. Er ist, genauso wie der konventionelle Rasen, immergrün und winterhart. Dabei hat der Rollrasen den Vorteil, dass er nicht vom Gartenbesitzer ausgesät werden muß. Er kann, bereits fertig ausgewachsen, im Garten ausgerollt werden. Natürlich muß auch hier der Gartenboden vorbereitet werden, damit der Rollrasen gut anwachsen kann. Der Boden darf nicht zu sehr verdichtet sein, damit die Wurzeln der Gräser im Untergrund Halt finden. Außerdem sollte der Untergrund eben, ohne unregelmäßige Vertiefungen, sein, damit der Rollrasen später in einer ebenen Fläche wachsen kann. Dadurch wird auch das Rasenmähen für den Hobbygärtner einfacher. Genauso wie bei der Aussaat des konventionellen Rasens ist es wichtig, dass in der Rasenfläche keine größeren Steine liegen. So können Beschädigungen des Rasenmähers im Vorfeld vermieden werden.

Winterharte exotische Pflanzen


Wer seinen Garten mit etwas Außergewöhnlichem schmücken möchte, greift gerne auf winterharte exotische Pflanzen zurück. Dabei sind diese Pflanzen gar nicht so selten, wie manch einer glaubt.

Inzwischen gibt es viele winterharte exotische Pflanzen, die in deutschen Gärten gut gedeihen. Der Gartenbesitzer kann diese Pflanzen im Garten halten, und viele Jahre an ihnen Freude haben. In vielen Fällen ist es wichtig, dass winterharte exotische Pflanzen erst ab einem bestimmten Mindestalter im Garten ausgepflanzt werden. Dies ist nötig, weil diese Pflanzen in jungen Jahren noch nicht resistent gegen Winterfrost und tiefe Temperaturen sind. Bei den meisten winterharten exotischen Palmen ist dies der Fall. Hierzu gehört beispielsweise die Hanfpalme, die bekannteste Palme, die man zu winterharte exotische Pflanzen für den Garten zuordnen kann. Wichtig bei der Hanfpalme ist, dass sie nicht sofort als Keimling in den Garten ausgepflanzt wird. Auch wenn es sich bei den Hanfpalmen um winterharte exotische Pflanzen handelt, muss die Hanfpalme zunächst einmal im Zimmer gehalten werden. Im Sommer verträgt sie eine Haltung im Garten oder auf dem Balkon. Im Winter bei Minusgraden würde diese Art der Palme in jungen Jahren den Frost im Garten voraussichtlich nicht überstehen. Erst ältere Pflanzen im Alter von drei bis fünf Jahren haben eine ausreichende Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Frost im Winter entwickelt.

Nun können die Pflanzen als winterharte exotische Pflanzen in den Garten umgesiedelt werden. Der Hobbygärtner ist gespannt, ob die selbst gezogenen Exoten den Temperaturen des Winters Stand halten werden. Aber ab einem Alter von vier oder mehr Jahren besteht normalerweise sichere Frostresistenz. Der Stamm der Pflanzen, die in den Garten verpflanzt werden, ist dick genug, um normalen Frösten, wie sie in Deutschland vorkommen, zu trotzen. Pflanzen wie Hanfpalmen, oder Geleepalmen sind diesbezüglich sehr resistent. Deshalb werden sie von Gartenfreunden mit dem Wunsch nach etwas Exotischem, auch so geschätzt.

Der Obstgarten


Das Gartenbuch „Der Obstgarten“ von Joachim Zech ist unter der ISBN 3 8068 5100 X im Falken-Verlag erschienen. Zur Gartenbuchrezension liegt mir die erste Auflage aus dem Jahr 1980 vor. In dem Gartenbuch über den Obstgarten beschäftigt sich der Autor mit Pflanzung, Pflege, Baumschnitt, sowie Neuheiten im Obstgarten.

In dem Gartenbuch über den Obstgarten informiert der Autor über das richtige Anpflanzen von Obstbäumen im Garten und über die Veredlung der Obstbäume. Bewährte Methoden der Veredlung im Obstgarten (Aufpfropfen) werden vorgestellt, die auch für den Hobbygärtner in Frage kommen.

Im Kapitel über den Obstbaumschnitt erhält der interessierte Hobbygärtner Informationen über den erforderlichen Sommerschnitt, den er in seinem Obstgarten durchführen sollte. Ebenso hält das Gartenbuch Anleitungen zum Schnitt von Beerenobst bereit. Der Hobbygärtner kann in dem Gartenbuch über den Obstgarten nachlesen, wie Himbeere, Brombeere, Stachelbeere, genauso wie die schwarze oder rote Johannisbeere, geschnitten werden sollten. Dann stellt sich der Autor in dem Gartenbuch die Frage, ob man im Obstgarten Pflanzenschutzmittel einsetzen sollte oder nicht. Der Autor betont hier, dass mit Pflanzenschutzmitteln sparsam und bedacht umgegangen werden sollte. Er verweist darauf, dass zwischen Spritzung der Pflanzen im Garten, und Verzehr der Früchte, bestimmte Wartezeiten eingehalten werden müssen. Mit dem Thema Pflanzenschutzmittel setzt sich der Autor in dem Gartenbuch über den Obstgarten differenziert auseinander.

Dann stellt der Autor verschiedene Pflanzenarten in seinem Gartenbuch über den Obstgarten vor. Der Hobbygärtner erfährt Details über die Standortansprüche von verschiedenen Arten Kern-, Stein, Beeren-, sowie Schaalenobstsorten. Im Terminplan für den Obstgarten werden Gartenarbeiten in den zwölf unterschiedlichen Kalendermonaten beschrieben.

An dem Gartenbuch über den Obstgarten hat mir besonders die Darstellung der verschiedenen Obstarten, sowie deren Standortansprüche, gefallen.